

Nassos hat geschrieben:Gott mehr zu gehorchen als den Menschen ist natürlich Maxime. Aber das mit dem Fasten kauf ich nicht ab. Schließlich handeln sogar unsere Brüder, die Mönche, auch anders in solchen Situationen. Es geht hierbei - und das gilt auch für das Gebet - darum, andere
(nicht traurig zu machen)
vor den Kopf zu stoßen.
Wie gesagt, nicht aus Eigennutz, sondern aus Nächstenliebe.
Nassos hat geschrieben: Die einzige Frage, die mir bleibt ist, warum du das Wort Nächstenliebe in Anführungszeichen schreibst. Weil es keine wahre Nächstenliebe ist, sondern für Dich eine Ausrede zum Fastenbrechen darstellt (das ist keine Unterstellung sondern wirklich eine Frage)?
Nassos hat geschrieben:Immerhin denke ich, dass es durchaus seine Bedeutung hat, wenn Mönche wirklich das Fasten brechen, um den Nächsten nicht zu irritieren/traurig zu machen. Natürlich hat das für sie selber Konsequenzen. Wie siehst Du das?
Nassos hat geschrieben:Ich werde auf jeden Fall das nächste Mal möglichst VOR dem Fastenbrechen mit meinem Priester sprechen.
Mops hat geschrieben: ich denke, aus Nächstenliebe, ist dies durchaus statthaft. Wenn ich zu jemanden ins HAus gehe und er ist kein Orthodoxer, wird ihn das sehr verletzten, wenn ich das Essen ablehne...
Aleks hat geschrieben:Mops hat geschrieben: ich denke, aus Nächstenliebe, ist dies durchaus statthaft. Wenn ich zu jemanden ins HAus gehe und er ist kein Orthodoxer, wird ihn das sehr verletzten, wenn ich das Essen ablehne...
Scheinbar sind Nassos' und meine Erfahrungen für dich nicht ausreichend. Ok, dann musst du halt selber deine Erfahrungen machen, danach heissen wir dich willkommen im "Club der Fastenbreche die es bereut haben"![]()
En Christo liebe Brüder
Bruder Aleks
Joseph hat geschrieben:Aleks hat geschrieben:Mops hat geschrieben: ich denke, aus Nächstenliebe, ist dies durchaus statthaft. Wenn ich zu jemanden ins HAus gehe und er ist kein Orthodoxer, wird ihn das sehr verletzten, wenn ich das Essen ablehne...
Scheinbar sind Nassos' und meine Erfahrungen für dich nicht ausreichend. Ok, dann musst du halt selber deine Erfahrungen machen, danach heissen wir dich willkommen im "Club der Fastenbreche die es bereut haben"![]()
En Christo liebe Brüder
Bruder Aleks
Aleks,
was ist wichtiger, seinen Gastgeber, der sich ja Mühe gegeben hat Dir etwas gutes zu tun, nicht vor den Kopf zu stoßen,ihn also zu ehren, oder seinen von den Vätern empfohlenen inneren geistigen Kampf des Fastens sich offen um den Hals zu hängen...und damit den Gastgeber zu kränken. Es gibt da eine passende Geschichte von einem der Wüstenväter (der name entfällt mir gerade) der genau aus diesem Grund, den Gast (geber) zu ehren, seine Fast unterbrochen hatte...
Gruß
Joseph
PS: Ich empfehle Fr. Alexander Schmemann's Buch LENT zu lesen (Nassos hat die deutsche Übersetzung).
Aleks hat geschrieben:Danke lieber Bruder Joseph für deine Argumente, aber trotzdem werde ich nicht meine Meinung zum Fastenbrechen aus "Höflichkeit zum Gastgeber" ändern. ....
En Christo Aleks
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