Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Als der Höchste hernieder fuhr, verwirrte Er die Sprachen, zerteilte Er die Völker, nun, da Er Feuerzungen ausgeteilt, ruft Er alle zur Einheit: Einmütig preisen wir deshalb den Heiligen Geist. (Pfingstkondakion im 8. Ton)
das zeigt wiedermal, dass die Orthodoxe Kirche keine "nationalität" vertritt und auch keine "kultur" expandiert..sondern einfach den glauben den menschen übermittelt...
Matushka Olga Michael von Alaska- Heilige der Eskimos
03. Februar 1916 - 08. November 1979
noch nicht verherrlicht
Als Frau eines orthodoxen Priesters und Mutter von vielen Kindern half sie immer und überall wo sie konnte. Es wird von Wundern, Erscheinungen berichtet.
Hier ein kleiner historischer Rückblick auf die Alaska-Mission (aus: Armin Ritsi, An den entferntesten Grenzen, Orthodoxie in Alaska):
"Metropolit Gavriil von St. Petersburg erhielt 1784 ein Gesuch, einen Priester nach Alaska zu senden. Man berichtete ihm, dass Einheimische getauft wurden, eine Kapelle gebaut wurde, Kinder unterrichtet wurden und zur Ausbildung an einem Seminar in Russland in Betracht kamen, um dann zurückzukehren und den orthodoxen Glauben in ihrer eigenen Sprache auszubreiten. Der Metropolit reagierte begeistert und sandte nicht einen, sondern zehn Mönche, von denen vier Priester waren.
Den meisten dieser ersten Amerikamissionare war es bestimmt, zu sterben und an den Leiden Christi teilzuhaben, als sie das Evangelium in dieses neue und wilde Land brachten. Einige ertranken bei Schiffbruch, ein anderer, der hl. Juvenalij, wurde auf Weisung des Dorfschamanen mit Pfeilen erschossen, während er dem Dorf von seinem kleinen Boot aus predigte. Der hl. German war der Einzige dieser ersten Gruppe, der überlebte. Später würde der gut bekannte hl. Innokentij mit seiner Frau und ihrem jungen Kind kommen.
Trotz der enormen Schwierigkeiten wie dem Reisen mit Kajak und Schiff, mit Hundeschlitten und zu Fuß bei Temperaturen, die 60 Grad unter Null erreichten, verbreiteten diese frühen Missionare den orthodoxen Glauben unter den einheimischen Menschen in der besten orthodoxen Missionstradition. Sie erlernten die einheimischen Sprachen, entwickelten ein Alphabet und übersetzten die Bibel, Gottesdienste und Katechismen. Ein aus Einheimischen bestehender Klerus wurde ausgebildet und ordiniert, sodass die Orthodoxie innerhalb der einheimischen Kultur Wurzel fassen und sich von Dorf zu Dorf und Stamm zu Stamm ausbreiten konnte.
Tragischerweise - und den meisten unbekannt - wurden, als Alaska 1867 an die Vereinigten Staaten verkauft wurde, die orthodoxen Einheimischen unterdrückt und die Kirche litt unter der Assimilationspolitik der Regierung. Einheimische Kinder wurden bestraft, wenn sie ihre Muttersprache in der Schule sprachen. Bestimmte lokale orthodoxe Traditionen wie das Vierzig-Tage-Gedächtnis ("potlatch") wurden verboten. Es wurde der allgemeine Versuch unternommen, die einheimischen Amerikaner zu assimilieren, indem man ihre Sprache, Kultur, Traditionen und sogar ihr orthodox-christliches Fundament auslöschte. Durch diesen Druck schämten sich viele ihrer Identität: die Lebensweise und die kulturellen Überzeugungen, die ihr Leben ausmachten, wurden erodiert, und die Stärke der Orthodoxen Kirche wurde verringert. Glücklicherweise hat sich diese gegen die Einheimischen gerichtete und anti-orthodoxe Politik in Alaska gewendet, aber die Wunden dieser Periode der Geschichte waren tief."
Auch mein Namenspatron, der hl. Peter von den Aleuten, amerikanischer Erstmartyrer, stammt aus dieser Tradition.
peter
"Selig sind die, die nicht gesehen und doch geglaubt haben" (Joh. 20,31)
Er wurde inhaftiert und man versuchte ihn durch Folterung vom orthodoxen Glauben abzubringen. Er hielt allen Torturen stand; man schnitt ihm Finger ab, dann seine Hand etz.
Bis er als ruhmreicher Märtyrer seine Seele Gott übergab.
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Dein Heilger Märtyrer, O Herr, Peter der Aleut
durch seine Leiden
eine unverwesliche Krone erhielt
von DIR unserem GOTT,
jubelnd in Deiner Stärke
machte er nieder seine Peiniger
und schlug zurück die Angriffe der Dämonen
auf seine Fürbitten rette unsere Seelen!
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Heilger Peter der Aleut bete zu Gott für uns Sünder