Eure Sicht auf das Luthertum

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camy_d
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon camy_d » 29.03.2011, 15:13

Orthodoxie und Katholizismus führen sich durch Offenbarung, die Protestanten machen ihre Dogmen nach ihre Kopf.

Nassos
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Nassos » 29.03.2011, 17:37

Kannst Du das etwas näher ausführen, vor allem den ersten Teil?

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camy_d
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon camy_d » 31.03.2011, 15:31

Das ist schwer für mich auf Deutsch, aber ich versuche. Gott und die Aposteln offenbaren uns das Wahr. Die Protestanten eliminierten die Tradition, nämlich was haben wir praktisch von Aposteln gelernen und sie interpretieren allein das Bibel. Wie kann man durch nur Grund richtig das Bibel verstehen? Alle Personen interpretieren unterschiedlich, wenn sie keine Offenbarung haben, und es kann nicht 2 Interpretationen richtig sein, Maximum eine.

ElvisVrinic
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon ElvisVrinic » 31.03.2011, 16:02

nun ja ich würde den katholizismus als proto-protestanismus erwähnen. Dadurch, das Platon, Aristoteles durch origenes usw. eingeflossen sind bzw. auch so DOGMATISIERT wurden, ist´s einfach nur noch eine denk-offenbarung gemisch.....

@ Nassos:

unserre Rumänische schwester hat da vollkommen recht. Protestanten sind nichts weiter als bibel-philosophen, die meinen die hätten die Offenbarung im Blut. Daher lassen sich ja auch die ganzen sekten erklären mit Ihren verschiedenartigen traditionen.

Nun ja, man kann da schon beitreten aber verliert jegliches gut beim Herrn. :roll: :cry:

Gruß

Elvis
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)

Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen

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camy_d
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon camy_d » 31.03.2011, 17:56

Das ist Wahr, auch Katholizismus hat einige Dogmen zu vernünftig, aber nicht wie Protestante.

Nassos
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Nassos » 31.03.2011, 23:09

Hallo Leute,

der Strang handelt von der Sicht zum Luthertum. Ich würde es vorziehen, wenn dedizierte Aussagen genau hierzu kämen, z.B. ob es irgendwelche Aktivitäten zwischen ihnen und der orthodoxen Kirche gibt.
Generelle Hinweise, und auch in Form eines Rundumschlags, sind hierbei wenig hilfreich.
Die Lutheraner sind meines Verständnisses nach nicht so weit von der Orthodoxie oder gar dem Katholizismus weg - aber ich weiß es nicht.

Gruß,
Nassos

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Florianklaus
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Florianklaus » 01.04.2011, 07:49

Man kann das Luthertum mit den vielen protestantischen Freikirchen nicht in einen Topf werfen. Die Lutheraner sind sehr viel traditionsbewußter. Man möge sich einmal das "Augsburgische Bekenntnis" vornehmen, welches eine Kontinuität mit der alten Kirche behauptet und Häresien wie z.B. den Donatismus ausdrücklich verurteilt. Auch die lutherische Liturgie hat die Struktur der Messe weitgehend beibehalten, der Unterschied zu reformierten oder freikirchlichen Gottesdiensten ist sehr groß.

arthur
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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon arthur » 09.06.2011, 21:37

Meine Sicht ist folgende !
Gott werde sie Richten,BOG WAM SUDJA !
das einzige bei ihnen erhaltene Sakrament ist die hl. Taufe !
Obwohl ich jedoch nicht sicher bin ob die mit dem hl. Geist gesegnet wird.
Man darf sie von einer Seite verstehen denn es ist sehr schwer mit Ablass und anderen Kath. Vergehen klarzukommen.
Der kath. Klerus war ungebildet,diese Situation darf man mit den orthodoxen Vergleichen
genauso das die Orthodoxen erlaubt hatten in eigener Sprache die Liturgie zu führen.
Ebenso die Lutheraner.
Traurig und falsch ist es jedoch 5 Skramente durchzustreichen,und das eine davon nämlich die Konfermation
ist NICHT vom hl. Geist anerkannt !!!!!
den nur durch richtige Gebete kann diese von ihm besint werden.
In christo Namen AMEN! :book: :(

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon arthur » 09.06.2011, 21:38

Sie nennen sich ,,EVANGELITEN,,
aber verheireten Homosexuelle und tun andere Dinge weihen FRauen zu Klerikern obwohl in der Bibel deutlischer Protest gegen soetwas stimmt !!!!°

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Florianklaus » 10.06.2011, 09:40

Sie nennen sich ,,EVANGELITEN,,
aber verheireten Homosexuelle und tun andere Dinge weihen FRauen zu Klerikern obwohl in der Bibel deutlischer Protest gegen soetwas stimmt !!!!°

Wo nennen sich die Lutheraner "Evangeliten"? Ich habe diesen Ausdruck noch nie gehört.

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon arthur » 10.06.2011, 10:05

natürlich schoneinmal von Begriff ,evangelische, Kirche gehört? :x:

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Florianklaus » 10.06.2011, 11:27

natürlich schoneinmal von Begriff ,evangelische, Kirche gehört? :x:
Sicher kenne ich den Begrff "Evangelische Kirche". Deren Mitglieder nennen sich hierzulande im allgemeinen "evangelische Christen", "Protestanten", "Lutheraner" oder "Reformierte". Den Ausdruck "Evangeliten" habe ich noch nie gehört. Deshalb meine Frage nach dem Ursprung. Aber wenn Du nicht antworten magst...........

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon songul » 10.06.2011, 13:01

Könnte aber auch ein sprachliches Problem sein bei so gar manchem.... :roll:

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Florianklaus » 10.06.2011, 13:53

Könnte aber auch ein sprachliches Problem sein bei so gar manchem.... :roll:
In diesem Fall kann ich allerdings den doch etwas besserwisserischen Duktus nicht so ganz nachvollziehen.

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Re: Eure Sicht auf das Luthertum

Beitragvon Igor » 10.06.2011, 17:15

Hallo zusammen!
Könnte aber auch ein sprachliches Problem sein bei so gar manchem.... :roll:
In diesem Fall kann ich allerdings den doch etwas besserwisserischen Duktus nicht so ganz nachvollziehen.
Wir sollten alle miteinander etwas nachsichtig sein (s.a. Joh 8,7).

In der Lutherstadt Wittenberg gab es unlängst den 15. orthodox-lutherischen Dialog. Das, was dort die orthodoxe Delegation vorbrachte, dürfte den Sachverhalt etwas deutlicher darstellen:
Die orthodoxe Delegation hatte die Möglichkeit, ihre Einschätzung auf einer Tagung der orthodoxen Mitglieder der Kommission, vom 2. bis 5. Mai 2011 im die Kloster Pendel (Athen, Griechenland) statt fand, zu formulieren. Bei dieser Bewertung äußerten sich die orthodoxen Kirchen insbesondere besorgt über Trends der moralischen Erosion und der Erosion traditioneller Werte in einigen lutherischen Kirchen. Es wurde die Praxis der Segnung von homosexuellen Beziehungen wie auch die Gewährung einer pastoralen und bischöflichen Würde von Menschen, die Homosexualität offen praktizieren, verurteilt. Auch zeigte sie sich erneut besorgt über die wachsende Tendenz, Frauen zu Priestern und Bischöfen zu weihen. Alle diese Bedenken, die gemeinsam von den Vertretern der orthodoxen Kirchen auf ihrer Tagung in Athen formuliert worden sind, sind in Lutherstadt-Wittenberg lutherischen Gesprächspartner im Dialog vorgebracht worden. Es wurde festgestellt, dass diese Tendenzen im Konflikt mit dem Sinn und Zweck des theologischen Dialogs zwischen beiden christlichen Traditionen stehen.
Quelle: http://www.bogoslov.ru/text/1741995/index.html

Also, wir sind eins in Christo, es gibt aber doch so einiges an unterschiedlichen Auffassungen.

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Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)


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