der hl. Pachomius der Grosse

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Elvis
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der hl. Pachomius der Grosse

Beitrag von Elvis »

Liebe Brüder und Schwestern,

the christian-orthodoxie proudly (im sinne von freudig) presents:

der heilige Pachomius der Grosse:

Bild


So um sein leben und Wirken zu erklären.

Das Leben des Pachomios wird uns durch die um 365 entstandene Vita Pachomii überliefert, als deren Verfasser Pachomios´ Lieblingsschüler Theodoros (um 314 - 368) gilt. Pachomios wurde als Sohn heidnischer Eltern um 292 in Esneh (Snê, Oberägypten, heute Esna) geboren. Als Zwanzigjähriger wurde er Rekrut im Heer Konstantins; ohne in den Krieg ziehen zu müssen, wurde er kurze Zeit später wieder aus dem Militärdienst entlassen. Damals erlebte er, wie sich Christen um die sehr schlecht behandelten Rekruten kümmerten, und kam so erstmals mit der christlichen Religion und ihrem Gebot der Nächstenliebe in Berührung. Er ließ sich taufen und schloss sich der christlichen Gemeinde an. Um 315 wurde Pachomios Schüler des Eremiten Palamon, eines strengen christlichen Asketen. Um 325 gründete er unter Mitwirkung Palamons in Tabennisi, einem verlassenen Dorf bei Theben, eine Einsiedlergemeinschaft, die zur Keimzelle des ersten Klosters des Christentums wurde. Bereits um 330, kurz nach dessen Wahl zum Bischof von Alexandria, besuchte Athanasius (um 300 - 373) die Klöster des Pachomios. Pachomios Schwester wurde zeitgleich die erste Leiterin einer ersten weiblichen Klostergemeinschaft. Pachomios hatte, wie viele frühen Asketen, die Gabe der Visionen. Er „stand mit den Engeln im Gespräch”, der Himmel und die Hölle wurden ihm in allen Einzelheiten offenbart. Im Jahr 345 klagte ihn eine Bischofskonferenz wegen Missachtung der Oberhoheit der örtlichen Bischöfe auf der Synode von Latopolis an. Ein Attentat auf Pachomios während dieser Synode misslang, er konnte mit seinen Begleitern fliehen. Im Jahr 346 starb Pachomios während einer Seuche in seinem Kloster in Pbow (heute Faw Qibli). Sein Grab blieb unbekannt. :angle: :angle: :angle:

Werke die für uns grosse Bedeutung haben:

Als größte geistesgeschichtliche Leistung des Pachomios muss die Abfassung der ersten Klosterregel des Christentums gelten. Sie regelt das Zusammenleben der Mönche in der Gemeinschaft, weniger die Glaubensgrundlagen und die Liturgie. Die Engelsregel des Pachomios ist nicht in der Urfassung erhalten, eine spätere und erweiterte Fassung überliefert uns Hieronymus (347 - 420). Sowohl von Antonius als auch Pachomios wird berichtet, dass sie sich für die Sache der Orthodoxie einsetzten und gegen die Arianer und gegen die Theologie des Origenes (um 185 - 253/54) eingestellt waren. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Die Werke des Origenes wirft Pachomios in den Nil mit dem Kommentar: „Jeder Mensch, der den Origenes liest, fährt in die unterste Hölle.” Dem Westen wurde die neue Institution vor allem durch Johannes Cassianus (um 360 - 435) vermittelt.

Ohne die Leistungen des Pachomios sind die christlichen Klostergründungen im Osten und Westen des Römischen Reiches des 4. und 5. Jahrhunderts nicht denkbar, zum Beispiel die des Martin von Tours (316/17 - 397) oder des Basilius von Caesarea (330 - 379). :v:

Also dadurch merkt man das dieser ersteremönch einer unser grössten "Väter" ist, dem auch verherrlichung gebührt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Pachomios

Und wer genauer (richtiger) ihn "kennenlernen" will hier: http://www.heiligenlexikon.de/Biographi ... homius.htm

p.s. die Gebetsregel die ich reingestellt habe sind einige engelsregeln.

der HERR segne euch,
jetzt und immerdar und in allen ewigkeiten.
AMEN
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

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Nassos
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Re: der hl. Pachomius der Grosse

Beitrag von Nassos »

Lieber Elvis,

vielen Dank.

EIne Frage: gilt nicht der Hl. Antonius als Gründer des Möchtums?

Lieben Gruß,
Nassos
Elvis
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Re: der hl. Pachomius der Grosse

Beitrag von Elvis »

Nassos hat geschrieben:Lieber Elvis,

vielen Dank.

EIne Frage: gilt nicht der Hl. Antonius als Gründer des Möchtums?

Lieben Gruß,
Nassos
Ich sage da jetzt mal, parallel zu Pachomius auch, bloss das der Hl. Antonius mehr der Einsiedlerei zugesprochen war und der hl. Pachomius der "Zweckgemeinschaft", sprich das sich alle Brüder in einen Haus leben.

Hier noch ein Artikel dazu:

Antonius gilt als Begründer des christlichen Mönchtums. Er gründete (vielleicht um 305, während der diokletianischen Christenverfolgungen) die ersten christlichen Einsiedlergemeinschaften (Anachoretentum), mehr oder weniger lose Zusammenschlüsse von getrennt lebenden Einsiedlern. Dagegen entstanden durch die Initiative des Pachomios (ca. 292-346), eines jüngeren ägyptischen Eremiten, um 320/25 die ersten christlichen Klöster, in denen die Mönche gemeinsam (Koinobitentum) lebten und arbeiteten.

Quelle: Wikipedia.

Ausserdem sind ja auch jene vorläufer des Mönchtums, durch den hl. Basilios der Grosse wurden auch diverse Regeln aufgestelle (deswegen tragen unsere Mönche vorwiegend auch Vollbärte)

der HERR schütze euch.
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

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Nassos
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Re: der hl. Pachomius der Grosse

Beitrag von Nassos »

Ah, super! Vielen Dank!Bild
Elvis
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Re: der hl. Pachomius der Grosse

Beitrag von Elvis »

Nassos hat geschrieben:Ah, super! Vielen Dank!Bild
Gerngeschehn
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

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