Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

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Elias
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Elias » 18.08.2011, 08:16

arthur hat geschrieben:An sich ist das in Ordnung,die Taufe kann auch in speziellen Fällen auch ein normaler Mensch spenden..

Aber man muss beachten das man die Taufe der Frauenpriester nicht anerkennt !
Es gibt in der Evangelischen Kirche keine Frauenpriester! Es gibt nicht einmal männliche Priester dort! Nicht einmal Bischöfe nach unserem Sinne! Egal wer dort tauft. Die Nottaufe in der orthodoxen Kirche darf bei uns auch eine Frau durchführen also kan auch kat`oikonomian die Taufe von einer Pastorin durch die Myronsalbung anerkannt werden (Um bei den Sprachgebrauch zu bleiben). Warum du die Frauen so herabsetzt weiß ich nicht? Christlich ist das nicht Bruder...

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Priester Alexej
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Priester Alexej » 18.08.2011, 09:12

Ilija hat geschrieben:Mir ging es nur um den Optatus, da du geschrieben hast Hl.Optatus und das er noch nicht lange heilig ist. Ich wollte Rafaelia etwas unterstützen..Aber du bist mir noch eine Antwort schuldig Wann und welche Synode hat ihn offiziell heilige gemacht
Grüß Gott!

Ich habe nicht geschrieben, dass "er noch nicht lange heilig ist". In dem oben angeführten Artikel sind Zeugnisse seiner Verehrung bereits im V. Jahrhundert. In dem oben angeführten Artikel von einem russisch-orthodoxen Doktor wird er als Hl. bezeichnet (und der Autor orientiert sich an die Orthodoxen Realien, weil Augustinus als Seelig aufgeführt wird). Ich habe ebenfalls Bücher gelesen, in denen Optatus von Orthodoxen als "Heilig" bezeichnet wird. Mehr Zeugnisse hat uns die Geschichte nicht hinterlassen.

Übrigens gab es im V. Jahrhundert noch keine offiziellen Heiligsprechungen, es war kein Konzil nötig, dass jemand als Heilig anerkannt wurde.
Apostolischer Kanon 39 (32): Priester und Diakonen sollen ohne Wissen und Willen des Bischofs Nichts thun: denn dieser ist's, welchem das Volk des Herrn anvertraut worden, und von welchem Rechenschaft über ihre Seelen gefordert werden wird.

arthur
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von arthur » 18.08.2011, 11:23

Ilija hat geschrieben:
arthur hat geschrieben:An sich ist das in Ordnung,die Taufe kann auch in speziellen Fällen auch ein normaler Mensch spenden..

Aber man muss beachten das man die Taufe der Frauenpriester nicht anerkennt !
Es gibt in der Evangelischen Kirche keine Frauenpriester! Es gibt nicht einmal männliche Priester dort! Nicht einmal Bischöfe nach unserem Sinne! Egal wer dort tauft. Die Nottaufe in der orthodoxen Kirche darf bei uns auch eine Frau durchführen also kan auch kat`oikonomian die Taufe von einer Pastorin durch die Myronsalbung anerkannt werden (Um bei den Sprachgebrauch zu bleiben). Warum du die Frauen so herabsetzt weiß ich nicht? Christlich ist das nicht Bruder...

Das mit der Evangelischen Kirche stimmt auf jeden Fall.
Und das mit der anerkannten Frauentaufe ist falsch.
Das mit der Nottaufe stimmt wirklich aber die Weihe von Frauen ist ungültig und nicht kan. bzw nicht von heiligen Geist gesegnet....
Ich habe in der Ukraine einen Mann zum Priester gehen sehen,der gefragt hat ob seine Kirchlich Evangelische Taufe gültig sei,den er wolle in die heilige Orthodoxie übertreten...
Der Priester antwortete darauf nur,das es nur möglich sei wenn ein Mann getauft hätte!

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Elias
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Elias » 18.08.2011, 11:37

arthur hat geschrieben:
Ilija hat geschrieben:
arthur hat geschrieben:An sich ist das in Ordnung,die Taufe kann auch in speziellen Fällen auch ein normaler Mensch spenden..

Aber man muss beachten das man die Taufe der Frauenpriester nicht anerkennt !
Es gibt in der Evangelischen Kirche keine Frauenpriester! Es gibt nicht einmal männliche Priester dort! Nicht einmal Bischöfe nach unserem Sinne! Egal wer dort tauft. Die Nottaufe in der orthodoxen Kirche darf bei uns auch eine Frau durchführen also kan auch kat`oikonomian die Taufe von einer Pastorin durch die Myronsalbung anerkannt werden (Um bei den Sprachgebrauch zu bleiben). Warum du die Frauen so herabsetzt weiß ich nicht? Christlich ist das nicht Bruder...

Das mit der Evangelischen Kirche stimmt auf jeden Fall.
Und das mit der anerkannten Frauentaufe ist falsch.
Das mit der Nottaufe stimmt wirklich aber die Weihe von Frauen ist ungültig und nicht kan. bzw nicht von heiligen Geist gesegnet....
Ich habe in der Ukraine einen Mann zum Priester gehen sehen,der gefragt hat ob seine Kirchlich Evangelische Taufe gültig sei,den er wolle in die heilige Orthodoxie übertreten...
Der Priester antwortete darauf nur,das es nur möglich sei wenn ein Mann getauft hätte!

Das ist so nicht richtig! Wenn zur Note eine Frau Taufen kann, warum sollte das bei einer Evangelischen Taufe eine Rolle spielen? Es spielt keine Rolle ob Mann oder Frau denn beides ist für uns nicht Gültig! Beides ist eine Taufe die ausserhalb der Kirche vollzogen wurde und später Kat`oikonomain durch einen orthodoxen Priester mit Gebeten und Myron vollendet werden kann. Das ist ein Machodenken, das bei uns kein Platz haben dürfte, denn wenn der Priester die bei einem evangelischen Pfarrer anerkennen würde und bei einer Frau nicht, dann wäre das eine Faktische Anerkennung des geistlichen Amtes des Mannes bei den Evangelen. Das ist doch Quatsch...Genauso die Disskusion wegen des Bischofsamtes der Kässmann. Das von der ROK keiner mit der reden wollte weil sie eine Frau sei. Als ob deren Amt mit einem Mann besser wäre? Egal ob Mann oder Frau bei denen, Sie bekleiden kein Priesteramt und für uns ist das Faktisch egal welches Geschlecht die haben.

arthur
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von arthur » 18.08.2011, 11:41

Ilija hat geschrieben:
arthur hat geschrieben:
Ilija hat geschrieben:
arthur hat geschrieben:An sich ist das in Ordnung,die Taufe kann auch in speziellen Fällen auch ein normaler Mensch spenden..

Aber man muss beachten das man die Taufe der Frauenpriester nicht anerkennt !
Es gibt in der Evangelischen Kirche keine Frauenpriester! Es gibt nicht einmal männliche Priester dort! Nicht einmal Bischöfe nach unserem Sinne! Egal wer dort tauft. Die Nottaufe in der orthodoxen Kirche darf bei uns auch eine Frau durchführen also kan auch kat`oikonomian die Taufe von einer Pastorin durch die Myronsalbung anerkannt werden (Um bei den Sprachgebrauch zu bleiben). Warum du die Frauen so herabsetzt weiß ich nicht? Christlich ist das nicht Bruder...

Das mit der Evangelischen Kirche stimmt auf jeden Fall.
Und das mit der anerkannten Frauentaufe ist falsch.
Das mit der Nottaufe stimmt wirklich aber die Weihe von Frauen ist ungültig und nicht kan. bzw nicht von heiligen Geist gesegnet....
Ich habe in der Ukraine einen Mann zum Priester gehen sehen,der gefragt hat ob seine Kirchlich Evangelische Taufe gültig sei,den er wolle in die heilige Orthodoxie übertreten...
Der Priester antwortete darauf nur,das es nur möglich sei wenn ein Mann getauft hätte!

Das ist so nicht richtig! Wenn zur Note eine Frau Taufen kann, warum sollte das bei einer Evangelischen Taufe eine Rolle spielen? Es spielt keine Rolle ob Mann oder Frau denn beides ist für uns nicht Gültig! Beides ist eine Taufe die ausserhalb der Kirche vollzogen wurde und später Kat`oikonomain durch einen orthodoxen Priester mit Gebeten und Myron vollendet werden kann. Das ist ein Machodenken, das bei uns kein Platz haben dürfte, denn wenn der Priester die bei einem evangelischen Pfarrer anerkennen würde und bei einer Frau nicht, dann wäre das eine Faktische Anerkennung des geistlichen Amtes des Mannes bei den Evangelen. Das ist doch Quatsch...Genauso die Disskusion wegen des Bischofsamtes der Kässmann. Das von der ROK keiner mit der reden wollte weil sie eine Frau sei. Als ob deren Amt mit einem Mann besser wäre? Egal ob Mann oder Frau bei denen, Sie bekleiden kein Priesteramt und für uns ist das Faktisch egal welches Geschlecht die haben.

Es ist richtig was du sagst !
Jedoch wollte ich dazu noch sagen das man die Neu-Taufe hinzufügen müsste....

christodoulos
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von christodoulos » 18.08.2011, 17:05

Ilija hat geschrieben:
Das ist so nicht richtig! Wenn zur Note eine Frau Taufen kann, warum sollte das bei einer Evangelischen Taufe eine Rolle spielen? Es spielt keine Rolle ob Mann oder Frau denn beides ist für uns nicht Gültig! Beides ist eine Taufe die ausserhalb der Kirche vollzogen wurde und später Kat`oikonomain durch einen orthodoxen Priester mit Gebeten und Myron vollendet werden kann. Das ist ein Machodenken, das bei uns kein Platz haben dürfte, denn wenn der Priester die bei einem evangelischen Pfarrer anerkennen würde und bei einer Frau nicht, dann wäre das eine Faktische Anerkennung des geistlichen Amtes des Mannes bei den Evangelen. Das ist doch Quatsch...Genauso die Disskusion wegen des Bischofsamtes der Kässmann. Das von der ROK keiner mit der reden wollte weil sie eine Frau sei. Als ob deren Amt mit einem Mann besser wäre? Egal ob Mann oder Frau bei denen, Sie bekleiden kein Priesteramt und für uns ist das Faktisch egal welches Geschlecht die haben.
Hallo,

ich kann die Vertreter der ROK schon verstehen. Da soll ihnen eine Frau Bischöfin mit kurzgeschorenen Haaren und viel Make up (kurz gesagt eine druch und durch weltliche Person) gegenübersitzten - da würd ich auch nicht mal reden wollen. Ich mein - das ist ein Kasperletheater.

Nicht so, als würde man das Amt eines Mannes anerkennen -aber so ist das noch eine Stufe lächerlicher.
Zuletzt geändert von christodoulos am 18.08.2011, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.

Nassos
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Nassos » 18.08.2011, 17:05

Ilija hat geschrieben:Das ist so nicht richtig! Wenn zur Note eine Frau Taufen kann, warum sollte das bei einer Evangelischen Taufe eine Rolle spielen? Es spielt keine Rolle ob Mann oder Frau denn beides ist für uns nicht Gültig!
Genau. Ich vermute jedoch, dass bei dem Priester es sich um ein Mißverständnis gehandelt haben könnte.
Ilija hat geschrieben:Christlich ist das nicht Bruder...
Die Herabwürdigung der Frau, die wesenseins ist mit dem Mann, ist eine Herabsetzung Gottes Schöpfung.

Oder es mit "My big fat Greek wedding" zu sagen: Der Mann ist das Haupt und die Frau ist der Hals, der bestimmt wo der Kopf hinwackelt... :mrgreen:

Nassos
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Nassos » 18.08.2011, 17:07

Christodoulos,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die Haare oder das Make up das Problem waren. Sonst müssten wir in der eigenen Kirche ansetzen.

Aber hier geht es nicht um FO oder äußerliches Erscheinen, sondern um die Anerkennung von Taufen.

Lieben Gruß,
Nassos

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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von christodoulos » 18.08.2011, 17:10

Nassos hat geschrieben:Christodoulos,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die Haare oder das Make up das Problem waren. Sonst müssten wir in der eigenen Kirche ansetzen.

Aber hier geht es nicht um FO oder äußerliches Erscheinen, sondern um die Anerkennung von Taufen.

Lieben Gruß,
Nassos
Hallo,

das ist mir schon klar. Aber ich habe das erwähnt, weil es ein Zeichen für absolute Verweltlichung ist (der Gipfel sozusagen) und dass diese Personen keinen blassen Schimmer von Priestertum oder Weihe haben.

Wie in Österreich, hier gab es eine Frau Knoll, die war Superintendentin (oder so) - die hat sich dann zur Wahl des Präsidenten aufstellen lassen. Also mal eine Art Bischöfin - 2 Monate später Präsidentin.

Für mich sind Evangelische Christen sowieso Sektierer.

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Elias
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Elias » 18.08.2011, 17:39

christodoulos hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Christodoulos,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die Haare oder das Make up das Problem waren. Sonst müssten wir in der eigenen Kirche ansetzen.

Aber hier geht es nicht um FO oder äußerliches Erscheinen, sondern um die Anerkennung von Taufen.

Lieben Gruß,
Nassos
Hallo,

das ist mir schon klar. Aber ich habe das erwähnt, weil es ein Zeichen für absolute Verweltlichung ist (der Gipfel sozusagen) und dass diese Personen keinen blassen Schimmer von Priestertum oder Weihe haben.

Wie in Österreich, hier gab es eine Frau Knoll, die war Superintendentin (oder so) - die hat sich dann zur Wahl des Präsidenten aufstellen lassen. Also mal eine Art Bischöfin - 2 Monate später Präsidentin.

Für mich sind Evangelische Christen sowieso Sektierer.
Ach, Make Up war das Problem und ich habe mich schon gewundern warum der ganze tra tra...Mann oder Frau dort ist doch völlig Egal. Ich kann Nassos nur zusagen wer die Frau Herabwürdigt, die wesenseins ist mit dem Mann, würdigt Gottes Schöpfung herab. :roll:

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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von christodoulos » 18.08.2011, 20:03

Ilija hat geschrieben:
christodoulos hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:Christodoulos,

ich kann mir nicht vorstellen, dass die Haare oder das Make up das Problem waren. Sonst müssten wir in der eigenen Kirche ansetzen.

Aber hier geht es nicht um FO oder äußerliches Erscheinen, sondern um die Anerkennung von Taufen.

Lieben Gruß,
Nassos
Hallo,

das ist mir schon klar. Aber ich habe das erwähnt, weil es ein Zeichen für absolute Verweltlichung ist (der Gipfel sozusagen) und dass diese Personen keinen blassen Schimmer von Priestertum oder Weihe haben.

Wie in Österreich, hier gab es eine Frau Knoll, die war Superintendentin (oder so) - die hat sich dann zur Wahl des Präsidenten aufstellen lassen. Also mal eine Art Bischöfin - 2 Monate später Präsidentin.

Für mich sind Evangelische Christen sowieso Sektierer.
Ach, Make Up war das Problem und ich habe mich schon gewundern warum der ganze tra tra...Mann oder Frau dort ist doch völlig Egal. Ich kann Nassos nur zusagen wer die Frau Herabwürdigt, die wesenseins ist mit dem Mann, würdigt Gottes Schöpfung herab. :roll:
Hallo,

ich wollte damit sagen, dass ich die ROK verstehe - denn es stellt eine Provokation sondergleichen dar. Es kommt ja immer drauf an wie man aufeinander zugeht! Nicht Make up alleine. Obwohl ich nochmal sage, dass diese Frauchen keine Ahnung von Gott oder den Mysterien der Kirche haben und das strahlen sie auch dem entsprechend aus. Die Weihegrade der Kirche sind ja kein "Jobs". Sondern verlangen vom jeweiligen Träger tiefe Spiritualität und Gottverbundenheit. Und nicht Frauen die sich wichtig machen wollen...

Was mir auch auffällt ist, dass ihr immer die "Gleichwertigkeit" der Frau betont! Gleichwertig ja - aber nicht GLEICH - und schon gar nicht gleichBERECHTIGT. Gott hat den MANN und die FRAU erschaffen -also NICHT GLEICH sondern sehrwohl verschieden. Solche Ausdrücke sind der Kirche fremd. Ein Christ sollte bescheiden und demütig sein und nicht stolz auf sein Recht beharren und sich in den Vordergrund drängen.

In der Kirche war die Frau IMMER (wenige Ausnahmen) GLEICHWERTIG. Viele Kirchenväter haben darüber gesprochen. Aber sie waren nicht gleichberechtigt.

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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Nassos » 18.08.2011, 21:37

christodoulos hat geschrieben:Was mir auch auffällt ist, dass ihr immer die "Gleichwertigkeit" der Frau betont! Gleichwertig ja - aber nicht GLEICH - und schon gar nicht gleichBERECHTIGT. Gott hat den MANN und die FRAU erschaffen -also NICHT GLEICH sondern sehrwohl verschieden. Solche Ausdrücke sind der Kirche fremd. Ein Christ sollte bescheiden und demütig sein und nicht stolz auf sein Recht beharren und sich in den Vordergrund drängen.
Also, das musst Du mir echt erklären, denn das hört sich wie ein Widerspruch in sich an.

Von meiner Seite:

Die politische und gesellschaftliche Entscheidung bzgl. "Gleichheit" der beiden Geschlechter wer ist erster in einem Ehepaar? Diese Gleichwertigkeit betrifft nur die Verpflcihtungen gegenüber der Gesellschaft.
Die orthodoxe Anthropologie thematisiert gar nicht so arg die "Gleichheit" (Isotis) sondern die "Gleichwertigkeit" (Isotimie bzw. Homotimie) und die "Hierarchie" der zwei Geschlechter.

Isotimie bedeutet, dass sowohl der Ehegatte wie auch die Ehegattin, als Ikonen Gottes den gleichen Wert und Ehre vor Gott und den Menschen haben. "Hierarchie" bedeutet, dass es zwischen den zwei Geschlechtern eine natürliche Reihenfolge gibt: zuerst der Mann und dann die Frau. Diese Reihenfolge ist aber nicht wertbildend (axiokratisch). Der Mann steht nicht höher als die Frau bzw. ist nicht besser und die Frau steht nicht tiefer oder niedriger als der Mann oder dass sie schlechter ist.
Es hat nur damit zu tun, dass zuerst Adam erschaffen wurde und dann Eva (1. Tim 4,13). Wie bei den Geschwistern, die eine Hierarchie aufgrund der Reihenfolge ihrer Geburt erfahren, wobei aber der ältere Bruder an nichts mehr wert ist als der Jüngere. Genau wie die Finger an der Hand, die alle gleichwertig sind, aber jeder seine eigene Reihenfolge und Größe hat.

Also: wer in einem Eherpaar kommt an erster Stelle?

Lieben Gruß,
Nassos

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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Igor » 19.08.2011, 20:39

Nassos hat geschrieben:Die orthodoxe Anthropologie thematisiert gar nicht so arg die "Gleichheit" (Isotis) sondern die "Gleichwertigkeit" (Isotimie bzw. Homotimie) und die "Hierarchie" der zwei Geschlechter.

Isotimie bedeutet, dass sowohl der Ehegatte wie auch die Ehegattin, als Ikonen Gottes den gleichen Wert und Ehre vor Gott und den Menschen haben. "Hierarchie" bedeutet, dass es zwischen den zwei Geschlechtern eine natürliche Reihenfolge gibt: zuerst der Mann und dann die Frau. Diese Reihenfolge ist aber nicht wertbildend (axiokratisch). Der Mann steht nicht höher als die Frau bzw. ist nicht besser und die Frau steht nicht tiefer oder niedriger als der Mann oder dass sie schlechter ist.
Es hat nur damit zu tun, dass zuerst Adam erschaffen wurde und dann Eva (1. Tim 4,13). Wie bei den Geschwistern, die eine Hierarchie aufgrund der Reihenfolge ihrer Geburt erfahren, wobei aber der ältere Bruder an nichts mehr wert ist als der Jüngere. Genau wie die Finger an der Hand, die alle gleichwertig sind, aber jeder seine eigene Reihenfolge und Größe hat.
:guterbeitrag:

Lieber Nassos, danke für die gute Erklärung und die eingängigen Beispiele! M.E. hat genau das christodoulos gemeint.
In Christo
Igor
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Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)

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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von christodoulos » 19.08.2011, 21:55

Nassos hat geschrieben:
christodoulos hat geschrieben:Was mir auch auffällt ist, dass ihr immer die "Gleichwertigkeit" der Frau betont! Gleichwertig ja - aber nicht GLEICH - und schon gar nicht gleichBERECHTIGT. Gott hat den MANN und die FRAU erschaffen -also NICHT GLEICH sondern sehrwohl verschieden. Solche Ausdrücke sind der Kirche fremd. Ein Christ sollte bescheiden und demütig sein und nicht stolz auf sein Recht beharren und sich in den Vordergrund drängen.
Also, das musst Du mir echt erklären, denn das hört sich wie ein Widerspruch in sich an.

Von meiner Seite:

Die politische und gesellschaftliche Entscheidung bzgl. "Gleichheit" der beiden Geschlechter wer ist erster in einem Ehepaar? Diese Gleichwertigkeit betrifft nur die Verpflcihtungen gegenüber der Gesellschaft.
Die orthodoxe Anthropologie thematisiert gar nicht so arg die "Gleichheit" (Isotis) sondern die "Gleichwertigkeit" (Isotimie bzw. Homotimie) und die "Hierarchie" der zwei Geschlechter.

Isotimie bedeutet, dass sowohl der Ehegatte wie auch die Ehegattin, als Ikonen Gottes den gleichen Wert und Ehre vor Gott und den Menschen haben. "Hierarchie" bedeutet, dass es zwischen den zwei Geschlechtern eine natürliche Reihenfolge gibt: zuerst der Mann und dann die Frau. Diese Reihenfolge ist aber nicht wertbildend (axiokratisch). Der Mann steht nicht höher als die Frau bzw. ist nicht besser und die Frau steht nicht tiefer oder niedriger als der Mann oder dass sie schlechter ist.
Es hat nur damit zu tun, dass zuerst Adam erschaffen wurde und dann Eva (1. Tim 4,13). Wie bei den Geschwistern, die eine Hierarchie aufgrund der Reihenfolge ihrer Geburt erfahren, wobei aber der ältere Bruder an nichts mehr wert ist als der Jüngere. Genau wie die Finger an der Hand, die alle gleichwertig sind, aber jeder seine eigene Reihenfolge und Größe hat.

Also: wer in einem Eherpaar kommt an erster Stelle?

Lieben Gruß,
Nassos
Hallo,

ich wollte nur sagen, dass in der Bibel Mann und Frau "GLEICH" sind, also beide sind Ikonen der Ikone Gottes. Die Ikone Gottes ist Christus - nach diesem Bild hat Gott den Menschen als sein Abbild erschaffen - also Mann und Frau. Beide tragen Christus in sich. Es heißt ja auch dass Christus vom Aussehen war wie Adam.

Gott hat aber zwei Geschlechter geschaffen - als gleich an Ehre, Wert und Gottebenbildlichkeit und doch verschieden in ihren Berufungen oder Aufgaben etz... Die Frau (in der Bibel Männin genannt, denn vom Mann ist sie genommen) ist kein Mann und sollte auch nicht zum "Manne" werden. Ein Mann sollte auch nicht zur Männin werden. Als nächstes wollen Männer Kinder gebären :)

Emanzipation bzw. Feminisums aber sieht diese Unterschiede nicht. Wie bei den Kommunisten - eine Frau sollte das tun, was auch ein Mann tut - das wäre dann das Zeichen ihrer Gleichwertigkeit (Bischof werden, Priesterin werden) In Wahrheit ist dies eine Zerstörung der Frau so wie Gott sie wollte.

Der Archetyp der Frau ist die Gottesmutter schlechthin. Sie ist das höchste von allen Geschöpfen (sowohl von Männern und Frauen). Eine Frau ist im Christentum das höchste Geschöpf. Christus ist ja kein Geschöpf. Wollte Sie Bischöfin werden - Nein. Wollte Sie Priesterin oder Apostolin werden - Nein. Wollte Sie sein wie Petrus - Nein. Hat Sie jemals auf ihr Recht bestanden - Nein. Hat Sie sich jemals in den Vordergrund gedrängt - Nein. Obwohl es Ihr ja zugestanden hätte.

Bei einem Ehepaar kommt Gott an erster Stelle. Beide sollten sich auf Christus ausrichten - er soll ihr Haupt sein. Dann funktionierts auch. Die Frau kommt vom Mann aber der Mann kommt von der Frau (durch die Geburt). So hat Gott wieder alles hergestellt.

Nassos
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Re: Anerkennung von Taufen / 2. Auflage

Beitrag von Nassos » 20.08.2011, 20:46

D' accord. Und die Antwort auf die Frage wer in einem Eherpaar kommt an erster Stelle? ist natürlich: die Liebe.

Was das Frauenpriestertum angeht, so ist es so, dass der Hl. Geist viele und unterschiedliche Gaben (Charismata, 1. Kor 12, 12-31) schenkt, diese aber auch persönlich sind. So dürfen Christen sich nie streiten wegen der Gaben, kein Neid auftreten, den jedem wird entsprechend seiner Berufung gegeben. Das Priestertum wurde als theandrisch betrachtet, gegeben von Christus an seine Erwählten.

Dies mit dem Thema der "Wertigkeit der Frau" zu vermischen (was die sog. Emanzipation macht) ist fatal und ist ein böses Mißverstädnis.

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