Stationen aus dem Leben der Gottesmutter nach der Herrlichen Auferstehung:
Die Allheilige Gottesmutter war die erste Zeugin der Auferstehung - Christus erschien ihr vor allen anderen.
Die Auffahrt Ihres Sohnes:

Die Gottesmutter inmitten der Apostel, manchmal ist Sie auf einem erhöhten Platz dargestellt, direkt unter ihrem Sohn.
Die Kirche singt:
Freue dich, Gottesgebärerin Mutter Christi Gottes. Ihn den du empfingst hast du heute verherrlicht mit den Engeln als du ihn auffahren sahest von der Erde.
Die Herabkunft des Hl. Geistes:
Die Gottesmutter inmitten der Jünger.
Mit den anderen hat die Gottesmutter die Herabkunft des Hl. Geistes erwartet. Ihre besondere Stellung wird aus der Apostelgeschichte deutlich wenn es heißt; .....mit den Frauen UND Maria der Mutter Jesu...
Sie wird von den anderen hervorgehoben durch UND (kai) und gesondert erwähnt. Auch Sie empfing den Hl. Geist - nur in einem viel größeren Maß als alle anderen. Denn ein größeres Gefäß kann auch mehr fassen.
Die Gottesmutter erhält als Ihr Los Georgien:
Nach der Herabkunft des Hl. Geistes wurde jedem der Apostel ein Missionsbereich zugeteilt - durch das Los. Auch die Gottesmutter erhielt durch das Los ein Land - Georgien. Als sie sich jedoch aufmachen wollte nach Georgien erschien ihr der Hl. Erzengel Gabriel und verkündete ihr: Ich bringe dir eine Nachricht von deinem Sohn und Gott. Dein Land soll nicht Georgien sein und du sollst Jerusalem noch nicht verlassen. Dein Los soll die Halbinsel Athos sein. Denn in einiger Zeit wirst du dort das Wort Gottes verkünden und meine Gnade wird herrlich scheinen an diesem Ort. Das Land Iberien wird von einer anderen Frau erleuchtet werden.
Diese Worte wurden 3 Jahrhunderte später durch die Hl. Nina erfüllt - die Erleuchterin Georgiens.
Die Kirche singt:
O Allheilige Jungfrau Mutter, die Heilige Jungfrau Nina war deine gesegnete Nachfolgerin und Erleuchtete das Land welches dein Los war.
Die Hl. Apostelgleiche Nina - die Erleuchterin Georgiens:

Auch die Hl. Apostelgleiche Maria Magdalena, die nicht von der Seite der Gottesmutter wich, empfing ihr Los. In ihr entbrannte der Wunsch nach Rom zu gehen und Kaiser Tiberius über die ungerechten Handlugen des Pilatus, Annas und Kaiphas zu unterrichten. Sie erhielt dafür den Segen der Gottesmutter.
Die Gottesmutter betete für die Befreiung des Apostels aus dem Gefängnis. Sie war auch anwesend bei der Steinigung des Erzmärtyrers Stephanus. Sie flehte inständig zu Christus für seine Stärkung.
Als Saulus begann die Kirche zu verfolgen betete Sie zu Christus mit warmen Tränen um seine Bekehrung. Der HL. Athanasius der Große schreibt, dass der Hl. Paulus seine Ansichten über die Jungfräulichkeit von der Heiligen Jungfrau erhielt.
Der Heilige Igantios der Gottesträger wünschte die Gottesmutter zu sehen - in einem Brief an den Hl. Johannes den Theologen schreibt er:
Viele unsere Frauen wünschen die Mutter Jesu zu sehen. Sie versuchen alles um zu dir zu kommen Johannes, um sie zu sehen die den Schöpfer trug und um von ihr Mysterien zu lernen. Sie wird hier bei uns als die Mutter Gottes verherrlicht und als Jungfrau voller Gnade. Es heißt in Maria der Mutter Jesu scheint die menschliche Natur mit denen der Engel vereint zu sein ob ihrer Reinheit......
Der Apostel und Evangelist Lukas malte die Gottesmutter mit dem Gottkind. Er zeigte der Heiligen Jungfrau die Ikonen und sie sagte: Möge die Gnade meines Sohnes durch sie scheinen. Der Hl. Lukas malte verschiedene Ikonen der Gottesmutter.
Die Gottesmutter reiste auch nach Ephesus oder besser gesagt floh mit dem Hl. Johannes. In dieser Stadt wurde Jahrhunderte später der Titel Gottesgebärerin verkündet.
Das Haus der Gottesmutter existiert heute noch:

Die Heilige Tradition sagt, dass die Heilige Jungfrau auch nach Antiochien reiste. Es gibt Briefe von ihr und dem Hl. Igantios dem Gottesträger.
Auch der Hl. Lazarus der erste Bischof von Zypern wünschte unbedingt die Gottesmutter zu sehen und bat Sie nach Zypern zu kommen. Sie willigte ein und er sandte ein Schiff. Die Gottesmuter - zusammen mit dem Hl. Johannes und anderen - machte sich auf die Reise.
Es heißt die Gottesmutter hatte Lazarus ein Omophorion genäht und Epimanikia.
Es geschah aber nach einiger Zeit, dass ein Seesturm aufkam und sie vom Kurs abwichen. Durch die Vorsehung strandeten sie am Hafen von Clementos - Athos.
Auf dieser Ikone sieht man wie die Gottesmutter in einem Schiff den Hl. Berg besucht.












