
Bevor Herodes den Befehl gab die unschuldigen Kinder bis zum zweiten Lebensjahr zu töten wurde der Hl. Joseph von Gott in einem Traum gewarnt.
Der Engel des Herrn erschien Joseph im Traum und sagte: Steh auf nimm das Kind und seine Mutter und flüchte nach Ägypten und bleibe dort bis....
Der Heilige und weise Joseph mit seinem Sohn Jakobus nahm das Gottkind und seine Hochheilige Mutter und machte sich auf den Weg nach Ägypten. Voller Glauben und Gehorsam folgte der Hl. Joseph sofort dem Befehl des Engels, mit seinen 80 Jahren nahm er ohne Murren die beschwerliche Reise auf sich.
Die Allheilige Jungrau saß auf einem Esel das Gottkind haltend und der Hl. Joseph schritt voran und Jakobus folgte hinterher. Manchmal sieht man aber auch Christus auf den Schultern Josephs sitzend seiner Mutter zugewandt.

Nach dem Hl. Kyrill flüchtete der Heilige Joseph im Monat März und die Tradition der Kirche sagt uns dass unser Herr und Gott am 1. Juni Ägypten erreichte.
Im Nil Delta:
Die Reisenden erreichten das Nil Delta. Die erste Stadt die sie besuchten war Bubastis (Tell Basta), zwei Kilometer südlich von Zagagig. Sobald das Gottkind die Stadt erreichte fielen alle Götter zu Boden auf ihr Angesicht. Dieses Wunder erzürnte die heidnischen Priester sehr und es wurde ihnen jegliche Gastfreundschaft verwehrt. Eine gesegnete Einwohnerin aber wies sie an in das Nachbardorf zu gehen und dort um Unterkunft zu fragen.
Die Gegend ist voller Diebe:
In der Wüstengegend lagerten Diebe. Es wird erzählt, dass die Flüchtenden mit zwei Räubern in Bubastis/Tell al Bastah zusammen trafen.
In der Dunkelheit der Nacht sahen sie zwei Räuber neben der Straße liegen-schlafend und eine große Menge ihrer Kompanen nicht weit weg. Die Namen dieser beiden Diebe waren Dismas und Gestas. Dismas erwachte und stand auf und ging auf die Gottesmutter zu um zu sehen was sie auf ihren Armen trage. Als er Christus erblickte war er so erstaunt über die Schönheit und Herrlichkeit des Kindes, dass er ganz benommen war und sage: Würde Gott Fleisch annehmen würde er aussehen wie diese Kind. Er wandte sich zu Gestas - der auch erwacht war - und bedrängte ihn der Mutter und dem Kind nichts zu tun. Gestas aber wollte nicht hören, doch Dismas flehte und versprach ihm 40 Drachmen und seinen Gürtel zu geben wenn er sie ziehen lässt.
Die Allheilige Gottesgebärerin sprach zu Dismas: Mein Kind wird dich segnen für deinen Schutz den du ihm gewärtest. Gott der Herr wird dich zu seiner Rechten rufen und dir die Vergebung deiner Sünden gewähren.

Uns wirklich mehr als 30 Jahre später, bei der Kreuzigung unseres Herrn waren es diese zwei Diebe die zur Rechten und Linken gekreuzigt wurden. Dismas breute seine Sünden und folgte - wie versprochen - dem Herrn ins Paradies und wurde ein Heiliger
In Al-Mahammah
Als sie diese Gegend verlassen hatten rasteten sie für ein paar Tage unter dem Schatten eines Baumes. In dieser Gegend ließ Christus eine Quelle hervorsprudeln - in welchem die Alleilige das Gottkind badete und seine Kleider wusch. Bis zum heutigen Tag wirkt diese Quelle Wunder und heilt Kranke es wird Al-Mahammah oder einfach Bad genannt. Es heißt auf der Rückkehr weilten sie nochmals dort für einige Zeit.
Der Baum der Junfgrau
Wir wissen dass die Reisenden von Al-Mahammah nach Belbeis (Bilbais) reisten, entlang dem modernen Ismailia Kanal wo sie wieder unter einem Baum Zuflucht vor der Hitze suchten - bis zum heutigen Tag wird dieser Baum - Der Baum der Jungfrau genannt.









