St.-Petrus-Grotte in Antiochia

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SELEUKOS_NIKATOR
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St.-Petrus-Grotte in Antiochia

Beitrag von SELEUKOS_NIKATOR »

Die St.-Petrus-Grotte ist eine Höhlenkirche in der Türkei, an der Straße nach Syrien, in der Nähe der heutigen Stadt Antakya, des antiken Antiochia am Orontes. Es ist die einzige in Antakya verbliebene christliche Spur aus der Antike.

Der heilige Lukas soll diese Höhlenkirche gegründet haben, benannt ist sie jedoch nach Petrus, der die Christianisierung Kleinasiens von Antiochia aus an vorderster Front betrieb.

Nach der Überlieferung versammelte sich hier die erste christliche Gemeinde um Paulus, Barnabas, Petrus und dann um die ersten Bischöfe der Stadt (Apg 11,19 EU):

„Bei der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, kamen die Versprengten bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia; doch verkündeten sie das Wort nur den Juden. Einige aber von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, verkündeten, als sie nach Antiochia kamen, auch den Griechen das Evangelium von Jesus, dem Herrn. Die Hand des Herrn war mit ihnen und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn. Die Nachricht davon kam der Gemeinde von Jerusalem zu Ohren und sie schickten Barnabas nach Antiochia. Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich vorgenommen hatten. Denn er war ein trefflicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine beträchtliche Zahl hinzugewonnen. Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum ersten Mal Christen. In jenen Tagen kamen von Jerusalem Propheten nach Antiochia hinab.“

Die Kreuzritter, die Antiochia 1098 erobert hatten, bauten die Kirche wieder auf erweiterten sie und errichteten eine Fassade. Die verfallende Fassade wurde 1863 von Kapuziner-Mönchen wiederaufgebaut. Die Restaurierung der Kirche wurde von Papst Pius IX. und von Napoleon III. mitfinanziert.

Der steinerne Altar aus Mauerwerk und einer Altarplatte soll im Zusammenhang mit einem Besuch des Apostels Petrus in der Kirche errichtet worden sein. Das Fest der Kirchweih wird in Antakya am 21. Februar gefeiert. Die Marmorfigur des Hl. Petrus in einer Rundbogennische in der Mauer oberhalb des Altars wurde dort im Jahr 1932 installiert. An der kleinen Quelle in der Kirche fanden Taufen statt. Am 29. Juni findet hier alljährlich ein Fest statt.

Nahe bei der Kirche ist ein Reliefporträt in den Fels gemeißelt, das manche für Charon halten, den Fährmann, der die Toten in den Hades brachte. Wahrscheinlich ist es jedoch das Abbild eines Mitglieds der Seleukiden-Dynastie, die die Stadt gründete.

http://de.wikipedia.org/wiki/St.-Petrus-Grotte
In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt. Apg. 11:26 Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Joh. 15:12
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SELEUKOS_NIKATOR
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Re: St.-Petrus-Grotte in Antiochia

Beitrag von SELEUKOS_NIKATOR »

Die Stadt wurde nach Jerusalem zum größten Zentrum der Christen. Für Paulus war Antiochia Ausgangspunkt seiner drei großen Missionsreisen. Er war gemeinsam mit Barnabas hierher gekommen.

Nach der wundersamen Befreiung des Petrus durch einen Engel (Apg 1-6), begab sich auch dieser nach Antiochia und übte das Bischofsamt aus. Beim Aufeinandertreffen von Paulus und Petrus in Antiochia kam es zu einem Eklat zwischen den beiden Aposteln. (Gal 2,11)

Im Juli eines jeden Jahres gedenken hohe Würdenträger aller Religionen dem Apostel Petrus. In einem Gottesdienst wird Brot an die Gläubigen verteilt und Segen gespendet.

Der Erzählung nach schuf Mattheus sein Evangelium in Antiochia und Lukas erblickte hier das Licht der Welt.

Die Gründung der christlichen Gemeinschaft in Antiochia wurde in der Bibel verbrieft:

„Bei der Verfolgung, die wegen Stephanus entstanden war, kamen die Versprengten bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia; doch verkündeten sie das Wort nur den Juden. Einige aber von ihnen, die aus Zypern und Zyrene stammten, verkündeten, als sie nach Antiochia kamen auch den Griechen das Evangelium von Jesus, dem Herrn. Die Hand des Herrn war mit ihnen, und viele wurden gläubig und bekehrten sich zum Herrn. Die Nachricht davon kam der Gemeinde Jerusalem zu Ohren, und sie schickten Barnabas nach Antiochia. Als er ankam und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, dem Herrn treu zu bleiben, wie sie es sich vorgenommen hatten. Denn er war ein trefflicher Mann erfüllt vom Heiligen Geist und von Glauben. So wurde für den Herrn eine beträchtliche Zahl hinzugewonnen. Barnabas aber zog nach Taurus, um Saulus aufzusuchen. Er fand ihn und nahm ihn mit nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum erstenmal Christen.“ (Apg 11,19-26)

Die Bevölkerung von Antiochia, welche lange eine Vorliebe für den Monotheismus hatte, ließ sich schnell vom christlichen Glauben einnehmen. Erste geheimen Versammlungen der jungen Gemeinde fanden in einer Höhle statt, welche heute als die Höhlenkirche St. Pierre bekannt ist und vom Vatikan als die älteste Kirche der Welt anerkannt wurde.
Wegen des großen Zulaufs musste die Höhle erweitert werden und konnte dann auch als Versteck bei Überfällen genutzt. Ein umfangreiches Gangsystem durch den Fels bot Fluchtmöglichkeiten. St. Pierre ist Pilgerstätte vieler Christen.


http://www.antiochia-ev.com/de/forschun ... ichte.html
In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt. Apg. 11:26 Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. Joh. 15:12
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