Neues aus dem Moskauer Patriarchat

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Martina
Beiträge: 68
Registriert: 17.02.2019, 03:54

Re: Neues aus dem Moskauer Patriarchat

Beitrag von Martina »

Na ja, ich habe ja auch die extrem negativen Seiten der "neuen" Konfession kennengelernt und wollte vor Wut zurückkonvertieren, und was ich dann dort vorfand war, nach meiner orthodoxen Taufe noch schlimmer als damals, als ich noch auf der Suche war. Es war ein Nichts. Ich blieb dann in der Orthodoxie - und zum Glück habe ich endlich auch einen Geistlichen gefunden, der sich da hineinfühlen kann. Es war aber bei mir die extreme Enttäuschung bei Menschen und nicht beim Glauben. Da war die extreme Enttäuschung der katholischen Kirche, der zerstörten Liturgie und dem fehlenden richtigen Geist zuzuordnen.
Das hätte ich bei Dr. Kreier eigentlich auch erwartet, dass er nicht ins NICHTS zurückkehrt sondern lieber einige unmöglichen Leute in Kauf nimmt oder innerhalb der Orthodoxie wechselt.

P.S: Lazzaro: Die Probleme in der kath. Kirche sind doch die Probleme, wegen denen man konvertierten muss, weil die alte Konfessions nichts mehr taugt. Jedenfalls bin ich deswegen konvertiert und es war elend schwer, all die Leute, die mir lieb waren, in der katholischen Kirche zurückzulassen, und mir dann gefallen lassen zu müssen, dass irgendwelche Leute in der Orthodoxie ihre Vorurteile und völlig flachen Vorstellungen auf mich projizieren. Aber vielleicht hat man Vr. Makarius mit sowas rausgemobbt. Ich bin ja auch beinahe verekelt worden.
Marian
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Re: Neues aus dem Moskauer Patriarchat

Beitrag von Marian »

Moin, moin,
mehr oder weniger unbeeinflusst von all den Dingen die drum herum so Christentum genannt werden, ist die Orthodoxie der Ort das alles zu vergessen. Wer das nicht möchte oder kann und immer weiter nach der "besseren" Gemeinde sucht, missachtet zu viel Zurechtweisung der hl. Apostel mit dem Ergebnis, dass der Frieden und die Liebe, der eigentlich im Herz jedes Gläubigen sein soll, ein frommer Wunsch bleiben und nicht einmal bei anderen erfühlt werden kann.
Verfehlungen von Bischöfen, Priestern oder Gläubigen werden ganz klar sichtbar, wenn man die Skala "Ich will...." bis "... Dein Wille geschehe" anlegt. Orthodox ist aber nur der, der Verfehlungen anderer nicht verurteilt.
Dazu der heutige Apostel: 1. Kor. 5, 9-13
Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus!
Marian
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Re: Neues aus dem Moskauer Patriarchat

Beitrag von Marian »

Ja! Tatsächlich Orthodox ist aber nur der, der Verfehlungen anderer nicht verurteilt.
Dazu die heutige Lesung des hl. Apostel Paulus 1. Kor. 5, 9-13
>> Ich habe euch in dem Brief geschrieben, nicht mit Unzüchtigen Umgang zu haben; nicht überhaupt mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern, sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen. Nun aber habe ich euch geschrieben, keinen Umgang zu haben, wenn jemand, der Bruder genannt wird, ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit einem solchen nicht einmal zu essen. Denn was habe ich zu richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? Die aber draußen sind, richtet Gott. Tut den Bösen von euch selbst hinaus! <<

Scheint doch einleuchtend und auch recht passend hier. Und noch dazu mit Nichten von mir, sondern von der Orthodoxen Kirche für den heutigen Tag empfohlene Lesung, mit dem Ziel, dass sich jeder Gläubige seiner Frömmigkeit entsprechend Lehrsames für sich entnimmt.

Gott sei Dank
Martina
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Re: Neues aus dem Moskauer Patriarchat

Beitrag von Martina »

So, ich lasse jetzt mein Account löschen, da Marian, trotz meiner mehrfachen Aufforderungen nicht aufhört, sich ununterbrochen auf meine Beiträge draufzuhängen. Woanders würde er eibne Warnung bekommen. Aber wenn das nicht erfolgt, dann gehe ich. Also Tschüss alle.
Marian
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Re: Neues aus dem Moskauer Patriarchat

Beitrag von Marian »

Grüß Gott,
der hl. Johannes vom Sinai beschreibt in seiner "Himmelsleiter" die Entsagung von der Welt zu einem Leben in Kirche Christi so:
Wer seine Entsagung aus Angst begann, gleicht verbrennenden Räucherwerk. Es beginnt mit einem angehmen Duft und endet im Rauch.
Wer dagegen seine Entsagung mit Hoffnung auf Lohn machte, gerät zu einem sich ewig auf der Stelle drehenden Mühlstein.
Wer aber angetrieben von der Liebe zu Gott aufbrach, erhält gleich zu Beginn die Flamme, die, wenn sie ins Holz geworfen wird, das Feuer nur noch heftiger aufflammen lässt.
Marian
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Re: Neues aus dem Moskauer Patriarchat

Beitrag von Marian »

Liebe Martina,
bitte verzeih mir meine wie du sagst dümmlichen Anmerkungen zu aktuell diskutieren Themen. Gleich deswegen alles hinzuschmeißen, scheint mir nicht notwendig. Ich bitte dich mit dem Versprechen mich zu bessern, deinen Schritt nochmal zu überdenken.
Dass meine Beiträge ignorant und arrogant klingen, ist von mir nicht beabsichtigt und ich bitte dich das zu entschuldigen.

Aber warum schreibe ich überhaupt was?
Weil wir genau den Fall hier haben. Eine junge Frau, die konvertieren möchte. Ihre Eltern sind sogar sehr aktive Gläubige in der RKK. Aber nein, sie besucht die russ. Gemeinde nun schon lange, hatte auch ihre sehr gläubige Mutter schon mitgebracht. Nun möchte sie getauft werden.
Aber alle Priester sind sehr zurückhaltend. Sie wissen, dass manchen Suchenden das Suchen selbst gefällt, aber nicht das Finden und Bleiben. Und weil sie noch so jung ist und vieles noch passieren kann, haben wir versucht ihr ihren Wunsch zu versauern. So vieles wurde gesagt, die aufwendige Vorbereitung zur Kommunion, das ständige Beichten, die harten Fastengebote, die Verpflichtung zur kirchlichen Hochzeit, die endlose Gebetsregel, die Notwendigkeit der Taufe und sogar im Kloster waren wir, wo sie früh 3.30Uhr mit einer Bimmel nahezu Tote aufwecken und zum Gottesdienst rufen. Nichts konnte sie abschrecken, im Gegenteil ich denke der Entschluss wurde noch gestärkt. Sie wird in den kommenden Wochen getauft.
Doch ist heute eben heute. Es kann noch alles passieren z.B. könnte sie krank werden und wir wissen, dass Gott niemanden ohne Prüfung lässt. Niemand kennt die Zukunft nur Gott. Alles was wir haben ist die Vergangenheit, angefangen mit Pfingsten, die heiligen Apostel, die Märtyrer, die Kirchenväter und alle Heiligen. Und dafür mache ich überall Reklame, weil sie uns alles zeigen, das entkommen aus Versuchungen, die Heilung von Krankheiten, Bewahren der Glaubenswahrheiten, Chancen und Risiken von Konversion und der richtige Umgang mit Kinderlosigkeit, wie in meinem Fall. Mit einem Wort den Willen, die Allmacht und die Liebe Gottes.
In der Hoffnung mit dem Beitrag niemand zu verletzen.
Marian
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