Ich wollte Fragen was ihr von Reformationen-Erneuerungen inerhalb der OK haltet und inwiefern sie durchgeführt werden sollten und wie ...
Ich würde mich über viele Antworten freuen
Arthur...
nenen,machLazzaro hat geschrieben:Ich würde da zwar schon antworten (können), aber wer garantiert mir, daß ich das auch überlebe? Und auch nicht die Spezialhölle für uneinsichtige Modernisten angedroht bekomme.
Lazzaro
Ja schreib einfach...Bei dem Strang bezüglich Frauendiakonat habe ich auch das Gefühl das mich mein Bruder Joseph in der Moderistenseite sieht. Das ich langsam abdrifte vom Rechten Weg. Dem ist aber nicht so. Mit zunehmender Zeit wird man etwas gelassener. Anfangs war ich auch geschockt weil man mir in meiner Anfangszeit immer eingeredet hat das dies so und so ist(z.b Frauenverbot im Altar) und dann wenn man mehr und mehr Studiert wie es in der Anfangskirche war erweitert sich das Feld und auch die Meinung bei manchen. Das hat aber nix mit Modernismus zu tun sondern eher Back to the Roots...!!! Ich bin mal Orthodox geworden weil ich christliche Liebe gesucht habe und weil die Orthodoxie nahe am Urchristentum ist und dann sagte man mir immer was Orthodox sei und was nicht bis ich auch mal Bücher von Schmeemann gelesen habe und er ganz unverblühmt schreibt was wir fälschlicherweise für Orthodox halten (z.b Beichtpraxis gekoppelt mit der Kommunion) und was nicht! Manche Gruppen werden für Modernisten gehalten obwohl sie es eigentlich nicht sind! Auch in unserer Orthodoxie hat sich mancher Fehler eingeschlichen, wie es auch mal unser Alexeij bemerkt hat. Schreibe einfach...Lazzaro hat geschrieben:Ich würde da zwar schon antworten (können), aber wer garantiert mir, daß ich das auch überlebe? Und auch nicht die Spezialhölle für uneinsichtige Modernisten angedroht bekomme.
Lazzaro
Mmmmh..... wie der Modernismus?Ilija hat geschrieben:....Auch in unserer Orthodoxie hat sich mancher Fehler eingeschlichen, wie es auch mal unser Alexeij bemerkt hat....
Da brauchst du dir keine Sorgen machenlieber Bruder.Joseph hat geschrieben:Mmmmh..... wie der Modernismus?Ilija hat geschrieben:....Auch in unserer Orthodoxie hat sich mancher Fehler eingeschlichen, wie es auch mal unser Alexeij bemerkt hat....![]()
Mein lieber Bruder Ilija, ich bezichtige Dich mitnichten der Häresie des Modernismus... dazu kenne ich Dich schon zu lange. Was mir Bange macht ist Deine Nonchalance.... Das ist aber ein ganz anderer Fisch.
Gruß
Dein Betonkopf
Joseph
Wo ist der Kirchenslavischunterricht ?Metropolit Hilarion schreibt:
Es ist nicht zu leugnen, daß das Problem der kirchlichen Sprache existiert... .Die Kirche müßte ihrerseits dafür Sorge tragen, daß die Möglichkeiten zum Erlernen der kirchenslavischen Texte geschaffen werden und die liturgischen liturgischen Texte mit paralleler russischer Übersetzung herausgegeben werden ...
... sie hatten ja immer den Schott dabei, aber die Jungen, die nur noch die Liturgie auf Deutsch kennen, was wissen die? Erbärmlich wenig. Die Liturgiesprache alleine hindert niemanden, zu verstehen.
Davon war nirgens die rede!aber tastet die alte Liturgie nicht ohne Not an.
Ilija hat geschrieben:Ja schreib einfach...Bei dem Strang bezüglich Frauendiakonat habe ich auch das Gefühl das mich mein Bruder Joseph in der Moderistenseite sieht. Das ich langsam abdrifte vom Rechten Weg. Dem ist aber nicht so. Mit zunehmender Zeit wird man etwas gelassener. Anfangs war ich auch geschockt weil man mir in meiner Anfangszeit immer eingeredet hat das dies so und so ist(z.b Frauenverbot im Altar) und dann wenn man mehr und mehr Studiert wie es in der Anfangskirche war erweitert sich das Feld und auch die Meinung bei manchen. Das hat aber nix mit Modernismus zu tun sondern eher Back to the Roots...!!! Ich bin mal Orthodox geworden weil ich christliche Liebe gesucht habe und weil die Orthodoxie nahe am Urchristentum ist und dann sagte man mir immer was Orthodox sei und was nicht bis ich auch mal Bücher von Schmeemann gelesen habe und er ganz unverblühmt schreibt was wir fälschlicherweise für Orthodox halten (z.b Beichtpraxis gekoppelt mit der Kommunion) und was nicht! Manche Gruppen werden für Modernisten gehalten obwohl sie es eigentlich nicht sind! Auch in unserer Orthodoxie hat sich mancher Fehler eingeschlichen, wie es auch mal unser Alexeij bemerkt hat. Schreibe einfach...Lazzaro hat geschrieben:Ich würde da zwar schon antworten (können), aber wer garantiert mir, daß ich das auch überlebe? Und auch nicht die Spezialhölle für uneinsichtige Modernisten angedroht bekomme.
Lazzaro
In welcher Zeit war den das ?Alexej hat geschrieben:Liebe Brüder,
zwischen Modernist und Reaktionär gibt es sehr viel Platz:)
Viele Dinge gab es in der frühen Kirche, die es heute nicht mehr gibt. Neben Diakonissinen gab es verheiratete Bischöfe, die Kommunion wurde nach Hause gebnommen und so konsumiert, wie wir es heute mit Prosphoren tun. 3 jahre Katechumenat und 10 Jahre Buße ohne Kommunion. In jeder Kirche nur 7 Diakone, und diese waren viel angesehener, als Bischöfe! Der Erzdiakon wurde als Nachfolger des Bischofs angesehen. Ah ja, in jeder Stadt ein Bischof, und die Eucharisite wurde immer nur in einer Kirche vom Bischof persönlich gehalten, danach wurden Leib und Blut Christi von speziell geweihten Kirchendienern in die anderen Kirchen der Stadt getragen, wo die Priester die Kommunion austeilten. Also - es gab so einige Sachen, die anders sind, als heute. Ich sehe das aber nicht als eine Fehlentwicklung, sondern als Entwicklung. Die Kirche ist lebendig, sie lebt. Und was früher für die Kirche und für die Menschen am besten war, passt heute nicht mehr. Deshalb haben sich auch einige Dinge verändert. Und das ist auch völlig normal. Ohne dieses Leben wären wir alle Altgläubige.
Mädchen im Altar möglich? Ja. Gut in unserer Zeit? Werden wir sehen. Wird die Kirche entscheiden.
Beichte einmal im Jahr möglich? Genauso. Doch ich werde 10.000 Priester finden, die die Beichte vor jeder Kommunion für sinnvoll halten. Schmemann war sicherlich ein Theologe, der seiner Zeit voraus war. Ich schätze seine Werke sehr. Aber ob die Kirche seine Theologie annimt, ob alles richtig ist, was er geschrieben hat, werden wir sehen.
Ja,ich verstehe aber diese Meinung vertreten nicht alle und deshalb wollte ich mir Meinungen von hier anhören.camy_d hat geschrieben:Lieber Arthur,
ich hoffe, dass ich gut deine Frage verstehen habe.Die Erneuerungen müssen von Synode bestätigt. Aber Orthodoxie hat wenige Erneuerungen und haltet apostolischen Tradition.
Camy
Lazzaro hat geschrieben:NA DANN MACHE ICH MAL DEN MUND AUF:
Wo ist der Kirchenslavischunterricht ?Metropolit Hilarion schreibt:
Es ist nicht zu leugnen, daß das Problem der kirchlichen Sprache existiert... .Die Kirche müßte ihrerseits dafür Sorge tragen, daß die Möglichkeiten zum Erlernen der kirchenslavischen Texte geschaffen werden und die liturgischen liturgischen Texte mit paralleler russischer Übersetzung herausgegeben werden ...
Wo sind die slavisch-russische Gottesdienstbücher ?
Es ist ja bedauerlicherweise so, daß die Russen kaum noch die Synodalübersetzung der Bibel verstehen und hier in Deutschland teilweise nicht einmal mehr die Predigt - Zitat in der Originalsprache: "Ich habe es auch nicht verstanden, es war so hochrussisch."
Machen wir mit anderen Nationalitäten weiter:
Ein griechischer Priester erzählte mir vor 20 Jahren folgendes:
Er habe vor kurzem das Evangelium nicht nur im Originaltext, sondern auch auf Neugriechisch gelesen. Nach dem Gottesdienst kam ein Gemeindemitglied zu ihm, sagend, daß der Pfarrer sehr schön gepredigt habe.
Antwort: "Ich habe heute nicht gepredigt, ich habe heute nur aus der Bibel vorgelesen."
"Was, DAS steh in der Bibel?"
Es ist also dringend notwendig, die Bildung der Gläubigen zu erhöhen und die Gottesdienste so zu gestalten, daß Das Volk dem liturgischen Verlauf besser folgen und sich insgesammt aktiver beteiligen kann.
Dazu ist die flächendeckende wiedereinführung des Gemeindegesanges dringend Geboten: Und zwar mindestens beim Kyrie eleison /Gospodi pomilui, bei den Dialogen mit dem Priester und bei allen Kehrversen. Letztere sollten auch dringend mehr gepflegt oder wie z.B. bei dem 1. Psalm der Typika BLAGOSLOVI DUZE MOJA GOSPODA (in der russ. Tradition) wieder eingefürt werden.
Wenn der Gottesdienst wieder verständlicher wird, kommt es von alleine, daß die Priestergebete / Evchi wieder laut gebetet werden. Ich erwähnte an anderer stelle bereis das sehr positive serbische Modell Umgangssprache und Kirchenslavisch gemeinsam zu benutzen.
@ Camy: Diese "Erneuerungen" sind eigentlich keine wirklichen Neuheiten und müßtem meiner Meinung nicht synodal bestätigt erden. Ein Segen des Ortsbischofes ist aber immer eine wichtige "Rückversicherung".
...
Ich persönlich hätte dann ganz gerne noch etwas breitere Königstüren mehr Musik von Vassilli Titov, z. B. so etwas: http://www.youtube.com/watch?v=7ZfI0SFi ... re=related
oder http://www.youtube.com/watch?v=XNYkgW2gFCg ...
Und, ich werde wieder seriös, insgesammt eine breitere Verteilung der liturgischen Aufgaben. Ich persönlich bin der Ansicht, wer im Chor singt, sollte nicht auch noch die Epistel lesen und auch der Vortrag des Stundengebetes sollte sich nicht nur auf 1 oder2 Personen beschränken: Wie schon der Apostel sagte: Jeder hat seine verschiedenen Gaben ...
Hier möchte ich auch meine russischen Brüder ermuntern, in der Kirche mehr Initiative zu zeigen und den Gottesdienst nicht blos schweigend zu "konsumieren".
Kurz zusammengefaßt:
- Mehr Versändnis der Liturgie durch geeignete Liturgiesprache oder Katechese
- Mehr beteiligung der Laien
- Breitere Verteilung der liturgischen Aufgeben
In Christo
Lazzaro