Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

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rafaella
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von rafaella » 26.05.2011, 09:43

Αληθως ανεστη!

Ich weiss auch, dass Pater Paisios, der schon zu Lebzeiten als Heiliger galt, das sagte, und auch Geron Joseph (Iosif) von Vatopaidi. Frühere Prophezeiungen konnte ich jetzt auch nicht finden.

Aber eine orthodoxe Mission in Deutschland sehe ich nicht!
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Meißner
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Meißner » 26.05.2011, 09:54

Danke, soweit war mir das auch bekannt.

Mission, liebe Rafaella, verstehe ich z.B. unter der Existenz von orthodoxen Einrichtungen. Ich glaube schon, daß z.B. von Geilnau eine gewaltige Strahlkraft ausgeht, die Suchenden Halt und Orientierung zu geben vermag. Und Orientierungslose gibts gerade in Deutschland sehr, sehr viele. Im Prinzip ist jeder Protestant ein Suchender, da seine Konfession keine Antworten gibt, sondern nur Fragen aufwirft, mit denen er dann irgendwie selbst zurechtkommen muß.
κύριε ἐλέησον

rafaella
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von rafaella » 26.05.2011, 10:10

Meißner hat geschrieben:Danke, soweit war mir das auch bekannt.

Mission, liebe Rafaella, verstehe ich z.B. unter der Existenz von orthodoxen Einrichtungen. Ich glaube schon, daß z.B. von Geilnau eine gewaltige Strahlkraft ausgeht, die Suchenden Halt und Orientierung zu geben vermag. Und Orientierungslose gibts gerade in Deutschland sehr, sehr viele. Im Prinzip ist jeder Protestant ein Suchender, da seine Konfession keine Antworten gibt, sondern nur Fragen aufwirft, mit denen er dann irgendwie selbst zurechtkommen muß.
Die griechisch- orthodoxen Kirchen wurden in Deutschland vorwiegend für die sogennanten griechischen "Gastarbeiter" geschaffen.
Mission sähe ganz anders aus, wird aber leider nicht betrieben. Wenn Gott dann einigen Menschen die heilige Eingebung gibt, dem orthodoxen Weg zu folgen, so ist das keines Menschen Werk. Die verlorenen Schafe sind dabei nicht nur bei den Protestenten zu finden.
Die Skite in Geilnau ist meines Wissens serbisch. Gott möge ihr Werk beschützen!
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von stefan1800 » 26.05.2011, 12:14

Für die orthodoxe Mission von uns Deutschen ist eigentlich die ROKA zuständig, da sie, im Gegensatz zu den Kirchen, die durch die Gastarbeiter hier anässig wurden, auf eine sehr viel längere Tradition aus dem Kaiserreich bzw. aus der Zeit nach der bolschewistischen Revolution in Rußland zurückblicken kann. Vom territorialen Standpunkt her kann man das auch so sehen. Bezüglich der deutschsprachigen Liturgien muß außerdem die ROK des MP lobend erwähnt werden, da an deren Standorten am häufigsten deutschsprachige Liturgien angeboten werden.

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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von songul » 26.05.2011, 12:26

Mission ist zum Beispiel auch dieses Forum, liebe Rafailia, und nicht die griech. Kirche allein; die schon garnicht, denn gerade die Skite Geilnau war usprünglich gedacht unter dem Omorphorion der griechischen Kirche vom Athos aus, nur der hiesige Metropolit hat sich dagegen verwehrt. Ihm kommt in seiner Amtszeit kein griechisches Kloster auf deutschem Boden, so heisst es von ihm, und so sind sie serbisch geworden. Die Griechen kommen trotzdem zuhauf denn selbst ein Verbot seitens ihrer Kirche hindert sie nicht daran. Des weiteren kommen Russen, Serben, Rumänen, Deutsche und sogar Moslems; für dich wäre das auch mal interessant - würde dir gefallen dort.
Mission machen auch die russischen Kirchen vereinzelt; das hängt ab von den Ortspfarrern der Gemeinden, denen das ein Anliegen ist und die gut Deutsch können.
Mission machen auch die vereinzelten Webseiten einzelner oder von Gemeinden (meist russischer Herkunft) und das oft hervorragend; das Internet wird immer wichtiger im Verbreiten religiöser Ideen oder dem Glauben.
Mission hat auch Weiland Vater Theodor gemacht in dem er alle auch die Penner von der Strasse zu sich in die Kirche eingeladen hat.
Es geschieht schon was...und viele (oder immer mehr) einzelne Tropfen machen den Topf auch langsam voll.

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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Lazzaro » 26.05.2011, 15:59

Christus ist auferstanden!

... manchmal gibt es aber doch kleine Lichtblicke :idea: in der missionslosen Wüste dieses Landes:
Wir sind zwar nur eine kleine und arme Gemeinde, aber wir arbeiten gerade daran eine 2. Kirche zu eröffnen.
Es wird sich noch etwas hinziehen, da das Gebäude, eine mittelalterliche Kapelle, saniert werden soll.
Wir sind jedenfalls zuversichtlich, daß Gott es so will!
Bei Gelegenheit, sprich, wenn es Konkret wird, kann ich mehr berichten.

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rafaella
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von rafaella » 26.05.2011, 17:46

songul hat geschrieben:Mission ist zum Beispiel auch dieses Forum, liebe Rafailia, und nicht die griech. Kirche allein; die schon garnicht, denn gerade die Skite Geilnau war usprünglich gedacht unter dem Omorphorion der griechischen Kirche vom Athos aus, nur der hiesige Metropolit hat sich dagegen verwehrt. Ihm kommt in seiner Amtszeit kein griechisches Kloster auf deutschem Boden, so heisst es von ihm, und so sind sie serbisch geworden. Die Griechen kommen trotzdem zuhauf denn selbst ein Verbot seitens ihrer Kirche hindert sie nicht daran. Des weiteren kommen Russen, Serben, Rumänen, Deutsche und sogar Moslems; für dich wäre das auch mal interessant - würde dir gefallen dort.
Du bestätigst nur das, was ich auch gesagt habe, das die griechische Kirche keine systematische Mission vollzieht. Die Einzelpersonen machen sicherlich auch vieles aus, aber eben nicht, als wenn die ganze Kirche sich einsetzen würde. Die Russen, vor allem die ROKA, sind uns da voraus. Gut, dass sie sich so sehr wieder für die Verbreitung und die Festigung der Orthodoxie einsetzen!
Und ja, es würde mir gefallen dort in der Skite denke ich! Vielleicht werde ich sie einmal besuchen...... ich mach mir auch nicht viel aus solchen... Verboten.
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von songul » 26.05.2011, 18:30

Danke Rafailia.
Das traurige ist ja dass die griechische Kirche in der dritten Welt, vor allem in Afrika und Asien, sehr erfolgreich Mission betreibt aber bei uns regelrecht dagegen ist.
Man sagt, dass das ein Deal mit den beiden Amtskirchen hier im Lande ist, aber das glaube ich nicht, den in den USA machen die ja auch nichts oder nur ganz wenig.
Na ja, Gott weiss was er will....

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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Elias » 26.05.2011, 19:04

Lazzaro hat geschrieben:Christus ist auferstanden!

... manchmal gibt es aber doch kleine Lichtblicke :idea: in der missionslosen Wüste dieses Landes:
Wir sind zwar nur eine kleine und arme Gemeinde, aber wir arbeiten gerade daran eine 2. Kirche zu eröffnen.
Es wird sich noch etwas hinziehen, da das Gebäude, eine mittelalterliche Kapelle, saniert werden soll.
Wir sind jedenfalls zuversichtlich, daß Gott es so will!
Bei Gelegenheit, sprich, wenn es Konkret wird, kann ich mehr berichten.

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Wo ist das Gebäude? (Die Mittelalterliche Kapelle)

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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Walter » 26.05.2011, 20:16

Χριστός ἀνέστη!
stefan1800 hat geschrieben:Für die orthodoxe Mission von uns Deutschen ist eigentlich die ROKA zuständig, da sie, im Gegensatz zu den Kirchen, die durch die Gastarbeiter hier anässig wurden, auf eine sehr viel längere Tradition aus dem Kaiserreich bzw. aus der Zeit nach der bolschewistischen Revolution in Rußland zurückblicken kann.
Unterschätze nicht die Tradition der Gastarbeiter: :wink:
Metropolit Augoustinos von Deutschland hat geschrieben:Die heute noch in vielen deutschen Kurorten wie Bad Ems (1876), Bad Homburg (1899), Darmstadt (1899), Bad Kissingen (1901), Bad Nauheim (1907) und Wiesbaden (1861) zu bestaunenden russischen Kirchen und Kapellen erinnern an die zahlreichen dynastischen Verbindungen zwischen dem Haus Romanow und den deutschen Fürstenhöfen. Fast alle russischen Zaren des 19. Jahrhunderts waren mit deutschen Prinzessinnen verheiratet, wie auch umgekehrt russische Großfürstinnen an deutsche Fürstenhöfe kamen.

Vom Balkan kamen seit dem 18. Jahrhundert vor allem griechische (und aus den Fürstentümern der Moldau und der Walachei rumänische) Kaufleute und Gelehrte, die von deutschen Handelszentren, Universitäten und dem Verlagswesen angezogen wurden und in Städten wie Hamburg, München und Leipzig Kolonien gründeten.

So wurde die erste orthodoxe Gemeinde in Deutschland zur Mitte des 18. Jahrhunderts in Leipzig gegründet. Sie entwickelte sich aus der zunächst nur sporadischen, später aber kontinuierlichen Anwesenheit orthodoxer, in der Mehrheit griechischer Kaufleute in der Messestadt. Ausweislich des Archivs der Stadt Leipzig wurde die erste Göttliche Liturgie mit königlicher Erlaubnis am 29. September 1742 gefeiert. Als Gründer der Gemeinde gilt Archimandrit Theoklitos Polyeides.
Quelle
γενηθήτω το θέλημά σου·

rafaella
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von rafaella » 26.05.2011, 23:17

songul hat geschrieben:Danke Rafailia.
Das traurige ist ja dass die griechische Kirche in der dritten Welt, vor allem in Afrika und Asien, sehr erfolgreich Mission betreibt aber bei uns regelrecht dagegen ist.
Man sagt, dass das ein Deal mit den beiden Amtskirchen hier im Lande ist, aber das glaube ich nicht, den in den USA machen die ja auch nichts oder nur ganz wenig.
Na ja, Gott weiss was er will....
Ich weiss nicht, ob es einen Deal gibt, aber es sieht tatsächlich so aus, als wenn man sich nicht auf die Füsse treten, sondern eher geeinigt zeigen möchte. Das ist natürlich ein Hinderniss für die Mission.
Tatsächlich gibt es im Gegensatz zu Deutschland in Dritten Ländern sehr schöne Missionen, die aber auch meist, muss ich erwähnen, von Organisationen getragen werden, die durch Spenden leben. Aber die Einverständnis und Zusammenarbeit mit der Kirche existiert gewiss.
Wenn Gott will, wird Er schon Wege öffnen.
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Nassos » 26.05.2011, 23:33

songul hat geschrieben:Mission ist zum Beispiel auch dieses Forum, liebe Rafailia, und nicht die griech. Kirche allein; die schon garnicht, denn gerade die Skite Geilnau war usprünglich gedacht unter dem Omorphorion der griechischen Kirche vom Athos aus, nur der hiesige Metropolit hat sich dagegen verwehrt. Ihm kommt in seiner Amtszeit kein griechisches Kloster auf deutschem Boden, so heisst es von ihm, und so sind sie serbisch geworden. Die Griechen kommen trotzdem zuhauf denn selbst ein Verbot seitens ihrer Kirche hindert sie nicht daran. Des weiteren kommen Russen, Serben, Rumänen, Deutsche und sogar Moslems; für dich wäre das auch mal interessant - würde dir gefallen dort.
Mission machen auch die russischen Kirchen vereinzelt; das hängt ab von den Ortspfarrern der Gemeinden, denen das ein Anliegen ist und die gut Deutsch können.
Mission machen auch die vereinzelten Webseiten einzelner oder von Gemeinden (meist russischer Herkunft) und das oft hervorragend; das Internet wird immer wichtiger im Verbreiten religiöser Ideen oder dem Glauben.
Mission hat auch Weiland Vater Theodor gemacht in dem er alle auch die Penner von der Strasse zu sich in die Kirche eingeladen hat.
Es geschieht schon was...und viele (oder immer mehr) einzelne Tropfen machen den Topf auch langsam voll.
Häh? Was für ein Verbot? Lese ich recht?

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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von songul » 27.05.2011, 04:41

Nassos hat geschrieben:
songul hat geschrieben:Mission ist zum Beispiel auch dieses Forum, liebe Rafailia, und nicht die griech. Kirche allein; die schon garnicht, denn gerade die Skite Geilnau war usprünglich gedacht unter dem Omorphorion der griechischen Kirche vom Athos aus, nur der hiesige Metropolit hat sich dagegen verwehrt. Ihm kommt in seiner Amtszeit kein griechisches Kloster auf deutschem Boden, so heisst es von ihm, und so sind sie serbisch geworden. Die Griechen kommen trotzdem zuhauf denn selbst ein Verbot seitens ihrer Kirche hindert sie nicht daran. Des weiteren kommen Russen, Serben, Rumänen, Deutsche und sogar Moslems; für dich wäre das auch mal interessant - würde dir gefallen dort.
Mission machen auch die russischen Kirchen vereinzelt; das hängt ab von den Ortspfarrern der Gemeinden, denen das ein Anliegen ist und die gut Deutsch können.
Mission machen auch die vereinzelten Webseiten einzelner oder von Gemeinden (meist russischer Herkunft) und das oft hervorragend; das Internet wird immer wichtiger im Verbreiten religiöser Ideen oder dem Glauben.
Mission hat auch Weiland Vater Theodor gemacht in dem er alle auch die Penner von der Strasse zu sich in die Kirche eingeladen hat.
Es geschieht schon was...und viele (oder immer mehr) einzelne Tropfen machen den Topf auch langsam voll.
Häh? Was für ein Verbot? Lese ich recht?
Du liest recht; seinerzeit als das war hat man in den griechischen Kirchen die Runde machen lassen, dass es nicht rechtens sei dort zur Beichte zu gehen oder zum Gottesdienst. Man hat gegen das Kloster Stimmung gemacht wo es nur ging. Das ist aber auch schon lange her und hat auch nichts genützt.

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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Lazzaro » 27.05.2011, 14:35

Christus resurrexit!
Ilija hat geschrieben:
Lazzaro hat geschrieben:Christus ist auferstanden!

... manchmal gibt es aber doch kleine Lichtblicke :idea: in der missionslosen Wüste dieses Landes:
Wir sind zwar nur eine kleine und arme Gemeinde, aber wir arbeiten gerade daran eine 2. Kirche zu eröffnen.
Es wird sich noch etwas hinziehen, da das Gebäude, eine mittelalterliche Kapelle, saniert werden soll.
Wir sind jedenfalls zuversichtlich, daß Gott es so will!
Bei Gelegenheit, sprich, wenn es Konkret wird, kann ich mehr berichten.

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Wo ist das Gebäude? (Die Mittelalterliche Kapelle)
Es handelt sich um die Siechenkapelle in Balingen:
http://www.zollernalb.com/Startseite/En ... e-Balingen
Sie soll eine orthodoxe St. Martins-Kirche werden. Wir verhandeln noch mit der Stadt. Noch ist nichts unterschrieben.
Songul hat gesagt:
Man sagt, dass das ein Deal mit den beiden Amtskirchen hier im Lande ist, aber das glaube ich nicht ...
Nun ein solcher Deal ist für uns einfache Leute schwehr nachzuweisen. Aber einen Deal kenne ich: Als es um die Einrichtung der orth-theol. Fakultät in München ging, sagte die kath. Kirche eine finanzielle Beteiligung nur dann zu, wenn keine ehemaligen Katholiken zum Professor ernannt werden. Diese Information habe ich von dem Betroffenen selbst.
Eine Mission ist meiner Meinung nach erst dann möglich, wenn die Kirche wirtschaftlich unabhängig ist und sich auch mal einen Konflikt leisten kann.
So lange die Gemeinden am Tropf der Andersgläubigen oder anderer Staaten hängen geschieht da nichts.
Ganz im Gegensatz zum Exarchat in der Rue Daru ...
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Re: Orthodoxe Kirche im deutschsprachigen Raum

Beitrag von Nassos » 27.05.2011, 22:28

songul hat geschrieben:
Nassos hat geschrieben:
songul hat geschrieben:Mission ist zum Beispiel auch dieses Forum, liebe Rafailia, und nicht die griech. Kirche allein; die schon garnicht, denn gerade die Skite Geilnau war usprünglich gedacht unter dem Omorphorion der griechischen Kirche vom Athos aus, nur der hiesige Metropolit hat sich dagegen verwehrt. Ihm kommt in seiner Amtszeit kein griechisches Kloster auf deutschem Boden, so heisst es von ihm, und so sind sie serbisch geworden. Die Griechen kommen trotzdem zuhauf denn selbst ein Verbot seitens ihrer Kirche hindert sie nicht daran. Des weiteren kommen Russen, Serben, Rumänen, Deutsche und sogar Moslems; für dich wäre das auch mal interessant - würde dir gefallen dort.
Mission machen auch die russischen Kirchen vereinzelt; das hängt ab von den Ortspfarrern der Gemeinden, denen das ein Anliegen ist und die gut Deutsch können.
Mission machen auch die vereinzelten Webseiten einzelner oder von Gemeinden (meist russischer Herkunft) und das oft hervorragend; das Internet wird immer wichtiger im Verbreiten religiöser Ideen oder dem Glauben.
Mission hat auch Weiland Vater Theodor gemacht in dem er alle auch die Penner von der Strasse zu sich in die Kirche eingeladen hat.
Es geschieht schon was...und viele (oder immer mehr) einzelne Tropfen machen den Topf auch langsam voll.
Häh? Was für ein Verbot? Lese ich recht?
Du liest recht; seinerzeit als das war hat man in den griechischen Kirchen die Runde machen lassen, dass es nicht rechtens sei dort zur Beichte zu gehen oder zum Gottesdienst. Man hat gegen das Kloster Stimmung gemacht wo es nur ging. Das ist aber auch schon lange her und hat auch nichts genützt.
Urks.
Ich hoffe, die haben eingesehen, dass das nicht sein kann. Ich würde mich genau wie rafailia über das Verbot hinwegsetzen, aber ich würde nicht gerade Freude im Herzen verspüren.
Aber ich kann es immer noch nicht fassen/glauben.... :cry:

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