Schöpfung und Evolution

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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BratIvan
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Schöpfung und Evolution

Beitrag von BratIvan »

Hallo,
Da ich ein Theologiestudent bin, würde ich gerne einmal ein spezielleres Thema anbieten, auch wenn ich dazu kein passendes Forum gefunden habe. Dieses Forum heist "Allgemeine Fragen" und das ist wohl nicht ganz, was ich vorhabe...

Also, Schöpfung und Evolution! Wie kann man als Orthodoxer zur Evolutionstheorie stehen, wie kann man das moderne wissenschaftliche Weltbild, in dem die meisten von uns erzogen worden sind, mit dem Glauben an die Schöpfung Gottes und dem Glauben an den biblischen Schöpfungsbericht versöhnen? Gibt es da überhaupt Wiedersprüche oder haben das naturwissenschaftliche Weltbild und der theologische Schöpfunsbericht überhaupt nichts mit einander zu tun?

In der modernen akademischen Theologie wird dieses Thema oft kontrovers disskutiert. Auch gibt es viele Nieschen, die sich verschiedene Gruppen in der Philosphie oder anderen Disziplinen geschaffen haben, um sich aus ihrer Sichweise über dieses Thema auszulassen. Das ganze macht die Sache sehr unübersichtlich und ich erhoffe mir hier eine sachliche Disskussion über das Thema, wie wir als einfache Christen es verstehen und uns verständigen können.

Erhoffe viele gute Beiträge von euch...
Euer sündiger Novize Johannes
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Lieber Johannes!

Da ich Profi auf diesem Gebiet bin, freue ich mich besonders, dass du dieses Thema eröffnet hast.

Die Lehre von der Evolution ist eine überholte Theorie. Der Gedanke, alles Lebendige sei das Produkt einer Aneinanderreihung von Zufällen, ist ein Aberglaube des 19. Jahrhunderts.

Ich gehe gerne detailiert auf einzelne Bereiche wie zb Natürliche Selektion, Mutation oder die Komplexität der Natur ein, falls jemand es möchte.

Die Evolutionstheorie dient seit der Zeit, in der sie aufgebracht wurde, der materialistischen Philosophie. Sie ist die naturgeschichtliche Grundlage des dialektischen Materialismus, Kommunismus und Nationalsozialismus.

Ein Zitat vom amerikanischen Philosophen Malcolm Muggeridge:

"Ich bin überzeugt, dass die Theorie der Evolution uns speziell ihre uferlose Ausweitung als einer der größten Witze in den Geschichtsbüchern der Zukunft zu finden sein wird. Künftige Generationen werden sich wundern wie eine solch substanzlose, dubiose Hypothese mit dieser unglaublichen Naivität akzeptiert werden konnte, wie es tatsächlich geschehen ist."
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Sebastian
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Beitrag von Sebastian »

Hallo Ihr Lieben,

Ich möchte versuchen, die von Savo angeführten Punkte ein wenig zu untermauern.

Betrachten wir die Evolutionstheorie so werden uns 2 Maßgebliche Prinzipien "gepredigt". Selektion und Vererbung (inkl. Mutation)(Sehr richtig Savo!). Schauen wir uns zuerst das Prinzip der Selektion an. Dieses Prinzip ist am Einfachsten: Nur der Stärkste überlebt! Lebewesen mit nachteiligen, körperlichen Eigenschaften sterben aus, da sie a) aufgrund ihrer Benachteiligung gefressen werden oder b) verhungern. Nachteilige Eigenschaften können sein: Benachteiligungen hinsichtlich der Fluchtgeschwindigkeit vor Fressfeinden, Auffälligkeiten (Hautfarbe, Fell), zu kurze Körperteile (um an Essen zu kommen) etc etc etc. Nun schwenke ich kurz über zur Vererbung. Da Lebewesen mit nachteiligen Eigenschaften gefressen werden bzw aussterben vermehren sie sich folglich auch nicht. D.h. die Erbinformation (DNA) kann infolgedessen nicht weitergegeben werden. Nur die DNA der erfolgreichen Lebewesen wird weitergegeben. Es kann allerdings vorkommen, dass sich bei der Teilung und Duplizierung der DNA "Fehler" einschleichen. Solche nicht vorgesehenen Fehler nennt man Mutationen. Die Nachkommen, nennen wir sie Mutanten, unterliegen nach Ihrer Geburt wiederum der "natürlichen Selektion", woraus folglich nur vorteilhafte Mutationen bestand haben und weitervererbt werden. Dies nennt man evolutionstechnisch dann "Entwicklung".

Ich sage nicht, dass wir die gesamte Evolutionstheorie als völligen Blödsinn sehen sollten, doch eines ist diese Theorie ganz sicher: GOTTLOS. Warum? Der Fehler begeht mE. ein Großteil der heutigen Wissenschafter dadurch, dass von Anfang an die "Rechnung" ohne Gott gemacht wird. Die Welt, dass Universum, so will man uns klarmachen, stamme aus einem reinen Nichts. Der Mensch, den wir aus der Überlieferung als Krone der Schöpfung kennen, ist nur ein Produkt evolutionärer Entwicklung in diesem Kontext durchaus gleichgesetzt irgendwelchen Prokayoten. Die Einzigartigkeit des Menschen wird dabei ausser acht gelassen. Bitte beachten wir! Der Mensch ist das einzige Lebewesen dieser Welt, dass die Fähigkeit (verliehen bekommen hat :) zu )Glauben. Woher der Glaube kommt wissen wir. Es ist immer noch der Fehler der Wissenschaft, dass sie ihre unerklärlichen Lücken lieber ausspart, statt die Begründung in Gott zu suchen.

Leider hat Savo recht. Auch wenn ich Darwin nicht dafür verantwortlich halte, so hat Hitler sich doch durch die Grundlage Darwins Lehre inspiriert gefühlt und seine perversen Ideen versucht umzusetzen.

Die Evolutionstheorie ist mE in derzeitiger Fassung mehr als überholt. Es fehlt schlicht an göttlicher Schöpfungslehre. Allerdings ist das Problem global zu sehen. Ich kenne sehr gläubige Professoren, die wissenschaftlich auf diesem Felde tätig sind. Nun arbeiten solche aber mit Herrn Dr. und Prof. aus aller Welt zusammen. Aufgrund der verschiedenen Religionszugehörigkeiten der Wissenschaftler/Lehrkräften/Menschen wird es wohl nicht möglich sein eine rein christliche Wissenschaft zu betreiben.
Milo
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Beitrag von Milo »

Grüß Gott zusammen!

Br. Johannes, interesantes Thema.

Ich wollte einfach mal ein paar Stellen aus der Bibel zittieren, damit wir auch Gegenüberstellungen machen können. Sonst driften wir evtl. nur in unendliche Filosofien der modernen Wissenschaft.

1.Mos 2.1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. 2Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. 3Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Ps 90.4 Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, und wie eine Nachtwache.

2.Petr 3.8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag.


Die Wissenschaft geht also von einer konstanten Zeit aus bei ihren "empirischen" Messungen und Deduktion...hmm :roll:
Jedes Wissen, bzw. Wissenschaft bedarf ihrer Hypothese...Annahme, auf der sie weiteres baut und belegt...

Ich frage mich also, nach dem ich Ap. Petrus hörte, wie sicher sind sie sich das nicht ein Tag vor dem Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag!?

spekulativer laienfilosof milo
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Liebe Forumsteilnehmer! Noch wenige worte von mir zu den oben angeführten Punkten.

Natürliche Selektion

Natürliche Selektion bedeutet natürliche Auslese. Sie beruht auf dem Gedanken, das nur die starken Lebewesen, die am besten den natürlichen Bedingungen, unter denen sie leben, angepasst sind, überleben werden. So bleiben in einer Zebraherde, die von Raubtieren bedroht ist, genau die Zebras am Leben, die besonders schnell laufen können.

Dieser Mechanismus bringt jedoch keine evolutionären Änderungen bei den Zebras hervor. Er macht aus ihnen keine anderen Lebewesen, zB Elefanten.
Seit Darwins Zeiten wurde nicht die geringste Spur eines Beweises erbracht, der gezeigt hätte, dass Lebewesen durch natürliche Auslese zu evolutiver Fortentwicklung veranlasst werden.


Mutationen

Als die Evolutionstheoretiker erkannten, dass "natürliche Auslese" keinerlei evolutionäre Funktion hat, führten sie während des zwanzigsten Jahrhunderts das Konzept der "Mutation" ein.
Mutationen sind genetische "Unfälle", die in allen lebenden genstrukturen vorkommen. Wie jeder andere Unfall auch, verursachen Mutationen nichts anderes als Schmerz und Zerstörung.
Zu behaupten, "Evolution" fände statt durch Mutation, ist genauso unsinnig, als wollte man die Konstruktion einer Uhr verbessern, indem man mit dem Hammer darauf schlägt.

Wenn Menschen Mutationen ausgesetzt sind, führt dies zu mentalen oder physischen Deformationen wie Down Syndrom, Albinismus, Zwergwuchs oder zu Krankheiten wie Krebs.
Es gibt einen weiteren Grund warum sich Lebewesen durch Mutationen niemals weiter entwickeln können: Mutationen fügen einem Organismus keinerlei neue genetische Information hinzu.
(Mutationen verändern genetische Informationen nur insoweit, als etwa ein Kartenspieler einen Stapel Karten mischt: das einzig sich dabei verändernde ist die Reihenfolge der Karten.)

LG Savo
Walter
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Registriert: 01.06.2006, 18:53

Beitrag von Walter »

Sebastian hat geschrieben:Ich sage nicht, dass wir die gesamte Evolutionstheorie als völligen Blödsinn sehen sollten, doch eines ist diese Theorie ganz sicher: GOTTLOS. Warum? Der Fehler begeht mE. ein Großteil der heutigen Wissenschafter dadurch, dass von Anfang an die "Rechnung" ohne Gott gemacht wird. Die Welt, dass Universum, so will man uns klarmachen, stamme aus einem reinen Nichts.
Lieber Sebastian, liebe Forenteilnehmer!

Sebastian, Du spricht hier (aus meiner Sicht als Naturwissenschaftler) die beiden wichtigsten Punkte zu diesem Thema an. Zum einen die Rolle Gottes und zum anderen die Schwierigkeit der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse an Nichtwissenschaftler (allein schon des gleichen Fachgebiets). Der "Fehler" liegt aber woanders, als Du und viele das vermuten, nämlich darin, dass viele Menschen falsche Erwartungen in die Wissenschaften stecken, leider oft auch von Wissenschaftlern selbst gehegt (das ist aber kein Fehler der Forschung selbst).

Richtig erkannt hast Du Folgendes:

(Natur-)Wissenschaft ist ist gottlos.

Das darf nicht missverstanden werden durch das Jesuswort: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich", denn das richtet sich an Personen. Jesus sagt nicht: "Was nicht für mich ist, ist gegen mich". Angewendet auf den Satz des Pythagoras dürfte das jedem einleuchten (obwohl man hieran seitenweise erläutern könnte, was der Unterschied ist zwischen ungeschaffener Wahrheit, die nur in Christus liegt, "Wissen", das die Wissenschaft "schafft" und mathematisch/logisch "wahren" Aussagen, die sich immer nur auf willkürlich(!) erdachte Axiome ohne eigenen Wahrheitsgehalt beziehen).

Dadurch, das sie nun gottlos ist, ist sie also nicht gut oder schlecht, sondern in zweifacher Weise beschränkt: Zum einen im Gegenstand ihrer Betrachtung, zum anderen in den sittlichen Konsequenzen, die ihre Ergebnisse nach sich ziehen könnten.

Um es am hier benutzten Beispiel Darvins zu erläutern: Darvin und andere Biologen haben wie Du auch schon geschrieben hast, Zusammenhänge zwischen Vererbung, Mutation, natürlicher Selektion und Evolution erkannt, die unabhängig von einer bestimmten Tier- oder Pflanzenart in der Biologie auftreten. Die Wissenschaftlichkeit dieser Arbeiten ist unleugbar. Davon ganz unabhängig (und unwissenschaftlich) aber sind moralisch-/ethische Konsequenzen, die Darvin selbst und zuletzt Hitler daraus gezogen haben, ebenso Beweise für oder gegen eine göttliche Schöpfung.

Unseriös (in ihrer Objektivität) wird Wissenschaft immer dann, wenn sie moralische Prinzipien über die möglichst objektive Naturbeobachtung stellt, was hier ja von Dir und Savo gefordert wird. Der Wert (oder Unwert) eines Menschen oder seine Stellung als Krone der Schöpfung hat einfach gar nichts mit den beschriebenen wiederkehrenden Prinzipien in der Biologie zu tun, genauso unabhängig sind sie davon zu betrachten, ob die Erde sich nun um die Sonne dreht oder welche Topologie das Weltall besitzt.

Vielleicht kann man es so zusammenfassen: Ein Fahrrad ist nichts Schlechtes, nur weil es nicht fliegen kann. Unseriös sind allerdings Fahrradverkäufer, die dieses oder ähnliches ihren Kunden versprechen, um sich Vorteile gegenüber der Konkurrenz zu schaffen. Ebenso amerikanische Anwälte, die nach einem misslungenen Flugversuch den Hersteller haftbar machen wollen, weil auf dem Fahrrad nicht dick und fett drauf stand: "Vorsicht, zum Fliegen nicht geeignet!"


Herzliche Grüße
Walter


PS: Dass Forschung als Ergebnis keine Ethik liefert, heißt natürlich nicht, dass über alle Grenzen hinweg geforscht werden darf. Die Frage der ethischen Verträglichkeit tritt z.B. schon dann konkret auf, wenn die Natur nicht nur beobachtet wird, sondern natürliche Abläufe zu Forchungszwecken manipuliert werden. Besonders wichtig ist das bei der Forschung an Mensch und Tier, aber auch schon beim "Herumspielen" an pflanzlichen Genen.
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Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Lieber Walter!

Welche Wissenschaftlichkeit ist unleugbar? Etwa die des Amateurforschers Darwin, der keinen einzigen Beweis brachte, lediglich dubiose Hypothesen machte? Reden wir vom selben Charles Darwin der behauptete, Wale seien aus Bären enstanden, die zu schwimmen versuchten?
"Wissenschaftler" die ein primitives wissenschaftliches Verständnis hatten, wie zb die Annahme Leben könne aus toter Materie enstehen?

Nehmen wir es mal beim Wort: Schaffen Darwins Theorien Wissen? NEIN.


Der Mensch kann überall auf der Welt die Realität der Schöpfung sehen, indem er seinen Verstand und sein Gewissen gebraucht. Wenn er darüber nachdenkt, dass am Anfang ein Wassertropfen gewesen ist und dann zu einem Menschen geworden ist, der diese Zeilen lesen und verstehen kann, dann erkennt er den universalen Verstand, das Wissen und die Macht des Schöpfers.


Dies erinnert mich an mein Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Anastasios Kallis, der auf meine Frage nach den Zeugen Jehovas sagte, dass diese Leute sich mit ihren nicht eingetroffenen Prophezeiungen selbst in die Lächerlichkeit und Unglaubwürdigkeit geschossen haben. So haben sich auch die Evolutionsvertreter mit ihren Fälschungen, Verdrehungen und irreführenden bildlichen Darstellungen ins wissenschaftliche Abseits katapultiert.


LG Savo
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theofan
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Beitrag von theofan »

Savo hat geschrieben: Die Lehre von der Evolution ist eine überholte Theorie. Der Gedanke, alles Lebendige sei das Produkt einer Aneinanderreihung von Zufällen, ist ein Aberglaube des 19. Jahrhunderts.
Lieber Savo,

du hast bestimmt recht, dass mit der Evolutionstheorie eine Menge Schindluder getrieben worden ist. Das gilt aber auch für die Chemie, Aomphysik und andere.
Interessant ist sicher auch die Frage, inwieweit wissenschaftliche Theorien den Zeitgeist abbilden. Sicher hätte die Evolutionstheorie so im 15. Hj nicht entstehen können.

Aber wir dürfen uns nicht dazu hinreißen lassen, die ganze Theorie in Bausch und Bogen abzulehnen.
Abzulehnen ist der Sozialdarwinismus! Was die naturwissenschaftliche Theorie betrifft: Es gibt bislang nichts Besseres, um den gewaltigen Prozess göttlicher Schöpfung fassbar zu machen! Je mehr der bekannten Fakten man sich anschaut, desdo klarer werden die genial einfachen Prinzipien, die unserer Existenz zugrunde liegen. Ich persönlich halte die Evolution für ein gewaltiges Argument FÜR Gott.

Dort wo der Wissenschaftler "Zufall" sagen muss, hat unser Gott ein unumstrittenes Betätigungsfeld, und alle evolutionären "Zufälle" miteinander multipliziert, ergibt sich überzeugend, dass SOVIEL Zufall nicht Zufall sein kann :lol: .



Gnade sei mit uns und Friede von Gott!
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

TheoFan hat geschrieben:Was die naturwissenschaftliche Theorie betrifft: Es gibt bislang nichts Besseres, um den gewaltigen Prozess göttlicher Schöpfung fassbar zu machen!
Lieber TheoFan!

Es gibt und gab viele Überlegungen, ob und wie das Evolutionsparadigma mit einem Schöpfungsglauben vereinbar ist.
Allen diesen Konzepten gemeinsam ist, dass eine allgemeine Evolution der Lebewesen, die einige Milliarden Jahre gedauert haben soll, zugrundegelegt wird. Hierin besteht also kein Unterschied zu einer rein naturwissenschaftlichen Betrachtung. Das Spezifikum einer ?theistischen Evolution" ist die Hinzunahme des Schöpfungsgedankens zum Evolutionsvorgang.

Nun muss ich mich wiederholen: Die Lehre von der Evolution ist eine überholte Theorie, welche lediglich und vollständig auf Vorstellungskraft basiert.

Die Vollkommenheit lebender Strukturen ist ein Beweis dafür, dass der Zufall niemals an ihrer Enstehung beteiligt gewesen sein kann. Das Design der Natur ist ein klarer Beweis für die Schöpfung. Betrachten wir diesen Sachverhalt anhand eines Beispiels:
Wenn man als Gleichnis der Zelle ein mit aller technologischen Raffinesse ausgestattetes Automobil annimmt, was würde man denken, wenn man auf einer Wanderung im Dickicht eines verwilderten Waldes ein neues Automodell zwischen den Bäumen entdeckt?
Würde man annehmen, dass sich die im Wald befindlichen Dinge spontan im Lauf von Millionen von Jahren zusammenfanden und solch ein Fahrzeug erzeugten? Alle Rohmaterialien, aus denen das Auto besteht, sind aus Bodenschätzen oder Nebenprodukten der Erde gewonnen, doch würde diese Tatsache zur Annahme führen, dass sich diese Materialien "zufällig" synthetisiert und zusammengefunden haben und solch ein Fahrzeug herstellten?

Zweifelsohne würde jedermann, der bei gesundem Verstand ist, wissen, dass der Wagen das Ergebnis eines bewusst gestalteten Designs ist, und würde sich wundern was er hier inmitten der Wildnis zu tun habe. Die plötzliche Entstehung einer komplexen Struktur in vollendeter Form aus heiterem Himmel zeigt, dass sie durch einen bewusst handelnden Akteur geschaffen wurde ("nicht reduzierbare Komplexität").
Ein komplexes System wie die Zelle wurde zweifellos durch höheren Willen und Weisheit geschaffen. Es kam als Schöpfung ins Dasein.

Ich bin bereit jede einzelne Behauptung der Evolutionstheorie wissenschaftlich zu widerlegen. Wenn man erkennt, dass der ganze Evolutionsgedanke unsinnig und unrealistisch ist, stellt man fest, dass es keinen Kompromiss zwischen Schöpfung und Evolution, zwischen Wahrheit und Lüge, geben kann. Aus persönlicher Sicht finde ich es zudem äusserst widersprüchlich und traurig, dass gläubige Christen diesen Mittelweg suchen, und Gottes Allmacht in Frage stellen.

Möge der dreifaltig strahlende Gott euch beschützen
LG aus Dortmund
peter
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Beitrag von peter »

Ihr Lieben !

Habe grade Eure diesbezüglichen Beiträge gelesen. Wir brauchen ja nun gottseidank keine "Christian Science", sondern einen orthodoxen Standpunkt in dieser Frage. Vor Jahren las ich ein christlich inspiriertes, interessantes Buch von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt: "Am Anfang war die Information" (Hännssler, Neuhausen/Stuttgart, 1994). Dort wurden auf kybernetischer Grundlage auch Antworten zur "Herkunft" des genetischen Code gegeben. Religionsphilosophisch interpretiert ist biologische "Information" bzw. die qualitative Gestalt der Lebewesen ein vertikales Verursachen und Gestalten Gottes aus der Ewigkeit und Unendlichkeit, und zwar im Sinne des "Experimentum Mundi", allerdings nicht eines freischwebenden bzw. noch hypothetischen Natursubjekts (wie bei Bloch), auch nicht im Sinne einer "Divina Commedia" (wie bei Dante), sondern als Werk eines absolut souveränen, absolut vollkommenen höchsten Wesens.
Die Prinzipien unvorstellbarer Perfektion wie auch absoluter, weder technisch noch praktisch einholbarer Güte, begründen das Maß jeder
Sittlichkeit und Ethik. Es muß hinzugedacht werden, daß Gott auch Zeit und Raum erschaffen hat. Das ist sozusagen die Horizontale zur Vertikalen, denn keine Evolution, wie auch immer geartete "Höher"-Entwicklung (weil jede Lilie auf dem Felde schöner gekleidet ist
als es sich Yves Saint Laurent jemals einfallen lassen kann) kann sich außerhalb von Zeit und Geschichte ereignen. Also Gott stellt die dimensionalen, quantitativen u n d qualitativen Bedingungen allen
Seins und Lebens bereit. Das öffnet auch den Blick für Möglichkeiten,
denn Gott ist kein Uhrmacher, der lediglich den Takt vorgibt, oder das einfürallemal Vorgebene sich automatisch abspulen läßt. Gott ist j e d e r z e i t präsent, wirkt unfaßbar weiter fort, schenkt uns Freiheit, eröffnet der Natur und den Menschen Gestaltungsspielraum. Leider sind wir dessen unwürdig, richten die Natur, die Gesellschaft, unsere Nächsten und uns selbst zugrunde. Wir nutzen aufgrund der Macht des Widersachers die n e g a t i v e n Möglichkeiten, anstatt auf dem Weg der Heiligung voranzuschreiten zum ewig unwandelbaren, unerschaffenen, rein p o s i t i v e n Verklärungslicht Seiner Herrlichkeit.
Selektieren wir doch das Negative, die Sünde, aus ! Mutieren wir aus der verunglückten (Lebens-)geschichte zum wahren Wesen unseres Selbst !
Herr Jesus Christus, reinige uns, bitte kehr' ein in unser Herz !

Euer Peter
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
Walter
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Registriert: 01.06.2006, 18:53

Beitrag von Walter »

Ein Buch, wie es in fast jedem deutschen Wohnzimmer steht, hat geschrieben:Die Einheit des Lebens

Im 6. Jh. v. Chr. herrschten nachweisbar zwei unterschiedliche Ansichten über den Ursprung von Materie und Leben. Die bedeutenden Wissenschaftler dieser Zeit waren die beiden Griechen Thales und Anaximander. Sie lebten in Milet, an der heutigen türkischen Küste. Thales glaubte, Wasser sei das Ursprungselement der Welt. Anaximander soll behauptet haben: ?Lebende Kreaturen entstanden aus feuchtem Element, als dieses von der Sonne eingedampft wurde. Der Mensch war zunächst fischähnlich.? Beide glaubten, dass sich Leben durch natürliche Ursachen ändere.

Gegenüber der relativ ruhigen Ägäis war die Ebene Mesopotamiens periodischen heftigen Überflutungen sowie häufigen Invasionen von Nachbarvölkern ausgesetzt. Hierdurch wird verständlich, dass die Babylonier eine Katastrophentheorie das Universums vertraten. Es ist wahrscheinlich, dass die mit den Babyloniern in Kontakt gekommenen Juden Darstellungen das Schöpfung und der Sintflut aus deren Quellen übernahmen. Von den meisten Christen, Juden und Mohammedanern werden diese Geschichte des Alten Testaments als göttliche Allegorien angesehen. Doch die ersten Christen glaubten fest an den Wortlaut der Schöpfungsgeschichte als plötzliche Katastrophe. Nahezu 2000 Jahre blieb die Vorstellung von der Schöpfung in dieser Form Gedankengut des zivilisierten Europas und des Mittelmeerraumes.

Natürlich gab es auch im Altertum und Mittelalter eine ganze Reihe von Gelehrten und Philosophen, die sich offen für die wissenschaftlicheren Gedankengänge der alten Griechen aussprachen und sich vor allem auf Sokrates (etwa 470-399 v.Chr.), seinen Schüler Platon (428-348 v.Chr.) und dessen Schüler Aristoteles (384-322 v.Chr.) bezogen. Besonders Aristoteles war ein guter biologischer Beobachter, Sammler und Systematiker; er sah in den von ihm geordneten Dingen eine ?Stufenleiter der Natur?; er glaubte, dass einige Lebewesen einfach, andere aber komplizierter gebaut waren, dass die ersteren in irgendeiner Weise ?tiefer? standen, als die letzteren. Er war der Ansicht, dass im Gesamtablauf des Lebens ein zielgerichteter Fortschritt von den niederen Pflanzen bis zum Menschen bestünde.

Erst im 16. Jh. begannen die Gelehrten, sich der Ansicht über die ?Einheit des Lebens? zuzuwenden. Sie erkannten an, dass sich die Arten nicht unbedingt durch besondere göttliche Vermittlung, als vielmehr durch besondere göttliche Vermittlung, als vielmehr durch regelrechte Naturvorgänge änderten und noch ändern, wenn auch nicht immer zweckmäßig.

Diese Auffassung zu vertreten, verlangte nicht nur Mut, sie musste auch durch neue Erkenntnisse unterbaut werden. Bis zur Renaissance im 16. Jh. gab es nur dürftige und unvollständige Tier- und Pflanzenlisten.

usw.
Dasselbe Buch hat geschrieben:Die Familiengeschichte der Primaten

Unsere nächsten Verwandten im Tierreich sind die Primaten oder Herrentiere: Spitzhörnchen, Makis, Koboldmakis, Affen und Menschenaffen.

usw.

Für die Abstammungsgeschichte des Menschen sind die Fossilien der Anthropoidea besonders interessant. Die eigentlichen Affen haben mit der Evolution des Menschen nur wenig zu tun: bereits im Oligozän, vor etwa 400 Millionen Jahren, trennten sie sich in die beiden großen Gruppen der Neu- und Altweltaffen.

Die beiden anderen Familien, Pongidae (Großaffen) und die Hominidae (Vormenschen und Menschen), trennten sich auf einem sehr frühen Evolutionsstadium. Es besteht kein Zweifel, dass sich der Mensch aus Menschenaffen entwickelt hat, die den heute lebenden ähnlich sahen. Zu der Zeit, als die Vorfahren der letzteren ihre langen Arme, mächtigen Schultern, starken Überaugenwülste und andere Merkmale hervorbrachten, entwickelten die Vormenschen aufrechte Haltung,Gewölbefuß, zunehmende Gehirngröße und andere den Menschen charakterisierende Merkmale. Wann sie sich trennten, ist fossil nicht belegt. Da aber die Evolution Zeit braucht, schätzen Zoologen, dass es vor etwa 25 Millionen Jahren gewesen sein muss.

usw.
Was haltet ihr davon? :roll:
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theofan
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Beitrag von theofan »

Lieber Walter,

du hast ja Sachen im Wohnzimmer stehen... :wink:

Ich würde gerne noch darauf hinweisen wollen, dass -bei allen geschilderten Katastrophen- die Darstellung der Schöpfung in Gen 1 doch stark evolutionäre Züge aufweist.
Wenn man sich überlegt, dass dies die Version für nomadisierende Viehzüchter ist, wird auch klar, warum hier auf Ausführungen zu Polypeptidketten und Archaeopteryx weitgehend verzichtet wurde.

Eine Entwicklung vom Niederen zum Höheren ist dagegen klar erkennbar.

Ich habe mit all diesen Dingen eigentich kein Problem, lediglich der Übergang von was-auch-immer zum Menschen scheint mir ohne erneuten schöpferischen Eingriff des Herrn schwer denkbar. Das "Einhauchen der Seele" ist ja auch in der Schöpfungsgeschichte besonders erwähnt.

Als "veraltet" würde ich die Evolutionstheorie jedenfalls nicht bezeichnen, schließlich arbeiten Heerscharen von Forschern daran, sie weiterzuentwickeln. Manche sicherlich auch, um Gott zu widerlegen - aber das sehe ich sehr gelassen.

Man sollte sich das Staunen über Gottes Kunst jedenfalls nicht aus ideologischen Gründen selbst vorenthalten.

Ich wünsche allen eine gesegnete Woche!
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BratIvan
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"ireduzierbar komplex"

Beitrag von BratIvan »

Liebe Teilnehmer,
zwei Dinge von mir zum Thema:
1) Mindestens einer von euch hat wohl die neue amerikanische creation-science adaptiert (Michael Behe). Hier müssen wir als orthodoxe sehr vorsichtig sein. Denn wenn fundamentalistische Protestanten behaupten, dass die Evolutionstheorie nicht mehr wissenschaftlich akzeptiert sei, so stehen sie damit als nicht-Wissenschaftler aleine da. Es ist schon verfürherisch, eine uns als Orthodoxe unangenehme wissenschaftliche Theorie mit den Argumenten der Kreationisten anzugreifen, so geht es aber nicht. Die Kreationisten haben das Ziel, mit unlauteren Mitteln (z.B. Leugnung von anerkannten Tatsachen) zu der wortwörtlichen, mittelalterlichen Exegese des AT zurückzukehren, nach der es vor ca 6000 Erdenjahren innerhalb von genau 6 Erdentagen eine abrupte Schöpfung gab. Das wir hier nicht mit machen können, lehrt uns schon der gesunde Menschenverstand.

2) Ich möchte das Gespräch, wenn möglich von den Einzelheiten der Evolutionstheorie zu dem Ausgangsproblem, der richtigen Auslegung des Schöpfungsberichtes und der positiven theologischen Deutung dessen, was wir von der Naturwissenschaft nicht ablehnen können lenken, und das sind die harten Fakten, dass z.B. das Universum 15 Milliarden Jahre alt ist. Dass es Menschen seit ca 200.000 Jahren gibt (bei manchen 30.000), dass es Menschenähnliche Lebewesen, wie den Neandertaler oder den sog. Homo erectus (für mich ist das kein "Homo") vor über 2 Mio Jahren gab und der Gleichen. Dazu lege ich gleich anheim, dass wir uns mit der Auslegungsmethode (der "Hermeneutik") des AT befassen, wie sie für unsere Väter geläufig war.

Alles Gute und viel Erfolg
Novize Johannes
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Lieber Bruder Johannes!

Man weiß heute definitiv, dass der von den Evolutionisten als "primitiver Vorfahr des Menschen" angesehene Neandertaler eine ausgestorbene Menschenrasse ist.
Die Neandertaler sind Menschen, die vor hunderttausend Jahren plötzlich in Europa erschienen und vor 35 tausend Jahren rasch und ohne Aufsehen wieder verschwanden - oder durch Vermischung mit anderen Rassen assimiliert wurden. Ihr einziger Unterschied zum modernen Menschen ist ihre robustere Skelettsruktur und ihr etwas grösseres kraniales Fassungsvermögen.
Die Neandertaler sind eine menschliche Rasse, und diese Tatsache wird heutzutage fast von allen Seiten anerkant. Die Evolutionisten haben grosse Anstrengungen gemacht, sie als eine "primitive Spezies" darzustellen, doch alle Befunde weisen darauf hin, dass sie sich in keiner Weise von "robusten" Menschen unterscheiden, die auch heute umherspazieren.

Erik Trinkhaus, ein Paläo-Anthropologe an der Universität von New Mexico, der als eine anerkannte Autorität auf dem Gebiet gilt, schrieb:

"Detailierte Vergleiche der skelettalen Überreste des Neandertalers mit dem des neuzeitlichen Menschen haben gezeigt, dass es keinerlei eindeutige Hinweise in der Anatomie des Neandertalers gibt, dass seine Fähigkeiten in bezug auf Fortbewegung, Nutzung der Hände, Intellekt oder Sprache, denen des modernen Menschen nachstanden."


Der Homo Erectus, von Evolutionisten als primitiver Mensch präsentiert, ist nichts anderes als eine ausgestorbene Menschenrasse. Die unterschiede zwischen dem Homo Erectus und uns besteht nur in rassischen Merkmalen.
Dazu muss ich etwas weiter ausholen. Entsprechend dem phantasiereichen Schema der Evolutionisten gestaltete sich die interne Evolution der Homo-Spezien folgendermaßen: Zuerst kam der Homo erectus, dann der archaische Homo sapiens und der Neandertaler, später der Cro-Magnon Mensch und letzlich der neuzeitliche Mensch. Bei all diesen Klassifizierungen jedoch handelt es sich in Wirklichkeit lediglich um verschiedene, ursprüngliche Menschenrassen. Die Unterschiede zwischen ihnen sind nicht grösser als zwischen einem Eskimo und einem Afrikaner, oder einem Pygmäen und einem Europäer.
"Homo erectus" bedeutet, wie das Wort "erectus" andeutet, "aufrecht gehender Mensch". Die Evolutionisten mussten diese Menschen von den vorhergehenden dadurch unterscheiden, dass sie ihnen die Eigenschaft der aufrechetn Körperhaltung hinzufügten, da alle vorhandenen Fossilien des Homo erectus zu solchem Ausmaß gerade sind, wie es in keinem der Exemplare des Australopithecus oder Homo habilis zu beobachten war. Es besteht kein Unterschied zwischen dem Skelett des modernen Menschen und dem des Homo erectus.

Der Hauptgrund der Evolutionisten, Homo erectus als "primitiv" einzustufen, ist das Hirn-Fassungsvermögen seines Schädels, welches geringer als das des durchschnittlichen modernen Menschen ist, und seine dicken Augenbrauenvorsprünge. Es gibt jedoch viele heutzutage lebende Menschen, deren Kapazitäten die gleiche wie die des Homo erectus ist (z.B. Pygmäen), und es gibt einige andere Rassen, die vorspringende Augenbrauen haben ( z.B. die austr. Aboriginen).
Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass ein Unterschied im Gehirnvolumen nicht unbedingt ein Unterschied der Intelliegenz oder Fähigkeiten bedeuten muss. Intelligenz hängt eher von der internen Organisation des Gehirns ab als von seinem Volumen.

Zwischen dem Homo erectus und den Affen, die im Szenarium der "menschlichen Evolution" vor ihnen kommen, gibt es jedoch eine grosse Lücke. Das heisst, dass die ersten Menschen, die in Fossilienfunden auftauchen, gleichzeitig und plötzlich enstanden, ohne dass es einen evolutionären Prozess gegeben hätte. Dies ist ein klarer Beweis dafür, dass sie erschaffen wurden.

LG
Deki_3
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Beitrag von Deki_3 »

Lieber Forumsteilnehmer!

"Das Göttliche ist unendlich und unfasslich und das einzige,was an ihm fasslich ist, ist seine Unendlichkeit und Unfasslichkeit"
Johannes Damaskenos (ca. 650 - 750)

Den Glauben an einen Gott, der aus Liebe alles geschaffen hat und lenkt, vermittelt die Heilige Schrift nicht in philosophischen oder naturwissenschaftlichen Erklärungen, sondern in Bildern, die das Verhältnis Schöpfer - Schöpfung veranschaulichen. Insofern ist die Frage der Übereinstimmung von Wissenschaft und Bibel im Hinblick auf die Entstehung der Welt fehl am Platz, denn es geht um zwei unvergleichbare Fragestellungen mit unterschiedlichen Vorraussetzungen und Zielrichtungen.

Die Gegenwart Gottes in der Welt bedeutet Leben und Bestand, Bewahrung der Schöpfung; dagegen führt die Verteibung Gottes zum Tod und zur Vernichtung. Eine anthropozentrisch orientierte Weltanschauung, die sich ausschließlich auf den menschlichen Verstand und dessen Erfindergeist verläßt, läuft Gefahr, die Kontrolle über den eigenen Errungenschaften zu verlieren und sich zugrunde zu richten.

LG Savo
Antworten