Religion und Kommunismus

Neu in der orthodoxen Kirche - Wie lebe ich als orthodoxer Christ? Alle allgemeinen Fragen rund um die Orthodoxie.
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Mikail
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Religion und Kommunismus

Beitrag von Mikail » 08.06.2010, 21:31

Ich wünsche euch allen den Frieden Gottes.

Ich hätte da eine spezifische Frage bzgl. der Beziehung des Kommunismus zur Religion (zu den Religionen). Wie war es damals in der Sowjetunion bzw. unter Lenin, Stalin und Co? Hatte man die Freiheit seinen Glauben frei auszuüben? Wie war das Verhältnis des Staates zu den einzelnen Religionsgemschaften, insb. zu der Orthodoxen Kirche? Es gibt ja dieses Vorurteil, dass der Kommunismus in seinen Grundzügen atheistisch wäre und das die großen Denker des Kommunismus Atheisten waren.

Ich bekam zu hören, dass J. Stalin kurz vor seinem Tod bemühte, eine gute Beziehung zur Kirche aufzubauen und daß er eigentlich schon immer ein Theist war.

Ich freue mich auf eine friedliche und bereichernde Diskussion.

In Namen Christi

Mops
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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Mops » 08.06.2010, 22:21

Hallo,

dazu kann man einige gute Buchempfehlungen geben...

Beispiel:

Großfürstin ELISABETH von Russland - Heilige Neumärtyrerin unter dem kommunistischen Joch
Lubov Millar
Übersetzung: Johannes A. Wolf
360 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Leineneinband mit Goldprägung, Schutzumschlag, 25 Euro (grrr) ISBN 3-935217-15-3

Die Biographie von Lubov Millar schildert den Lebensweg der Prinzessin aus dem Hause Hessen-Darmstadt, Großfürstin von Russland und Schwester der letzten Zarin, Elisabeth Feodorovna (1864-1918) und zeichnet ein bewegendes historisches, persönliches und spirituelles Portrait dieser Heiligen, deren Leben bis zum Märtyrertod im Schacht von Alapajewsk der Erfüllung des doppelten Liebesgebotes gewidmet war. Die Deutsche Erstveröffentlichung der Biographie, die, in mehreren Sprachen übersetzt, große Verbreitung und Anerkennung gefunden hat, wird durch zahlreiche, zum Teil bislang unveröffentlichte Abbildungen ergänzt."

Zu beziehen über Buchhandlungen oder direkt beim Verlag:
Kloster des hl.Hiob von Pocaev, Hofbauernstr,26, 81247 München, Fax. (089) 886777 hiobmon@rocor.de


Die Russisch Orthodoxe Kirche im Ausland unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Diözese
190 Seiten

Verantwortung in der Diaspora. Die Russische Orthodoxe Kirche im Ausland
369 Seiten,

beide Werke mit zahlreichen Abbildungen

Beide zu beziehen über das Kloster des Hl. Hiob von Pocaev in München, 81247 München, Hofbauernstr. 26 . EMail: hiobmon@rocor.de

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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Andromachi » 08.06.2010, 22:33

Unsere russischen Brüder und Schwestern können uns vielleicht bestätigen, ob das, was über den Hieromartyr Benjamin, erzählt wird, historisch richtig ist. Der Text ist in englischer Sprache.

http://www.orthodox.net/russiannm/benja ... h-him.html

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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Priester Alexej » 08.06.2010, 23:13

Apostolischer Kanon 39 (32): Priester und Diakonen sollen ohne Wissen und Willen des Bischofs Nichts thun: denn dieser ist's, welchem das Volk des Herrn anvertraut worden, und von welchem Rechenschaft über ihre Seelen gefordert werden wird.

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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von peter » 09.06.2010, 14:35

Lieber Mikail,

Marx begann schon in seinen Jugendschriften, dann in der Kritik der Hegel'schen Rechts- und Religionsphilosophie, sich von Religion, näher vom Christentum, auch vom Judentum abzuwenden. Der jüdische Messianismus erschien im säkularen Gewande, mit Beerbung auch des christlichen Chiliasmus, als Kommunismus und Sozialismus. Diese breit ausgearbeitete Immanenz-Theorie des neuzeitlichen Kapitalismus verkam bekanntlich bei den "Marxisten" und ihren Parteien, zur Ideologie, zur "Waffe" des Proletariats, als quasi-messianischem Träger der Bewegung. Mit Lenin, Trotzki, Stalin war die Theorie und Praxis der Arbeiterklasse bereits auf der Stufe einer rein innerweltlichen, dialektisch- und historisch-materialistischen Weltanschauung und Methode angekommen. Dialektik war herausgelöst aus ihrem universalen Bezug, Materialismus der Transzendenz entgegengesetzt, und Geschichte ein Projekt der Selbstbefreiung. Die sowjetischen Zeiten und insgesamt die des damals sog. sozialistischen Lagers spiegeln den Selbstbetrug, welcher im grandiosen Scheitern endete. Im 2. Weltkrieg wurde die Tradition der Orthodoxie (nach beispielloser Christen-verfolgung in den 20' und 30'er Jahren) von Stalin nur deswegen belebt, weil sie dem "Großen Vaterländischen Krieg" nützlich war. Bereits unter Chruschtschow wurde schon die generelle Schließung der Kirchen projektiert. Bis zum Abgang und kläglichen Abgesang hatte sich an dieser Intention wenig geändert. Deshalb ist es auch müßig, mit "Neo-Marxismen" ohne Gott "revolutionäre" Ideen kurieren zu wollen. Für die sozial-utopischen Bedürfnisse der Arbeiterklasse ist der christliche Wertekatalog völlig ausreichend. Wir brauchen auch keinen jüdisch-messianischen oder christlich-chiliastischen Hintergrund. Jesus Christus wird kommen, und die Geschichte zum vorgesehenen Ende bringen, das ist unser fester Glaube.

peter
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)

Irenäus
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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Irenäus » 09.06.2010, 18:05

Xpistos anesti!

Es war sogar lebensgefährlich, unter Lenin und Stalin, ein in der Öffentlichkeit praktizierender Christ zu sein, nicht nur einfach verboten. Die Verfolgungen, speziell in der Frühzeit der Revolution und dann im Zuge der Säuberungen Stalins, waren schon enorm: So raubten sie z. B. Kirchen aus, schmolzen die hl. Geräte ein und zerstörten, was sie nicht mitnehmen konnten. Wer sich wehrte, wurde erschlagen. Wer irgendwie versuchte, als Christ zu leben oder sich für Christen einzusetzen, wurde als polit. Gefangener in die GULags geschafft.

Aber auch unter Chruschtschow war es recht unangenehm, wie man an den Blog-Einträgen sieht, die Bruder Alexej hier dankenswerterweise verlinkt hat:
Nach diesen Verordnungen begann eine atheistische Kampagne, die nur mit den Exzessen der 1920er und 1930er Jahre verglichen werden kann. Die Zeitungen waren voll mit blasphemischen Karikaturen und gotteslästerlichen Artikeln und Verunglimpfungen gegen die Religion und die Geistlichen. Auf den Plätzen und Straßen der Städte rollte eine Welle antireligiöser Prozessionen und Maskeraden.[12] Die Komsomolzen begannen gezielt, in Gottesdiensten zu randalieren, wobei Widerstand dagegen zur Schließung der Gotteshäuser führte. Es begann die systematische Schließung von Gotteshäusern und Klöstern. Der erste Stoß wurde den Kirchen auf dem Lande versetzt, wo 348 Gemeinden aufgelöst wurden - und zwar nicht nur in Orten, deren Einwohner in die Stadt umgezogen waren, sondern auch dort, wo die Gemeindemitglieder sehr wohl in der Lage gewesen waren, das Gotteshaus zu erhalten. Im Laufe des Jahres 1959 wurden 18 Klöster (sechs Mönchs- und zwölf Nonnenklöster) und vier Skiten geschlossen, wobei die Gesamtzahl zuvor 56 Klöster und sieben Skiten betragen hatte. Parallel verlief die Hetze gegen Gläubige. Die Atheisten überwachten die aktiven Gläubigen, forderten sie zur Abkehr von der Kirche auf und, wenn die Gläubigen sich weigerten, organisierten sie öffentliche Versammlungen zur ihrer Verurteilung und Kündigung. Immer mehr Priestern wurde aus den absurdesten Anlässen die Registrierung entzogen.
(Auszug aus dem erstgenannten Blogeintrag, oben)

Der Marxismus war von Anfang an religionsfeindlich. Für ihn war alles Immaterielle, nur ein "Produkt", ein "Auswuchs" des Materiellen. Religion hat nach Marx nur eine reine "Kompensationsfunktion", d. h. sie ist etwas, was sich die Leute so quasi zusammenerfunden haben, um ihre elenden, materiellen Lebensumstände zu ertragen. Sie würde verschwinden, meinte Marx, wenn sich die Lebensverhältnisse gebessert haben, im kommunistischen, immanenten "Paradies" (d. h. der sog. "klassenlosen Gesellschaft"), gäbe es keine Religion mehr, weil sie dann nicht mehr notwendig sei. Marx war auch sehr, von dem Schund des "Linkshegelianers" Ludwig Feuerbachs angetan und beeinflusst, der in Gott nur eine reine "Projektion" sah und die Theologie einfach in die Anthropologie auflösen wollte. Außerdem sah sich der Marxismus immer als eine "augeklärte", "wissenschaftliche" Ideologie, die viel weiter fortgeschritten wäre, als der religiöse "Aberglaube", aus den vorhergehenden Jahrhunderten.

Nein, also, der Marxismus ist bereits an der Wurzel faul und als solcher, bereits in seinen Grundlagen, zutiefst gottlos.

Gottes Segen,


Irenäus
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Re: Beten in der Öffentlichkeit

Beitrag von Irenäus » 10.06.2010, 13:15

Xpistos anesti!

Na ja, Tito und die Kirche: Erzpriester Peter hat hier bereits etwas zum Kommunismus in Serbien geschrieben. Tito war verstärkt an dem heutigen Kosovo-Schlamassel Schuld, indem er die Mohammedaner dort gezielt förderte. Also er sehr wohl auch kirchenfeindliche Aktionen gestartet ...

Gottes Segen,


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Filip
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Re: Beten in der Öffentlichkeit

Beitrag von Filip » 10.06.2010, 14:14

Irenäus hat geschrieben:Xpistos anesti!

Na ja, Tito und die Kirche: Erzpriester Peter hat hier bereits etwas zum Kommunismus in Serbien geschrieben. Tito war verstärkt an dem heutigen Kosovo-Schlamassel Schuld, indem er die Mohammedaner dort gezielt förderte. Also er sehr wohl auch kirchenfeindliche Aktionen gestartet ...

Gottes Segen,


Irenäus

ah der tito,... hat in manchen teilen die Orthodoxe Kirche ausgelöscht.... und generell hat er das fundament gelegt für diese nationalen minderwertigkeitskomplexe,....
ich hatte nen nachbarn im dorf der war über 30 mal ins gefängnis... er hatte ein leichtes alkohol problem und immer als er besoffen vorm dorf geschäft war schrie er laut " es lebe der König, es lebe die Monarchie" und dann gab es wie in jedem dorf kommunistische "wächter" die solche zwischenfälle gleich gemeldet haben.. und so kam es dazu dass er etwa 30 mal ins gefägniss gehen musste....
weiters war es so, dass die Lehrer vor den Kirchen standen an Feiertagen und drauf aufgepasst haben, dass die Kinder nicht in die Kirche gehen.. und wenn sie es wagten sollten, gab es schlechtere noten..... dies gab es aber nur bei den Orthodoxen Christen... die anderen (rk-christen, muslime,... ) durften ihren glauben in ruhe praktizieren
Krst na vrhu Srbije

Irenäus
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Re: Beten in der Öffentlichkeit

Beitrag von Irenäus » 10.06.2010, 14:21

Xpistos anesti!
dies gab es aber nur bei den Orthodoxen Christen... die anderen (rk-christen, muslime,... ) durften ihren glauben in ruhe praktizieren
Ja, 'ist mir bekannt, dass Tito es ganz besonders auf die orth. Christen abgesehen hatte, alle anderen hat er entweder in Ruhe gelassen oder gar gefördert (siehe alban. Mohammedaner).

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Mikail
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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Mikail » 10.06.2010, 18:04

Hallo,

ich danke euch für die wunderschönen Beiträge. Ihr seit Spitze :)

Gottes Frieden und Segen wünsch ich allen

ElvisVrinic
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Re: Beten in der Öffentlichkeit

Beitrag von ElvisVrinic » 10.06.2010, 20:15

Irenäus hat geschrieben:Xpistos anesti!
dies gab es aber nur bei den Orthodoxen Christen... die anderen (rk-christen, muslime,... ) durften ihren glauben in ruhe praktizieren
Ja, 'ist mir bekannt, dass Tito es ganz besonders auf die orth. Christen abgesehen hatte, alle anderen hat er entweder in Ruhe gelassen oder gar gefördert (siehe alban. Mohammedaner).

Gottes Segen,


Irenäus
Filip hat geschrieben:
Irenäus hat geschrieben:Xpistos anesti!

Na ja, Tito und die Kirche: Erzpriester Peter hat hier bereits etwas zum Kommunismus in Serbien geschrieben. Tito war verstärkt an dem heutigen Kosovo-Schlamassel Schuld, indem er die Mohammedaner dort gezielt förderte. Also er sehr wohl auch kirchenfeindliche Aktionen gestartet ...

Gottes Segen,


Irenäus

ah der tito,... hat in manchen teilen die Orthodoxe Kirche ausgelöscht.... und generell hat er das fundament gelegt für diese nationalen minderwertigkeitskomplexe,....
ich hatte nen nachbarn im dorf der war über 30 mal ins gefängnis... er hatte ein leichtes alkohol problem und immer als er besoffen vorm dorf geschäft war schrie er laut " es lebe der König, es lebe die Monarchie" und dann gab es wie in jedem dorf kommunistische "wächter" die solche zwischenfälle gleich gemeldet haben.. und so kam es dazu dass er etwa 30 mal ins gefägniss gehen musste....
weiters war es so, dass die Lehrer vor den Kirchen standen an Feiertagen und drauf aufgepasst haben, dass die Kinder nicht in die Kirche gehen.. und wenn sie es wagten sollten, gab es schlechtere noten..... dies gab es aber nur bei den Orthodoxen Christen... die anderen (rk-christen, muslime,... ) durften ihren glauben in ruhe praktizieren
tja das habe ich nicht gewusst, politiker und ihre machtausübung, tja die orthodoxie hat überlebt. :lol:

Was soll man aber dazu noch sagen, wenigstens war er kein Stalin :roll: :|
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

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Re: Beten in der Öffentlichkeit

Beitrag von holzi » 10.06.2010, 20:52

Irenäus hat geschrieben:Xpistos anesti!
dies gab es aber nur bei den Orthodoxen Christen... die anderen (rk-christen, muslime,... ) durften ihren glauben in ruhe praktizieren
Ja, 'ist mir bekannt, dass Tito es ganz besonders auf die orth. Christen abgesehen hatte, alle anderen hat er entweder in Ruhe gelassen oder gar gefördert (siehe alban. Mohammedaner).
Nicht alle hat er in Ruhe gelassen. Auch die Katholiken hat er ganz schön schikaniert - mit Ausnahme der Franziskaner, die wurden von ihm begünstigt, weil eines deren Klöster ihn in seiner Partisanenzeit vor der Ustascha versteckt hielt.
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll. (Adolph Kolping 1813-1865)

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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Filip » 10.06.2010, 21:30

welches den?

Die unglaubliche Geschichte des Franziskaners Pero Bnica

Der Franziskaner Pero Bnica, Ante Zrinusic, Sipka und ich handelten eine Wette aus, bei der ausgemacht wurde, wer wohl die meisten Gefangenen in dieser Nacht abschlachten könne.
Das Töten begann und nach ungefähr einer Stunde hatte ich viel mehr abgeschlachtet als die anderen. Ich fühlte mich wie im siebten Himmel. Ich hatte in meinem Leben zuvor noch nie soviel Wonne verpürt. Und bereits nach wenigen Stunden hatte ich bereits 1100 Menschen abgeschlachtet, während die anderen nur jeweils 300 bis 400 zu töten geschafft haben. Und dann, als ich die größte Ekstase erlebte, bemerkte ich einen älteren Bauern stehen, welcher mich friedlich und ruhig beobachtete, wie ich meine Opfer abschlachtete und diese mit größten Schmerzen sterben ließ. Dieser Anblick ergriff mich: inmitten der größten Ekstase gefror ich plötzlich und konnte für eine gewisse Zeit keine einzige Bewegung machen. Und dann ging ich näher zu ihm und ich fand heraus, dass er Vukasin....



http://www.heiligenlexikon.de/Literatur ... Bnica.html
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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von Filip » 10.06.2010, 21:33

oder das ah so "heilige medjugorje" wo 300 serben abgeschlachten wurden von franziskanern?

ahja nicht zu vergessen...franziskaner im einsatz für den "frieden"

Bild

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Re: Religion und Kommunismus

Beitrag von ElvisVrinic » 10.06.2010, 22:08

Mein Bruder das können aber niemasl wahrhaftige Franziskaner sein. Bist du dir sicher das sich diese gottlose faschisten nicht verkleidet haben.
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

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