Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beziehung zum nichtorthdoxen Christentum
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Stephanie
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Stephanie »

Christus ist auferstanden!

Lieber Florian-Klaus,

natürlich muss man auch theologische Antworten auf Fragen geben können, allein nicht jeder Gläubige kann es (das bezieht sich jetzt allgemein auf die Gemeinschaft der Gläubigen, nicht auf die hier vorausgegangene Diskussion) und es ist auch ganz nebenbei bemerkt überhaupt nicht die Aufgabe von Christen gelehrige Disputationen zu führen, sondern durch unser Leben Zeugnis abzulegen, was aber auch bedeutet, dass man seine gesammelte Aufmerksamkeit eben genau darauf verwendet. Es ist eine Lebensaufgabe Christ zu sein im Sinne Christ zu leben – Bücherwissen hat damit nun mal nix zu tun. Ganz im Gegenteil, diese Diskussionen sind i.d.R. höchst unfruchtbar: Sie führen dazu, dass regelrecht gestritten wird (als ob durch Zorn oder Druck, je jemand ernstlich die Wahrheit gefunden/erkannt hätte!), dass völlig vermessener Hochmut entsteht (mei, was bin ich für ein gelehriger Mann/Frau) und man genau im Gegenteil landet – man gibt eben KEIN Zeugnis ab. Selbst die Starzen, zu den die Menschen mit ihren Fragen kamen, haben sich nicht mit klugen Vorträgen an die Menschheit gewandt, und theologische Disputationen geführt, sondern ganz einfache Antworten gegeben – ihr Wissen hatten sie nicht aus Büchern sondern aus dem Erleben und Vorleben. Der Glaube ist keine Wissenschaft, er ist eine Lebenshaltung und Lebensform – die muss erfahren, nicht sezieren und zu Tode erklären. Das Christentum zeichnet sich doch dadurch aus, das es eine Lebenshaltung/-form ist, kein Regelkanon und keine Aneinanderreihung von philosophischen Abhandlungen. Theosis erlangt man eben nicht, wenn man täglich a, b, c und d erfüllt hat und sein Häkchen dahinter machen kann – diese Regeln sollen dir ja nur Geländer und Stütze sein, damit du von dir selbst (Ego-zentrik) wegkommst (die eigentliche und höchst schwierige Aufgabe) und tiefer vordringen kannst in das, was eigentlich Leben ist, sein soll und philosophische Gedankenexperimente führen überall hin, hauptsächlich aber zu netten Luftschlössern, die in meinem konkreten Leben i.d.R. keinen Niederschlag finden.
Warum wir immer wieder auf das „Komm und sieh“ verweisen liegt nicht daran, dass wir faul wären und auch nicht, dass wir einfach nur dumm und ungebildet sind (keine Sorge, diesen Gedanken unterstelle ich dir nicht). Zum einen entziehen sich manche „Gegenstände“ einem Gespräch. Man muss sie erleben, durchleben um sie zu verstehen, um sie zu erfahren. Sakramente/Mysterien kann man nicht erklären. Im Grunde entziehen sie sich schon per definitionem einer Erklärung. Jede Erklärung bleibt in der Beschreibung äußerlicher Abläufe und sobald es um das Eigentliche geht wird es unmöglich und höchst ungenügend. Man muss sich ihnen langsam annähern und sie erleben und erfahren. Ebenso ist es mit dem Glauben an sich. Als reine gedankliche Erkenntnis ist er nur eine Philosophie – man muss ihn erleben. Jeder der schon einmal eine evangelikale Gemeinde konkret erlebt hat und sich dann ebenso konkret in das Erleben einer orthodoxen Gemeinschaft eingelassen hat, wird sofort wissen was ich meine.
Bsp: Peter und Paul sind beide Männer, beide groß, sportlich, braunhaarig, braunäugig usw. Beide sind humorvoll, intelligent, haben ähnliche Interessen… Dennoch fühle ich mich bei Paul wohl, bekomme einen echten Kontakt, fühle mich nach den Gesprächen anders, werde in meiner Person berührt, die Gespräche erlangen eine ganz andere Tiefe und Bedeutung. Ich kann mit Peter die gleichen Gespräche und äußeren Erlebnisse teilen und dennoch verläuft die Begegnung in ihrer Intensität gänzlich anders, sie bleibt oberflächlicher und auch wenn wir dennoch gemeinsam Freude und Spaß erleben so erreicht es nicht die gleiche Tiefe, berührt und erfasst mich nicht wie es bei Paul ist. So. Und nun erklär das mal. :)
Manches muss man eben erleben.

Lieben Gruß
Stephanie

P.S.: Wenn ich mich für etwas oder jemanden interessiere, so muss ich mich auf denjenigen oder dasjenige einlassen. Wenn ich Fragen stelle um mit Gegensicht oder meiner vorgefassten Meinung zu antworten, wird jedes Gespräch unweigerlich zu einem schnellen Ende gelangen. Echtes Interesse und Sicheinlassen um sich dann später (!) eine eigene Meinung zu bilden ist schon die Voraussetzung - andernfalls fühlt sich das Gegenüber nicht ernst genommen. Und meiner Meinung hat das dann auch nichts mehr mit Interesse zu tun sondern das Ziel ist ein Streitgespräch. Eine Battle of arguments hat ja nichts mit Interesse zu tun, sondern ist ein Kräftemessen und damit wären wir dann wieder beim Hochmut, bei der Egozentrik von uns Menschen.
Nikolaj
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Nikolaj »

Florianklaus, du hast Recht hierbei, es lässt sich auch alles erklären und beweisen. Dazu bedarf es aber einer genauen Frage. Ich denke in dem Thread wurde schon auf ein paar Fragen geantwortet. Eigentlich müsste Son ein paar Fragen stellen, damit man auch antworten kann.

Lazzarus hat aber genauso Recht. Es gibt natürlich die Theorie der Theologie, aber um die Orthodoxie wirklich zu begreifen muss man diese (er-)leben.

Lieber Son, für uns die Bibel genauso wichtig wie für euch. Sie wurde durch Menschen geschrieben, die vom Heiligen Geist geführt wurden. Die Kirche lebt und entwickelt sich aber trotzdem weiter, natürlich auf Basis der Bibel und der anderen Traditionen (Da fällt mir direkt folgendes dazu ein: es gibt z.B. überlieferte Gebete zur Weihe von Klerikern, die von den Aposteln stammen), die die Apostel weiter gegeben haben. Die Bibel ist übrigens unser Buch :)

Es ist für uns ebenso wichtig, die Bibel zu studieren, wie für euch. Es gibt aber ein Problem, nämlich die der Übersetzung. Man kann nicht zu 100% alles weitergeben. Ein Beispiel dafür: Als die Soldaten kamen um Jesus Christus gefangen zu nehmen, frage er nach wem sie suchen und die Soldaten sagten, dass Sie Jesus suchen. Worauf er antwortete: "Ich bin es"; und die Soldaten vielen auf die Knie. Warum?

Betreffend Lewis (den ich nicht kenne), da kann ich dir keine so tiefgehende Antwort geben. Aber, die ganze Welt ist von Gott geschaffen. Auch Steine, Bäume, Bakterien, Viren. Nicht existiert ohne Gott. Gott ist die treibende Kraft allen Lebens. Wir beten in unserem Tropar an den Heiligen Geist: "Himmlischer König, du Tröster und Geist der Wahrheit, der du überall bist und alles erfüllst..."

PS: Ich bin kein Freund der langen Bibelstellenzitate. Es ist bei uns nicht üblich mit Bibelstellen zu feuern. Es ist wichtig, die Bibel ganzheitlich zu verstehen und eben auch die Urtexte zu kennen.

Gruß
Nikolaj
Christ7777777
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Christ7777777 »

Ich habe zwar ein paar Bücher über dieses und jenes, aber die brauch man nicht unbedingt. WIchtig ist doch, dass man erfahrungen mit dem Heiligen Geist macht. Und der Heilige Geist ist nunmal in der Orthodoxen Kirche gegenwärtig, deswegen würde ich mich mal orthodox taufen lassen, weil sonst entgeht einem der Heilige Geist doch.

Vielleicht ist der Heilige Geist auch bei den Katholiken....keine ahnung, wie Gott das regelt, aber es gibt nur eine wahre Kirche Christi und das weiß ich von Herzen.
Die Liebe macht dich närrisch. Im Guten Sinne jetzt. ;)
Dum Didl dei Dum dum dum.
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Florianklaus
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Florianklaus »

Christ7777777 hat geschrieben:Ich habe zwar ein paar Bücher über dieses und jenes, aber die brauch man nicht unbedingt. WIchtig ist doch, dass man erfahrungen mit dem Heiligen Geist macht. Und der Heilige Geist ist nunmal in der Orthodoxen Kirche gegenwärtig, deswegen würde ich mich mal orthodox taufen lassen, weil sonst entgeht einem der Heilige Geist doch.

Vielleicht ist der Heilige Geist auch bei den Katholiken....keine ahnung, wie Gott das regelt, aber es gibt nur eine wahre Kirche Christi und das weiß ich von Herzen.
Ich denke, daß auch Christen anderer Konfessionen für sich in Anspruch nehmen, Erfahrungen mit dem heiligen Geist zu machen und meinen, mit dem Herzen zu wissen, in der wahren Kirche Christi zu sein. Da jeder Christ dazu aufgerufen ist, vor der Welt Zeugnis abzulegen ist es aber doch ganz hilfreich, wenn man den eigenen Glauben auch anderen gegenüber schlüssig darlegen und vertreten kann.
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Sascha
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Sascha »

Christ7777777 hat geschrieben: Vielleicht ist der Heilige Geist auch bei den Katholiken....keine ahnung, wie Gott das regelt, aber es gibt nur eine wahre Kirche Christi und das weiß ich von Herzen.
Die Katholiken haben statt des Heiligen Geistes den "Geist des Konzils". Der ist zwar weder heilig noch von Gott, aber auf den bilden sie sich ganz schön was ein :D Der muss auch für alle noch so dummen Ideen herhalten.
Um den Frieden von oben und das Heil unserer Seelen lasset zum Herrn uns beten.
Herr, erbarme dich.
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Florianklaus
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Florianklaus »

Sascha hat geschrieben:
Christ7777777 hat geschrieben: Vielleicht ist der Heilige Geist auch bei den Katholiken....keine ahnung, wie Gott das regelt, aber es gibt nur eine wahre Kirche Christi und das weiß ich von Herzen.
Die Katholiken haben statt des Heiligen Geistes den "Geist des Konzils". Der ist zwar weder heilig noch von Gott, aber auf den bilden sie sich ganz schön was ein :D Der muss auch für alle noch so dummen Ideen herhalten.
Ich bitte alle Nutzer, die Nichtkommentierung dieses Satzes meinerseits nicht als Zustimmung mißzuverstehen.
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Ehemaliger »

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Ein Mensch, der viel redet, versündigt sich leicht; wer seine Zunge im Zaum hält, zeigt Verstand.
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Lazzaro
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Lazzaro »

Florianklaus hat geschrieben:
Christ7777777 hat geschrieben:Ich habe zwar ein paar Bücher über dieses und jenes, aber die brauch man nicht unbedingt. WIchtig ist doch, dass man erfahrungen mit dem Heiligen Geist macht. Und der Heilige Geist ist nunmal in der Orthodoxen Kirche gegenwärtig, deswegen würde ich mich mal orthodox taufen lassen, weil sonst entgeht einem der Heilige Geist doch.
Vielleicht ist der Heilige Geist auch bei den Katholiken....keine ahnung, wie Gott das regelt, aber es gibt nur eine wahre Kirche Christi und das weiß ich von Herzen.
Ich denke, daß auch Christen anderer Konfessionen für sich in Anspruch nehmen, Erfahrungen mit dem heiligen Geist zu machen und meinen, mit dem Herzen zu wissen, in der wahren Kirche Christi zu sein. Da jeder Christ dazu aufgerufen ist, vor der Welt Zeugnis abzulegen ist es aber doch ganz hilfreich, wenn man den eigenen Glauben auch anderen gegenüber schlüssig darlegen und vertreten kann.
Carissimi!
Christo é risorto!*

Ich muß gestehen, daß ich mich gestern doch etwas verzettelt habe.
Es ging mir nicht darum mangels Argumente mich mit "Komm und sieh!" herauszureden. Es ging darum, einmal anstelle der Details die grundlegend andere Herangehensweise an den Glauben darzustellen (ich überspitze etwas): Nicht der Einzelne kommt mit Hilfe eines rationalen Bibelverständnisses und eigener Überlegungen zu einer "Wiedergeburt in Christo", die er im Vollbesitz seiner Kräfte und öffentlich durch Untertauchen in Wasser bekennt, sondern die Gemeinschaft in Gestalt der Kirche als Trägerin des von Gott bedingungslos (Säuglingstaufe und -Komunion!) geschenkten Heiles hilft dem Einzelnen seinen Glauben zu erkennen und zu leben. Anders ausgedrückt: Der Unterschied zwischen uns und den Baptisten (und auch anderen westlichen Bekenntnissen) ist der eher mystische Zugang zum Glauben, weniger der Verstandesmäßige. Lieber Florianklaus, das ist allerdings eher in der Praxis erfahrbar.

Einige weniger glückliche Ausrutscher ignorierend, möchte ich dennoch gerne etwas zu dem Satz von Christ 777 7777 sagen:
Vielleicht ist der Heilige Geist auch bei den Katholiken....keine Ahnung, wie Gott das regelt ...
Gerade so wie ich persönlich diese Phrase verstehe bringt sie meine Ansicht sehr gut herüber: Es gibt keine Gedankenspielereien wann, wie, unter welchen Voraussetzungen ... usw. Das offene Bekenntnis "Keine Ahnung, wie Gott das regelt" zeigt konkret, daß sich unser Glaube eben irgendwann dem Verstand und damit auch der Unterscheidungssucht gewisser Kreise des protestantischen Zentrifugalsysthemes entzieht und daß es letztendlich Gott in seiner Menschenliebe entscheidet.

Lieber Son!
Es wird mich freuen, wenn Du erzählen magst, wie Du das siehst.

Pace e bene! Lazzaro

*Meine Lieben! Christus ist auferstanden!
Cantábiles mihi erant justificatiónes tuæ, * in loco peregrinatiónis meæ. - Ps.118:54
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Florianklaus
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Florianklaus »

Lazzaro hat geschrieben:[Es ging mir nicht darum mangels Argumente mich mit "Komm und sieh!" herauszureden. Es ging darum, einmal anstelle der Details die grundlegend andere Herangehensweise an den Glauben darzustellen (ich überspitze etwas): Nicht der Einzelne kommt mit Hilfe eines rationalen Bibelverständnisses und eigener Überlegungen zu einer "Wiedergeburt in Christo", die er im Vollbesitz seiner Kräfte und öffentlich durch Untertauchen in Wasser bekennt, sondern die Gemeinschaft in Gestalt der Kirche als Trägerin des von Gott bedingungslos (Säuglingstaufe und -Komunion!) geschenkten Heiles hilft dem Einzelnen seinen Glauben zu erkennen und zu leben. Anders ausgedrückt: Der Unterschied zwischen uns und den Baptisten (und auch anderen westlichen Bekenntnissen) ist der eher mystische Zugang zum Glauben, weniger der Verstandesmäßige. Lieber Florianklaus, das ist allerdings eher in der Praxis erfahrbar.
Im Prinzip völlig d`accord! Aber ich glaube dennoch, daß es in einer weitgehend entchristlichen Gesellschaft wichtig ist, die Glaubenslehre von ihren Prämissen her auch intellektuell nachvollziehbar darzustellen. Sonst läuft man Gefahr, nicht ernst genommen zu werden und verbaut sich möglicherweise den Zugang zu Menschen, die eigentlich religiös interessiert sind.
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Stephanie
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Stephanie »

Das wird ja auch getan.
Sei es hier, sei es in der Literatur, sei es auf Informationsveranstaltungen.

Und theoretische Abhandlungen und Erklärungen zum Christentum (allgemein) gibt es in geradezu unüberschaubare Menge.
Auch für die Orthodoxie gibt es inzwischen eine ganze Reihe dt.sprachiger Bücher - an Informationsangeboten mangelt es in Deutschland sicherlich nicht.
Wenn die Menschen mehr Theorie benötigten, würden sie sich nicht von den Kirchen abwenden und evangelikale Gemeinden gründen - das Wachsen derer hat nämlich weniger mit Abhandlungen zu tun als mit dem Wunsch nach konkret gelebtem und erfahrbaren Glauben.
Und dass der Umgang Orthodoxer mit dem Glauben und der Zugang zum Glauben nunmal ein anderer ist, wurde mehrfach schon erwähnt, es ist eben einer der Unterschiede wenn auch nur in der Gewichtung.
Ehemaliger
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Ehemaliger »

Christus ist auferstanden !

Lieber Son, ich möchte dir einmal anhand der von dir angeführten Schriftverse aufzeigen wie wir mit der Schrift umgehen. Dir wird dann möglicherweise leichter fallen zu sehen, warum wir auf solche 'Einzelverse' eher allergisch reagieren.

Zuvor aber noch zwei Bemerkungen.
Zum Einen: Wir besitzen nicht eine einzige Urschrift irgendeines Briefes oder Evangeliums; alle Originale waren auf vergänglichem Material geschrieben und sind verdorben. Wäre es, so wie damals auf dem Sinai, nicht zu erwarten gewesen, dass der Herr dafür gesorgt hätte, dass unvergängliche Materialien verwandt werden, wenn es von so entscheidender Bedeutung gewesen wäre (wie ihr es annehmt), dass jedes einzelne Wort von ausschlaggebendem Gewicht sein kann. Verbalinspiration hin oder her, es wäre schon wichig gewesen, zu "wissen" wie der Schluss des Markusevangeliums aussieht und ob das 'Comma Johanneum' (http://de.wikipedia.org/wiki/Comma_Johanneum) echt ist oder eine spätere Hinzufügung. Jesus Selbst hat ja kein einziges geschriebenes Wort hinterlassen noch ausdrücklich Anweisung gegeben (jedenfalls soweit uns bekannt), Seine Worte aufzuschreiben oder von Seinem Leben schriftlich zu berichten. Und, hätte er das getan, wären da die Evangelien nicht bereits direkt nach Seiner Auferstehung geschrieben worden? Nun, Jesus verwies auf den 'Lehrer, den Heiligen Geist', der uns in allem lehren, uns führen wird. NICHT die Schriften (jedenfalls steht davon nichts in den Abschiedsreden). Und dieser Heilige Geist wurde wohl in Form kleiner Flammen auf den Häuptern der jeweilig Einzelnen ausgeteil, aber ALS SIE ALLE ZUSAMMEN WAREN. Das meinen wir, wenn wir sagen WIR oder EUCH = KIRCHE und nicht Ansammlung von Einzelnen. Der Heilige Geist wirkt IN DER KIRCHE, wobei Er Sich natürlich nicht vorschrieben lässt wo Er es sonst noch tut.

Zum Zweiten: Über die ersten Jahrhunderte wäre ein 'sola scriptura' völlig unmöglich gewesen, da a) die Schriften einfach noch nicht zur Verfügung standen bzw. da es fast 400 Jahre gedauert hat bis der Kanon stand, b) die Menschen zu grossen Teilen nicht lesen konnten und c) sie fast unerschwinglich teuer waren (wiewohl es erstaunlich ist, wieviele Kopien denn doch im Umlauf waren). Nein, es war natürlich so, dass die Botschaft mündlich weitergegeben wurde, also 'tradiert' und so steht es ja auch in der Schrift drin.
Der Kanon ist nicht die Messlatte, an der sich der Rest dessen, was mit dem Christentum zu tun hat messen lassen muss (das findet nur ihr). Kanonisch heissen Schriften, weil sie der Messlatte der Apostolizität und der Katholizität entsprachemn, nicht umgedreht. So ähnlich wie beim 'Kanon der Deutschen Literatur'. Dort wird ja auch nicht der Rest der Literatur an dieser Messlatte gemessen sondern diese Werke werden als so verbindlich in ihrem Wert angesehen, dass sie die Deutsche Literatur ausreichend darstellen.
Sei nicht böse, aber die Bedeutung, die ihr der Schrift gebt, lässt sich nur erklären aus der Ablehnung der römischen Praktiken im ausgehenden Mittelater (das sieht ja heute anders aus) und dass ihr dabei gleich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet habt (also das "ihr" bitte nicht persönlich nehmen). Wer keine Tradition mehr kennt, weil er sie verleugnet,bmuss sich notgedrungenerweise ja eine andere 'Methode' schaffen.

Nun also zu 2. Tim 3. Ich lege ab Vers 10 los. Hier der Text:

10 Du aber hast dich an meiner Lehre, meiner Lebensführung und meinem Lebensziel ausgerichtet. Du hast dich an das Vorbild meines Glaubens, meiner Geduld und meiner Liebe gehalten. Du kennst meine Standhaftigkeit
Hier schrieb der heilige Paulus worum es in diesem Kuddelmuddel von Irrlehren (von dem er vorher schreibt) geht: Du hast Lehre, Lebensführung und Lebensziel. Du hast mein Vorbil des Glaubens, Geduld, Liebe. Er fordert ihn also auf, als Antwort oder zur Orientierung in diesem Durcheinander auf das Vorbild des Lehrers, in diesem Falle Paulus, zu schauen. NICHT nachzulesen. Imitieren, das ist wichtig (für uns heute noch)
11 in allen Verfolgungen und Leiden; du hast es in Antiochia, Ikonion und Lystra miterlebt und weißt, was ich dort alles durchstehen musste – und aus all diesen Gefahren und Leiden hat mich der Herr gerettet.
12 Alle, die in der Bindung an Jesus Christus ein Leben führen wollen, das Gott gefällt, werden Verfolgungen erleiden.
13 Die Verführer und Schwindler dagegen bringen es noch weit – auf dem Weg ins Verderben! Betrüger sind sie und selbst Betrogene!
14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt und worauf du dein Vertrauen gesetzt hast. Du weißt, wer deine Lehrer waren,
Hier gleich nochmal die selbe Aufforderung. Dass das kein Studium am Schreibtisch war meine ich dem zu entnehmen, dass Paulus
darauf hinweist, wer DIE LEHRER, also lebendige Personen, die Timotheus das Christentum gelehrt haben, sind. Auf DIE soll er sein Vertrauen setzen.
15 und du kennst auch seit deiner Kindheit die Heiligen Schriften. Sie können dich den Weg zur Rettung lehren, die dir zuteil wird durch den Glauben, der sich auf Jesus Christus gründet.
Ja, und hier tauchen, neben anderem eben auch die Schriften auf. Aber, findest du, dass es hier um die Inspiration der Schriften geht? Oder einfach darum, dass auch sie eine Rolle spielen. Wie könnten wir aus diesem Satz entnehmen, dass die Schriften absolut, wie ihr es meint, gesetzt werden können? Paulus schreibt hier, dass die Schriften auf Jesus, besser, zum Glauben auf Jesus hinführen können.
16 Sie dienen dir aber auch bei deiner Aufgabe als Lehrer der Gemeinde.5 Denn jede Schrift, die von Gottes Geist eingegeben wurde, ist nützlich für die Unterweisung im Glauben, für die Zurechtweisung und Besserung der Irrenden, für die Erziehung zu einem Leben, das Gott gefällt.
Hier steht, dass die Schriften, die von Gott eingegeben sind (Juden gingen davon aus, dass die 'AT'-Schriften von Gottes Geist durchwoben sind, daher der Ausdruck 'theopneumatos=gottgehaucht,-geatmet) und daher sind sie zu ... tauglich. Auch hier steht es gar nicht in Rede ob nun "die ganze Schrift von Gott inspiriert ist". Das gibt der Text nicht her und ich werfe dir biblische Steinbrecherei und selektive Steinaufklauberei vor, wenn du ihn so anwendest. (Nicht dir persönlich, ich weiss ja, dass das so in evangelikalen Kreisen gehandhabt wird)

17 Mit den Heiligen Schriften in der Hand ist der Mensch, der sich Gott zur Verfügung gestellt hat, ausgerüstet für alle Aufgaben seines Dienstes.


Wir halten es also mehr mit der Methode, die seit Anfang des Christentums so gehandhabt wird: Imitation unserer Lehrer. Das waren bei mir mein Pate (ich bin im Erwachsenenalter konvertiert), der mit mir über mehrere Jahre hinweg einfach 'orthodox' war. In Gesprächen sowie im 'einfach leben' wie Fasten, feiern, beten usw. Und das war mein Priester, der sich mir als geistlicher Vater zur Verfügung gestellt hat und wir haben viele Stunden im Gespräch verbracht. Und auch hier war das 'Vorbild' wichtiger als das lezte Komma im Johannesevangelium (wiewohl gerade das eine grosse Rolle spielte).
Und zur Zeit ist es der Igumen (Abt) des Kosters, das bei mir ca 130 Km weg ist, den ich in regelmässigen Abständen treffe, zur Beichte und zu geistlichen Gesprächen. Und natürlich ist es der heilige Benedikt, über alle Jahrhunderte hinweg.

Du siehst, für uns ist 'discipleship' ein altes Prinzip, wenn ich auch LEIDER bekennen muss, das das hier in MIttelsueropa un bei mir hier oben mangels MAsse gelitten hat.

Liebe Grüsse
Benedikt
son
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von son »

Hier hat sich ja viel getan!
Benedikt hat geschrieben: Sei nicht böse, aber die Bedeutung, die ihr der Schrift gebt, lässt sich nur erklären aus der Ablehnung der römischen Praktiken im ausgehenden Mittelater (das sieht ja heute anders aus) und dass ihr dabei gleich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet habt (also das "ihr" bitte nicht persönlich nehmen). Wer keine Tradition mehr kennt, weil er sie verleugnet,bmuss sich notgedrungenerweise ja eine andere 'Methode' schaffen.
Da hast du sicher Recht, dass das der Grund war. Aber woran unterscheidet man, wenn es verschiedene Überlieferungen gibt, welche die apostolische ist, wenn nicht mit Hilfe dessen, was als "katholisch und apostolisch" anerkannt wurde? Wie unterscheide ich Bad und Kind?
Bei dem "Alle Schrift ist eingegeben/alle Schrift, die eingegeben ist" habe ich die Elberfelder Übersetzung gewählt, weil sie als besonder nah am Urtext und besonders wenig interpretierend gilt. Dabei kam es mir weniger auf diese Formulierung an, als darauf, dass in den von Gott eingegebenen Schriften mehr drinsteckt, als Lehrformeln. Ich habe dabei auch die von dir zitierten Verse drum herum gelesen, aber die schienen mir hieran nichts zu ändern.

Dass man das praktische Christsein hauptsächlich durch Vorbilder lernt (im meinem Fall hauptsächlich durch meine Eltern) widerspricht dem aus meiner Sicht nicht. Aber ich denke, dass man keines dieser Vorbilder absolut setzen und auch erkennen können sollte, wann etwas nicht nachgelebt werden sollte oder muss.

Liebe Grüße,
Son
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von son »

Lazzaro hat geschrieben: Lieber Son!
Es wird mich freuen, wenn Du erzählen magst, wie Du das siehst.
So ein "keine Ahnung, wie Gott das regelt" kenne ich auch. Zum Beispiel, wenn es um die Leute geht, die nie die Gelegenheit hatten, von Jesus zu hören. Da sage ich: Keine Ahnung wie Gott das regelt, aber ich vertraue darauf, dass er es liebevoll, gnädig und gerecht tut.
Ich glaube nicht, dass wir alles erklären können oder müssen.
Ich bin von klein auf in der Gemeinde aufgewachsen, aber als ich mich zur Taufe gemeldet habe, war ich mir sicher, dass es für mich JETZT dran ist mich taufen zu lassen. Ich konnte das nicht rational erklären, aber ich war mir sicher, dass Gott jetzt mich anspricht. Ich glaube, bei den meisten sind es nicht in erster Linie Überlegungen, die sie dazu bringen sich taufen zu lassen. Sie lernen die Gemeinde kennen, merken, dass hier Menschen von Gott angesprochen und verändert werden.
Ich kann mir vorstellen, dass du so etwas mit "Komm und sieh!" meinst. Ich finde es allerdings schwer vorzustellen, dass das, was ich erlebt habe, nicht die Kirche sein soll.
Ich weiß auch von Herzen, dass es nur eine Kirche gibt, aber sehe sie etwas anders verteilt. Bei den meisten Leuten, die ich kenne, die landeskirchlich oder katholisch "getauft" waren und dann gefirmt oder konfirmiert wurden, war es so, dass weder für sie, noch für ihre Eltern der Glaube eine Rolle gespielt hat. Die Firmung/Konfirmation war bei den meisten einfach ein traditionelles Familienfest, bei dem es Geschenke gab, die für die Jugendlichen das wichtigste an der Sache waren.
Ich weiß nicht, ob so etwas bei euch auch verbreitet ist (Ist es das?) Aber bei so etwas fällt es mir schwer, das als Kirche zu sehen. Hier finde ich es auch problematisch, von "bedingungsloser Gnade" zu reden, das klingt mir dann doch zu sehr nach Allversöhnung. Jedenfalls spielt für mich deswegen die Frage, die ich hier schon gestellt habe, ob ihr Leute, die formell zu euch gehören, ohne jemals gläubig gewesen zu sein, als Teil der Kirche seht, eine große Rolle.
Auf der anderen Seite glaube ich, dass eure Gläubigen, die gläubigen Katholiken, Lutheraner, Baptisten usw. zu der einen Kirche gehören.

Liebe Grüße,
Son
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Lazzaro »

Christus ist auferstanden!
Son sagte: Hier finde ich es auch problematisch, von "bedingungsloser Gnade" zu reden, das klingt mir dann doch zu sehr nach Allversöhnung.
Sorry, Allversöhnung war definitiv nicht gemeint! Ich wollte nur damit ausdrücken, daß eine Glaubensmündigkeit, ein gewisses Alter oder ein Bekehrungserlebnis keine Voraussetung für den Empfang der Sakramente / Mysterien ist, mehr nicht; alles andere ist überinterpretiert.
Lazzaro
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Re: Unterschiede Östliche Orthodoxie - Baptismus

Beitrag von Christ7777777 »

son hat geschrieben:
Lazzaro hat geschrieben: Lieber Son!
Es wird mich freuen, wenn Du erzählen magst, wie Du das siehst.
So ein "keine Ahnung, wie Gott das regelt" kenne ich auch. Zum Beispiel, wenn es um die Leute geht, die nie die Gelegenheit hatten, von Jesus zu hören. Da sage ich: Keine Ahnung wie Gott das regelt, aber ich vertraue darauf, dass er es liebevoll, gnädig und gerecht tut.
Ich glaube nicht, dass wir alles erklären können oder müssen.
Ich bin von klein auf in der Gemeinde aufgewachsen, aber als ich mich zur Taufe gemeldet habe, war ich mir sicher, dass es für mich JETZT dran ist mich taufen zu lassen. Ich konnte das nicht rational erklären, aber ich war mir sicher, dass Gott jetzt mich anspricht. Ich glaube, bei den meisten sind es nicht in erster Linie Überlegungen, die sie dazu bringen sich taufen zu lassen. Sie lernen die Gemeinde kennen, merken, dass hier Menschen von Gott angesprochen und verändert werden.
Ich kann mir vorstellen, dass du so etwas mit "Komm und sieh!" meinst. Ich finde es allerdings schwer vorzustellen, dass das, was ich erlebt habe, nicht die Kirche sein soll.
Ich weiß auch von Herzen, dass es nur eine Kirche gibt, aber sehe sie etwas anders verteilt. Bei den meisten Leuten, die ich kenne, die landeskirchlich oder katholisch "getauft" waren und dann gefirmt oder konfirmiert wurden, war es so, dass weder für sie, noch für ihre Eltern der Glaube eine Rolle gespielt hat. Die Firmung/Konfirmation war bei den meisten einfach ein traditionelles Familienfest, bei dem es Geschenke gab, die für die Jugendlichen das wichtigste an der Sache waren.
Ich weiß nicht, ob so etwas bei euch auch verbreitet ist (Ist es das?) Aber bei so etwas fällt es mir schwer, das als Kirche zu sehen. Hier finde ich es auch problematisch, von "bedingungsloser Gnade" zu reden, das klingt mir dann doch zu sehr nach Allversöhnung. Jedenfalls spielt für mich deswegen die Frage, die ich hier schon gestellt habe, ob ihr Leute, die formell zu euch gehören, ohne jemals gläubig gewesen zu sein, als Teil der Kirche seht, eine große Rolle.
Auf der anderen Seite glaube ich, dass eure Gläubigen, die gläubigen Katholiken, Lutheraner, Baptisten usw. zu der einen Kirche gehören.

Liebe Grüße,
Son
Bei der orthodoxen Kirche lieber son, gibt es keine Konfirmation o. Ä. soweit ich weiß. Ich weiß auch net was das heißt: "Konfirmation" :roll: ....sry...vielleicht wissen das andere, gehört habe ich aufjedenfall schon davon und ich war auch schon auf einer Konfirmation von einem guten Kumpel.

Ich habe das nicht einfach so dahin gesagt, dass ich von herzen weiß, dass die Orthodoxe Kirche die WAHRE KIrche ist. Ich meine, der Heilige Geist "sagt" mir ganz klar, hier ist die wahre KIrche CHristi, hier bist du "zuhause"...ich glaube ein katholik kann das tief in seiner Seele nicht fühlen, dass er "zuhause" ist. Ist ja klar...soviel dazu, ich bin theologisch eine Niete, aber ich habe schon viel Erfahrung gemacht, obwohl ich kein Heiliger oder Priester bin....ich habe die Mysterien Gottes erlebt und erlebe sie jeden Tag aufs Neue...das entgeht dir alles, so glaube ich...nicht das ich was gegen dich habe, ich sage nur die Wahrheit, weil der Heilige Geist in mir lebt, so wie das bei jedem anderen orthodoxen Christen auch sein sollte....deswegen muss man auch ehrfürchtig sein vor jedem orthodoxen Christen, weil der Heilige Geist in ihm wohnt und er durch ihn spricht (vielleicht nicht immer). Aber ich habe auch respekt vor dir, son, weil du auch die Gebote Gottes erfüllst, denke ich... :)

...entschuldigung, dass ich jetzt so etwas viel geschrieben habe, ich habe mich gehen lassen, sagen wir es mal so .. :P :roll:
Die Liebe macht dich närrisch. Im Guten Sinne jetzt. ;)
Dum Didl dei Dum dum dum.
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