W - wachen
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Elvis
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W - wachen
das Wachen ist ein sehr wichtiges bestandteil des christlichen lebens sein, genauso wie die geistige nüchternheit.
Jetzt besteht aber auch die frage von so nen grünschnabel wie mir.
In welchen sinne wird das wachen in christentum beschrieben, sollen wir nur auf unserer innerstes achten oder kommen noch andere faktoren dazu.
Geistige nüchternheit, was genau wird damit gemeint - eine art pessimischte auffassung oder einfach nur auf den boden-bleiben.
Kann da jemand was sagen.
Gruß
Elvis
Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen
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Andromachi
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Re: W - wachen
Nun, wie besiegt man dieses Verhalten? Allein schafft man es nicht. Es ist, als ob man versuchen würde, einen Zettel zu fangen, der an seinem Rücken befestigt ist. Sobald man sich dreht, dreht sich auch der Rücken. Nur die Anwesenheit des Herrn im Inneren des Gläubigen hat diese Wirkung.
Der Heilige Makarius sagt in seiner 19. Homilie (Bd. 7 der griechischen Ausgabe der Philokalie, S. 342): Derjenige, der sich dem Herrn gewidmet hat, soll für das Gute kämpfen, auch wenn sein Herz sich dagegen wehrt (και μη θελούσης της καρδίας). Er soll sein Herz zwingen, dass es immer im Glauben die Gnade Gottes erwartet. Und sich dazu zwingen, Liebe zu zeigen, auch wenn man keine Liebe in sich hat (Και βιάζεσθαι εαυτόν εις την αγάπην, μη έχοντα αγάπην) [...] Und Gott, der seine Mühe sieht, gibt ihm die wahre Liebe, das wahre Gebet und jede "Frucht des Geistes", d.h. "Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal 5, 22-23).
Nun? Einfach, nicht?
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Elvis
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Re: W - wachen
Genau, das ist es wogegen ich kämpfe - oft genug habe ich diesen egoismus usw. Ich merk manchmal echt, dass das nicht ich bin sondern irgendwie was anderes was im ich ist aber nicht ich bin da ich nicht so geschaffen binandromachi hat geschrieben:Du hast recht, Elvis, die Altväter schreiben zwar von der "nipsis", beschreiben sie aber kaum. Ich denke, der Sinn ist, dass nur der das Wort versteht, der das schon tut. Der Heilige Markus, der Asket, spricht von einer ununterbrochenen Untersuchung der eigenen "logismoi", also Gedanken und innerer Bewegungen. Er nennt negative Beispiele: Ärger, Neid, Streit, Heuchelei, Bitterkeit, Stolz, Eitelkeit, Geiz, Gier, Feigheit usw. Ich verstehe es so, dass man sich immer fragen soll: Ich habe gelacht - warum habe ich gerade gelacht? Ich habe mich eben geärgert - warum habe ich mich geärgert? Meistens entpuppt sich der Stolz, der Ärger usw. als verborgener Egoismus: Ich möchte besser als die anderen sein. Es geht also darum, zur Wurzel des eigenen Verhaltens zu gelangen und nicht einfach versuchen, das negative Verhalten selbst zu bekämpfen. Warum bin ich z.Β. leichtsinnig? In meiner Eile, besser als die anderen zu erscheinen, handle ich übereilt und übersehe dabei wichtige Komponenten. Die Wurzel meiner Leichtsinnigkeit ist also die verborgene Selbstsucht.
dazu die bibel:
Wer mir nachfolgen will, der soll sich selbst verleugnen und sein kreuz auf sich nehmen.
ganz bestimmt nicht - bei "instabilen" sogar ein bissl verwirrend - wir haben da nur die göttlichen gebote als vorwand. Wenn ich bedenke, dass ich manchmal grundlos sauer bin - obwohl ich es besser weisandromachi hat geschrieben: Nun, wie besiegt man dieses Verhalten? Allein schafft man es nicht. Es ist, als ob man versuchen würde, einen Zettel zu fangen, der an seinem Rücken befestigt ist. Sobald man sich dreht, dreht sich auch der Rücken. Nur die Anwesenheit des Herrn im Inneren des Gläubigen hat diese Wirkung.
Der Heilige Makarius sagt in seiner 19. Homilie (Bd. 7 der griechischen Ausgabe der Philokalie, S. 342): Derjenige, der sich dem Herrn gewidmet hat, soll für das Gute kämpfen, auch wenn sein Herz sich dagegen wehrt (και μη θελούσης της καρδίας). Er soll sein Herz zwingen, dass es immer im Glauben die Gnade Gottes erwartet. Und sich dazu zwingen, Liebe zu zeigen, auch wenn man keine Liebe in sich hat (Και βιάζεσθαι εαυτόν εις την αγάπην, μη έχοντα αγάπην) [...] Und Gott, der seine Mühe sieht, gibt ihm die wahre Liebe, das wahre Gebet und jede "Frucht des Geistes", d.h. "Liebe, Freude, Frieden, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung (Gal 5, 22-23).
Nun? Einfach, nicht?
Hierbei helfen wie schon gesagt wachsamkeit - enthaltung - gebet, wer es kann - der kann auch das wort GOTTES nutzen, aber nur wer es kann.
da kommt jetzt auch das herzensgebet wieder ins spiel oder nassos??
tja es ist ein sehr harte weg aber seid doch mal ehrlich was haben wir zu verlieren, lieber das als sich von der eitelkeit dieser Welt runterreissen lassen.
Viel spass im geistlichen kampf - hoffe es kommen noch mehr antworten.
Gruß
Elvis
Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
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