Flucht nach Ägypten

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christodoulos
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Flucht nach Ägypten

Beitrag von christodoulos »

Die Flucht nach Ägypten


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Bevor Herodes den Befehl gab die unschuldigen Kinder bis zum zweiten Lebensjahr zu töten wurde der Hl. Joseph von Gott in einem Traum gewarnt.

Der Engel des Herrn erschien Joseph im Traum und sagte: Steh auf nimm das Kind und seine Mutter und flüchte nach Ägypten und bleibe dort bis....

Der Heilige und weise Joseph mit seinem Sohn Jakobus nahm das Gottkind und seine Hochheilige Mutter und machte sich auf den Weg nach Ägypten. Voller Glauben und Gehorsam folgte der Hl. Joseph sofort dem Befehl des Engels, mit seinen 80 Jahren nahm er ohne Murren die beschwerliche Reise auf sich.

Die Allheilige Jungrau saß auf einem Esel das Gottkind haltend und der Hl. Joseph schritt voran und Jakobus folgte hinterher. Manchmal sieht man aber auch Christus auf den Schultern Josephs sitzend seiner Mutter zugewandt.

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Nach dem Hl. Kyrill flüchtete der Heilige Joseph im Monat März und die Tradition der Kirche sagt uns dass unser Herr und Gott am 1. Juni Ägypten erreichte.



Im Nil Delta:

Die Reisenden erreichten das Nil Delta. Die erste Stadt die sie besuchten war Bubastis (Tell Basta), zwei Kilometer südlich von Zagagig. Sobald das Gottkind die Stadt erreichte fielen alle Götter zu Boden auf ihr Angesicht. Dieses Wunder erzürnte die heidnischen Priester sehr und es wurde ihnen jegliche Gastfreundschaft verwehrt. Eine gesegnete Einwohnerin aber wies sie an in das Nachbardorf zu gehen und dort um Unterkunft zu fragen.

Die Gegend ist voller Diebe:

In der Wüstengegend lagerten Diebe. Es wird erzählt, dass die Flüchtenden mit zwei Räubern in Bubastis/Tell al Bastah zusammen trafen.
In der Dunkelheit der Nacht sahen sie zwei Räuber neben der Straße liegen-schlafend und eine große Menge ihrer Kompanen nicht weit weg. Die Namen dieser beiden Diebe waren Dismas und Gestas. Dismas erwachte und stand auf und ging auf die Gottesmutter zu um zu sehen was sie auf ihren Armen trage. Als er Christus erblickte war er so erstaunt über die Schönheit und Herrlichkeit des Kindes, dass er ganz benommen war und sage: Würde Gott Fleisch annehmen würde er aussehen wie diese Kind. Er wandte sich zu Gestas - der auch erwacht war - und bedrängte ihn der Mutter und dem Kind nichts zu tun. Gestas aber wollte nicht hören, doch Dismas flehte und versprach ihm 40 Drachmen und seinen Gürtel zu geben wenn er sie ziehen lässt.

Die Allheilige Gottesgebärerin sprach zu Dismas: Mein Kind wird dich segnen für deinen Schutz den du ihm gewärtest. Gott der Herr wird dich zu seiner Rechten rufen und dir die Vergebung deiner Sünden gewähren.

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Uns wirklich mehr als 30 Jahre später, bei der Kreuzigung unseres Herrn waren es diese zwei Diebe die zur Rechten und Linken gekreuzigt wurden. Dismas breute seine Sünden und folgte - wie versprochen - dem Herrn ins Paradies und wurde ein Heiliger

In Al-Mahammah

Als sie diese Gegend verlassen hatten rasteten sie für ein paar Tage unter dem Schatten eines Baumes. In dieser Gegend ließ Christus eine Quelle hervorsprudeln - in welchem die Alleilige das Gottkind badete und seine Kleider wusch. Bis zum heutigen Tag wirkt diese Quelle Wunder und heilt Kranke es wird Al-Mahammah oder einfach Bad genannt. Es heißt auf der Rückkehr weilten sie nochmals dort für einige Zeit.

Der Baum der Junfgrau

Wir wissen dass die Reisenden von Al-Mahammah nach Belbeis (Bilbais) reisten, entlang dem modernen Ismailia Kanal wo sie wieder unter einem Baum Zuflucht vor der Hitze suchten - bis zum heutigen Tag wird dieser Baum - Der Baum der Jungfrau genannt.

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christodoulos
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Beitrag von christodoulos »

Bei Sakha

Im Dorf Sakha das liegt zwei Kilometer südlich vpm Lafr asj-shaikh. Es ist überliefert, dass Christus seine Füße auf einen Stein drückte. Der Abdruck seiner Füße konnte jeder sehen. Dieser Platz wurde bekannt unter dem Namen: Bikha Isous - der Fußabdruck Jesus.

Nach Bihka Isous reisten sie westwärts und kreuzten den Nil. Sie kamen an der Sketis vorbei und es heißt Christus segnete diese Wüstengengend besonders. Er sagte: Hier wird es einmal voller weiser Männer sein und unzählige Heilige werden hier leben.

Mataria

Neben dieser Stadt sahen sie einen Baum und suchten Zuflucht im Schatten. Der Hl. Joseph ging in die Stadt und die Allheilige und das Gottkind verweilten im Schatten diese Baumes. Die Hitze war sehr groß - und der Baum begann sich zu beugen und eine Höhle zu bilden um die Mutter und das Kind zu schützen bis zum heutigen Tag kann man den Baum sehen wie er sich beugt und eine kleine Höhle bildet. Auch eine Quelle entsprang neben dem Baum. Es heißt auch eine anderer Baum wuchs aus der Quelle - mit heilendem Balsam.


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Zuletzt geändert von christodoulos am 21.03.2009, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.
christodoulos
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Beitrag von christodoulos »

Die Idole werden vernichtet:

Es wird überliefert, dass sie in die Nähe einer großen ägyptischen Stadt kamen wo ein Götze verehrt und angebetet wurde mit Opfern und Gaben. Ein Priester der den Götzendienst leitete überbrachte die Botschaften des Idols - der Dämonen - den Menschen. Dieser Priester hatte einen Sohn mit drei Jahren. Dieser Junge war von vielen Dämonen besessen und wurde von ihnen gequält. Durch diesen Jungen gaben sie auch Sprüche kund wenn er in Trance verfiel. Oft benahm er sich wie verrückt...

Neben diesem Götzentempel war ein kleiner Teich zu dem auch die Heilige Familie kam und verweilte. Als sie den Teich erreichten schrie der Götze laut: Der unbekannte Gott ist gekommen, er der der Wahre Gott ist, ein keinen gibt es neben ihm, er ist würdig jeder Anbetung - Wir zittern und beben ob seiner Allmacht.

Als dieser erwhähnte Junge wieder einmal in Trance umherwanderte kam er zur Quelle in denen die Heilige Jungfrau Kleider wusch und sie anschließend zum Trocknen aufhing. Er riss ein Kleidungsstück an sich und war ausser sich - er wurde hin und her gerissen - schäumte und die Dämonen verließen ihn. Er ging nach Hause und sein Vater erkannte die Veränderung und fragte ihn was geshehen sei- Er antwortete: Bei der kleinen Quelle sah ich eine edle Israeltin die Kleider wusch und ich nahm eins und wurde wie verwandelt. Der Priester erkannte, dass es dieser Gott war von dem der Götze zitterte und er rief aus: dieser ist der wahre Gott und er ist zu uns gekommen - während er das ausrief zerbarst der Götze im Temple.

In Babylon

Die Heiligen reisten anschließend nach Babylon des Alten Kairo. Sie blieben dort für eine Weile in einer Höhle. Diese Höhle ist heute ein Teil der Kirche des Hl. Sergios (Abu Sarga).


Kirche des Hl. Sergios
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Die Krypta der Hl. Familie:
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christodoulos
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Beitrag von christodoulos »

Nach mündlicher Überlieferung ist die Heilige Familie dann Richtung Ober-Ägypten gereist. In einem Segelboot - bei der Ablegestelle gibt es heute noch die Kirche der Heiligen Jungfrau MAADI - segelten sie weiter.

Sie hielten in Munyat as Sudan am westlichen Ufer des Nil ca. 25km südlich von Kairo. Später wurde dort eine Kirche errichtet und der Heiligen Jungfrau geweiht - diese wird al-Matuti was locker aus dem Griechischen übersetzt heißt für: Meeter Theou - Mutter Gottes.

Noch in viele andere Städte und Dörfer besuchten sie....

Auch in Gabal at Tair dem Berg der Vögel welcher gegenüber liegt von Samalut und Bayahu. Es gibt die Überlieferung, dass als die Hl. Familie diesen Berg passierte und ein Stück Fels zu stürzen drohte. Die Allheilige war sehr erschreckt, doch Christus streckte seine Hand aus und berührte den Berg und hinterließ seinen Hand-Abdruck im Berg. Die beliebte Kirche der Jungfrau von Gabal at Tair - die man nur mit einem Boot erreicht - wurde von der Heiligen Kaiserin Helena gebaut.

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christodoulos
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Beitrag von christodoulos »

In Hermopolis

Die Heiligen kamen auch in die Nähe der Stadt Hermopolis auch hier rasteten sie und suchten Zuflucht unter einem Baum. Dieser Baum wurde "Persea" genannt - die Menschen glaubten, dass in diesem Baum eine Gottheit wohne und verehrten ihn. In Wirklichkeit ließ sich ein Dämon verehren, der als er die Heilige Junfrau mit dem Gottkind sah zitterte und den Baum verließ. Der Baum - wie ein vernünftiges Wesen - beugte sich und brachte Christus seine Anbetung dar. Seit diesem Tag erhielt der Baum von Christus die Kraft Kranke zu heilen.

Es sollte uns nicht verwundern, dass sogar unvernünftige Kreatur ihren Schöpfer ehrt. Wir wissen auch von Überlieferungen wonach das Segelboot in dem Hl. Familie reiste immer von einer unsagbaren Menge Fische umbebena war - sol als wollten auch sie ihren Schöpfer ehren und ihm Geleit geben.

Auch Sozomenos erwähnt diesen Baum in seiner Kirchengeschichte.

Noch viele andere Dinge ereigneten sich auf dieser Flucht: der Tempel mit den 365 Götzen die auf ihr Angesicht fielen, die vielen Kranken die geheilt wurden, Besessene wurden erlöst, .....die Dattelpalme die sich beugte um die Heiligen ihre Früchte darzubieten...


Fast alle Überlieferungen stimmen überein, dass die Heilige Familie als letzen Standort Al-Muharraq ereichte - heute befindet sich dort das Kloster Al- Muharraq.

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In einer Höhle in Muharraq erschien dem Hl. Joseph wieder der Engel des Herrn und sagte sie mögen umkehren - nach Israel.

Die Heilige Familie lebte ungefähr 3 Jahre in Ägypten. Und so wurde die Prophezeiung erfüllt: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen!
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