Bezug der Orthodoxen Kirche zu den Altorientalischen Kirchen
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Mops
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Bezug der Orthodoxen Kirche zu den Altorientalischen Kirchen
Nassos}
Lieber Joseph
das liegt vielleicht an der Aufgabe des Meetings.
Es geht auch darum Zeichen zu setzen, auch Zeichen für uns Orthodoxe.
Wenn P. Martinos schreibt, dass es um Bestätigungen geht, ist das auch eine Standortbestimmung. Nimm doch z.B. das Thema Fastenvorschriften, Ostertermin oder, wie wir jetzt hatten, Stehen in der Kirche, oder die Beziehungen zu Heterodoxen. Alles muss auf den Tisch kommen dürfen und man muss auch mal kritisch hinterfragen dürfen, ob es zwischen Tradition und so mancher Praxis Differenzen gibt. So verstehe ich das zumindest.
Es ist auch eine Standpunktbestimmung z.B. gegenüber den Monophysiten, das ist nicht unwichtig! Vielleicht gibt Gott, dass auch sie wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren. Das wäre mir persönlich viel wichtiger als die Endlosdebatten mit dem Papsttum...
Nun, das ist jedenfalls meine Meinung dazu, die ja auch nicht unbedingt richtig sein muss...
und abwürgen will da keiner was, man muss wie gesagt über alles reden können und dürfen.
l.G. Rene
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Anastasis+
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Ich denke auch, dass ein solches Panorthodoxes Konzil am Beginn des dritten Jahrtausends vor allem auch für uns orthodoxe Gläubige ein großes Zeichen der Einheit untereinander sein kann und es um eine Bestätigung unseres Glaubens und nicht um eine Reform der Kirche im westlichen Sinn geht.
Reformieren müssen wir in erster Linie uns selbst - mit Hilfe der Heiligen Mysterien unserer Kirche können wir uns reformieren, uns neu formen und vergöttlichen. Ich denke, dass im Westen oft versucht wird, die Kirche an die Schwächen der Menschen anzupassen, anstatt an sich selbst zu arbeiten.
En Christo
meine Zuflucht der Sohn,
mein Schutz der Heilige Geist.
Heilige Dreiheit, Ehre sei dir.
Mir, d.h. uns hier in NA, geht es ganz besonders um eine Lösung des jurisdiktionellen Durcheinanders. Wir haben hier eine autocephale Kirche (OCA) und eine Menge von "Old World" Exarchaten welche sich im Territorium der einheimischen Kirche "angesiedelt" haben. Besonders Constantinople erregt unsere Gemüter mit Unmut, das es, angefangen mit der unkanonischen, und unter mehr als fraglichen Umständen, Gründung der griechischen Erzdiözese unter, damals Erzbischof von Athen und späterem Patriarchen Meletios Metataxis, dem Freimaurer, ein ewiger Hemmschuh in der Einheit der OK in NA ist. Die russische Kirche (die Metropolia und heute die OCA) war schließlich ununterbrochen mit einheimischen, regierenden Bischöfen seit 1794 hier.... Aber das gehört wohl in einen anderen Thread.Rene hat geschrieben:Lieber Joseph
.......das liegt vielleicht an der Aufgabe des Meetings.
Mit den Oriental OK haben wir seit 1990 einen Grundsatzdokument welches besagt, daß es keine Unterschiede zwischen unseren Kirchen gibt. Einer Kommunionsgemeischaft steht nur, wieder einmal, Constantinople im Wege da es einen "Gegenpapst" in Alexandria unterhält. Die koptische Kirche, unter Papst Shenuda, ist die rechtmäßige Nachfolgerin des Hl. Markus, nicht der vom byzantinischen Reich übrig gebliebene griechische "Patriarch" (dasselbe gilt auch für Jerusalem).Es ist auch eine Standpunktbestimmung z.B. gegenüber den Monophysiten, das ist nicht unwichtig! Vielleicht gibt Gott, dass auch sie wieder in den Schoß der Kirche zurückkehren. Das wäre mir persönlich viel wichtiger als die Endlosdebatten mit dem Papsttum...
http://orthodoxwiki.org/Image:1990_OO-E ... cerpts.jpg
Da, das könnte zwei Diskussionen ergeben....
Gruß
Joseph
bevor Du so einen historischen Quatsch erzählst, solltest Du Dich erst historisch informieren. Es gab immer und durchgehend einen orthodoxen Patriarchen in bzw. von Alexandria. Der wird nicht "von Constantinople unterhalten", sondern er ist der rechtmäßige Patriarch. Umgekehrt: der koptische hat historische Lücken und ist der "Ggegenpapst". Bis zum 8. Jahrhundert hatten die Kopten große Schwierigkeiten, sich kirchlich überhaupt zu etablieren. Die Mehrheit der Kirchen und Klöster blieben diophysitisch usw. Das sind nicht orthodoxe Meinungen, sondern historische Fakten. Es ist längst, vor allem durch amerikanische Historiker erwiesen, da0 Alexandreia lange mehrheitlich diopyhsitisch blieb. Erst mit der Zerstörung durch die Perser 7. Jh. veränderte sich die Situation, vor allem politisch.
Darüber fangen wir Orthodoxe hier im Forum auch keine Diskussion an, weil es darüber nichts zu diskutieren gibt.
Dauernd müssen wir uns als Orthodoxe gefallen lassen, daß "wir" das Schisma mit dem Westen gemacht hätten oder Gegenpatriarchen aufgestellt hätten. Das ist alles sehr ärgerlich. Skandalös wird es, wenn wir als Orthodoxe selbst so einen Mist behaupten.
Auch wenn die altorientalischen Kirchen schöne Bräuche bewahrt haben und traditionell aussehen und deshalb manchen gefallen mögen: Der Monophysitismus ist eine Häresie aus dem 5. Jh. Und zwar nicht aus Dummheit und Unverständnis der griechischen Sprache durch die armen Ägypter, Syrer und Armenier, sondern als ausdrückliche Theologie des Griechen Dioskoros. Das kann man nicht einfach vom Tisch wischen.
Des weiteren kannst Du mit Freimaurerverwörungstheorien nicht den Kanon 28 des Ökumenischen Konzils von Chalkedon erklären.
Lieber Ilija, in Jerusalem gibt es leider vier Patriarchen. Aber nur unserer hat eine historische Legitimation.
Ich klinge nicht nur verärgert, ich bin es auch. Ich schäme mich für uns Orthodoxe, wenn wir nicht nur keinen Stolz haben, sondern sogar popular- bzw. pseudowissenschaftlichen Mist nachschwätzen.
- Elias
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das die Kopten der rechtmäßige Nachfolger des HL. Markus seinen wäre mir auch neu. Seltsam fand ich das was über dem Patriarchen von Jerusalem geschrieben wurde und musste mich vergewissern und habe auch eben etwas nachgelsenen und siehe da, unser Vater Martinos hat Recht! Ich schäme mich das ich kurz daran zweifelte....
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Mops
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also vielleicht verstehe ich es falsch, aber die Monophysiten sind ein Problem für sich. Es wurde anderenorts schonmal angesprochen.
Dazu gehört natürlich, dass sie alle Konzile anerkennen und mit befolgen, auch was diese Frage betrifft,
P. Theodoros schrieb einmal:
Vater Peter Huber formulierte es präziser:"wir glauben das Jesus war "zwei Naturen in einer Person", z.B die Monophysiten sagen:
Heiliger Gott usw, " der du für uns gekreuzigt worden bist". Dieses hat das Konzil und die Väter mit Recht abgelehnt, denn Gott kann man nicht kreuzigen. Gott kann auch nicht sterben (Jesus ist ja gestorbenund nach drei Tagen auferstanden), , also hat die menschliche Natur gelitten."
Aus der Glaubensentscheidung der Synode von Chalkedon 451:"Als im Jahre 451 das christologische Dogma auf dem Konzil von Chalkedon verkündet wurde, entschied man sich mehrheitlich für die Definition, dergemäß der Erlöser als Gottmensch in zwei Naturen präsent sei. Demgegenüber bekannte sich eine Minderheit (aus der sich späterhin die sogenannten "Altorientalen" bildeten) zur einen gottmenschlichen Existenz Jesu Christi, die aus zwei Naturen gebildet sei. "
aus: Dekrete der ökumenischen Konzilien, Verlag Ferdinand Schöningh 1973"...verstößt aus der Versammlung der Priester alle, welche die Aussage wagen, die Gottheit des Einzigeborenen sei leidensfähig, stellt sich gegen alle, die bezüglich der zwei Naturen Christi eine Vermengung oder Vermischung ersinnen, verbannt alle, die verrücktrweise behaupten, die Knechtsgestalt, die er von uns angenomen hat,sei himmlisch oder von irgeneiner anderen Wesenheit, und belegt alle, die zwar von zwei Naturen des Herrn vor der Einigung erzählen, aber nach der Einigung eine einzige erdichten, mit dem Anathem".
Zu dem anderen Problem schrieb Vater Peter:
HIER ist alles nachzulesen."Ja, dies stimmt insoferne, als die nichtgriechischsprachigen Kirchen des Ostens angesichts der sich erweiternden Machtfülle der "byzantinischen" Orthodoxie ihre Identität im eigenen - religiös und durchaus auch kulturell geprägten - Bewußtsein erhalten wollten. Das Beispiel der Kirche Georgiens zeigt allerdings, daß die nachträgliche Zustimmung zur christologischen Formel des Konzils von Chalkedon nicht mit einer zwangsweisen Annahme der byzantinisch-griechischen Kultur verbunden sein mußte; bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb diese Kirche von den sie umgebenden kulturellen Einflüssen weitgehend unberührt.
Was die Frage einer vollumfassenden Wiederaufnahme kirchlicher Gemeinschaft zwischen Orthodoxie und Altorientalen anbelangt, so sind hier tatsächlich nur wenige Schritte noch zu setzen; allerdings müßte dies im Rahmen einer panorthodoxen Synode - eben dem schon lange in Vorbereitung befindlichen Großen und Heiligen Konzil - geschehen. "
Davon ausgehend, kommt der Synode große Bedeutung zu, da es eben auch um die Einheit der OK geht.
Andererseits steht dem bis dahin immernoch der Beschluss von Chalkedon 451 entgegen. Dies ist nunmal ein Fakt.
L.G. Rene
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Anastasis+
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118 MELETIOS II METAXAKIS (1926-1935)
119 NICHOLAS V (1935-1939)
120 CHRISTOPHOROS II (1939-1967)
121 NICHOLAS VI (1968-1986)
122 PARTHENIOS III (1987-1996)
123 PETROS VII (1996-2004)
124 THEODOROS II (2004-)
Ehrwürdiger Pater Martine!
Vielen Dank für ihre klärenden Ausführungen. ...
Hier ist die offizielle Homepage des Patriarchates von Alexandria für weitere Infos:
http://www.greekorthodox-alexandria.org
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Daran gibts auch nichts zu zweifeln.Ilija hat geschrieben:Danke Vater Martinos,
das die Kopten der rechtmäßige Nachfolger des HL. Markus seinen wäre mir auch neu. Seltsam fand ich das was über dem Patriarchen von Jerusalem geschrieben wurde und musste mich vergewissern und habe auch eben etwas nachgelsenen und siehe da, unser Vater Martinos hat Recht! Ich schäme mich das ich kurz daran zweifelte....
Zudem, die Konzile, auch das von Chalkedon, sind für alle bindend.
Man muss sich mal das in der Abfolge ansehen.
Wie wir im NT nachlesen können, gründete unser Herr selbst die Kirche. Er selbst suchte sich sorgsam die Hl. Apostel aus, welche vom Heiligen Geist erfüllt sein Werk fortsetzten.
In deren Nachfolge versammelten sich die Bischöfe (Apg. 20, 28; 1. Tim. 3, 1-2; Tit. 1, 7) mit ihren unterschiedlichen Standpunkten zu einem Konzil und legten u.a. ein Prinzip fest, das die Kirche leiten soll.
In den sieben ök. Konzilien hat man also siebenmal Regeln und Dogmen erstellt, die das Siegel des Heiligen Geistes trugen.
Oder wird jetzt, wegen einer Minderheit die es unbedingt besser wissen möchten dieses Siegel des Heiligen Geistes bzw Gottes Segen selbst bezweifelt? Christus selbst ist der Grundstein!
l.G. Rene
Schaut, hier ergibt sich die Möglichkeit, daraus zu lernen und uns für so etwas zu wappnen.
Joseph hat seine Ansicht und darauf hat er ein Recht.
Der Ton macht die Musik, möchte man sagen, aber es ist unheimlich schwer, den wahren Gemütszustand des Schreibers zu kennen. Ich hatte mich durch Joseph nicht angegriffen gefühlt, nur weil mal der Beitrag nicht 150% nett war. Genauso hätte ich den letzten Beitrag Vater Martinos' als nicht so verärgert aufgenommen, wenn er das nicht explizit hingeschrieben hätte.
Joseph hat aber auch die Pflicht, zuzuhören, wenn die Kirche spricht, hier durch Vater Martinos. Eine Meinungsdifferenz darf nicht dazu führen, die Würde des Priesteramtes anzuzweifeln bzw. das eines Patriarchen. Denn dann hat der Widersacher gewonnen, und sonst keiner.
Sollte die OCA vergessen worden sein, dann tut mir das wirklich sehr leid. Mir persönlich ist es letztendlich egal, in welcher autokephalen, autonomen etc. OK ich mich befinde und in was für einer Sprache die Liturgie stattfindet.
Warum? Weil es Kirche ist. Und die OCA gehört vollwertig dazu.
Zu den Kopten kann ich nichts sagen, weil ich mich nicht mit ihnen beschäftigt habe (nicht aus Widerwillen, sondern weil mir das nie durch den Sinn gegangen ist).
Nassos
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Ich hatte das auch schon öfter verdient....
l.G. Rene
Warum so aufgeregt, habe ich den Forumsschlaf gestört?
Ist es mir nicht erlaubt in diesem Forum strittige Fragen, betreffend das Verhältnis mit den OOC oder den verschiedenen Patriarchaten zu stellen?
Bevor Sie mir historische Ignoranz vorwerfen bitte ich Sie mir zu erklären wie Sie das von mir angehängte Dokument erklären? http://orthodoxwiki.org/Image:1990_OO-E ... cerpts.jpg
Gibt es nun eine Übereinstimmung der OK und der OOK in Glaubensfragen oder nicht?
Hat Moskau und Konstantinopel diese Übereinstimmung unterschrieben oder nicht?
Wenn ja, warum sind die OK und die OOK nicht bereits in Kommunion miteinander?
Kann das etwas damit zu tun haben, daß ein byzantinischer Patriarch in Alexandria sitzt?
Hat es vielleicht außerdem damit zu tun, daß wir es mit Geld und Immobilien der griechischen Kirche zu tun haben?
Könnte es außerdem damit zu tun haben, daß die verschwindend geringen Gläubigen der griechischen Kirche leere Kirchen in Alexandrien und dem Rest von Ägypten hervorgerufen hat, wärend die koptische Kirche durch islamisch-ägyptische Gesetze davon abgehalten wird neue Kirchen zu bauen (oder gar alte zu renovieren) und daß das griechische Patriarchat von Alexandria lieber die eigenen Kirchen leerstehen und verfallen läßt als sie den Kopten zur verfügung zu stellen?
Anastasis, danke für die Auflistung der griechischen Patriarchen von Alexandria. Ich habe nicht bestritten, das es sie gibt. Ich habe gefragt ob es, nach der Übereinkunft zwischen den OOK und der OK eine Doppelbesetzung des Patriarchates im Interesse beider Kirchen sei. Wenn wir (die OK) keine Diskrepanz im Glauben mit unseren koptischen Brüdern mehr haben und alle OK diese Übereinkunft in ihren Synoden unterschrieben haben, warum gibt es immer noch einen griechischen Patriarchen in Alexandria? Einen Patriarchen dessen griechische Basis auf wenige tausend Menschen geschrumpft ist wärend die koptische Kirche über 10 Millionen Gläubige besitzt.
Lieber Fr. Martinos, ich lebe zwar in Nordamerika bin aber glaube ich besser informiert als viele in der Alten Welt. Wir leben mit unseren Koptischen Brüdern in engem täglichen Kontakt und kennen deren Probleme aus erster Hand. Ich weiß, das Sie unter Konstantinopel dienen aber das hindert Sie doch hoffentlich nicht diese Dinge sachlich und ohne ad hominem zu diskutieren?
"Des weiteren kannst Du mit Freimaurerverwörungstheorien nicht den Kanon 28 des Ökumenischen Konzils von Chalkedon erklären."
Dieser Satz von Ihnen ist weder hier noch dort.
Bitte beantworten Sie ob Erzbischof/ Patriarch/versuchter Patriarch Meletios Metataxis der Freimaurerei angeklagt und überführt wurde, er den Bischofsitz von Athen u.a. aus diesem Grund verlassen musste? Er nach NA ging wo er in unkanonischerweise die GOA gründete, sie unter den Sitz des Erzbischofs von Athen stellte um sie dann als er, durch mehr politische Machenschaften, Patriarch von Konstantinople wurde in Personalunion diesem Sitz unterstellte?
Zum Canon 28 des ÖK von Chalcedon will ich nur soviel sagen, daß die Ansprüche und Interpretation von Konstantinopel (welche hier in NA in einer Rede in der Chapel of the Greek Holy Cross Seminary, March 16, 2009) in einer unglaublich hochnäsigen, alle Orthodoxen in NA beleidigenden Adresse durch den Very Reverend Archimandrite Dr. Elpidophoros Lambriniadis (Chief Secretary of the Holy and Sacred Synode) gemacht wurde, in Chambesy eine Abfuhr erhielt.
http://www.aoiusa.org/blog/2009/03/ecum ... er-church/
Sie können natürlich Ihre Meinung dazu haben, erlauben Sie mir aber bitte die Meinige zu halten und sie auch auszudrücken. Diese teile ich nämlich mit der größen Mehrheit meiner Orthodoxen Brüder hier in NA. Wir wurden in den letzten 90 Jahren wenig brüderlich oder mit christlicher Liebe durch Konstantinopel behandelt. Orthodoxe Einheit oder gar Evangelisation des NA Kontinents ist unter ferner-liefen, wenn überhaupt, in den Überlegungen von Konstantinopel, zu finden. Dafür ist es allerdings eine Tatsache, daß zumindest die griechische Erzdiözese von NA, bis zu heutigen Tag in erster Linie eine finanzielle Milchkuh für den Phanar ist.
Im übrigen bitte ich Sie zu bedenken, daß die Orthodoxe Kirche nicht nur aus Griechen und Philohellenen besteht, sondern, daß außer den anderen traditionell Orthodoxen Völkern es auch viele neu-evangelisierte Orthodoxe Gläubige und Kirchen überall in der Welt gibt, die nicht unbedingt nach griechischer Musik tanzen. (Nicht durch fleißiges missionieren des Phanars wurden diese Kirchen gegründet und erweitert, sondern trotzdem. Ja ich weiß, daß sie daher auch garnicht richtig Orthodox sein können denn sie sind ja nur Konvertiten und haben noch nicht mal einen griechischen Onkel, geschweige denn eine Yia Yia). Was diese "Neu-Orthodoxen" allerdings haben ist ein fundiertes Wissen der Orthodoxie, eine starke persönliche Glaubensfestigkeit und offene Augen und Ohren was die weltweite OK betrifft. Oh, ja und sie lassen sich nicht so schnell als unwissend und uninformiert Mundtot machen...
Und was den Mist betrifft, den ich angeblich geschrieben habe, so lege ich einen Teil Ihnen zu Füssen. Vielleicht können Sie ihn in Ihrem Garten an die Rosen legen...
Mit Gruß
Joseph
PS: Nassos; Ein nettes Forum ist ein totes Forum.... eine stille Kirche ist eine tote Kirche
so wie es Eure Präsidenten es Euch vormachen, so hechelt ihr ihnen hinterher. Das Problem sind nicht fehlende Hilfe aus Konstantinopel oder Moskau, sondern Eure Minderwertigkeitskomplexe.
Wenn Ihr Euch mit den Monophysiten so super versteht, dann geht doch zu ihnen, ihre Rosen werden bestimmt wohler durften als die eines korumptierten, einer niederen Rasse angehörender Kuttenträger.
Schade, dass es das byzantinische Reich gegeben hat, der Teufel soll sie alle holen. Aber dann wärst Du und Deine Granny ja wohl Subevangelen, und dazu auch fundamentalistisch bis ins Knochenmark.
Außerdem vergißt Du....
HALT. STOP. Der ganze Mist, den ich hier verzapfe, der ist reines Theater. Ein nettes Forum ist der gähnende Tod, da gebe ich Dir Recht, Joseph. Nur denke ich, dass eins ohne Respekt und Kontruktivität auch zum Tod verurteilt ist.
Ich bat nicht darum, sich mit rosa Federn zu bewerfen, aber ich kann doch wohl davon ausgehen, dass - ob es Dir nun passt oder nicht - ein Geistlicher gemäß unseres Glaubens mit Respekt zu behandeln ist. Bitte gehe entsprechende um. Du kannst Deine Meinung auch anders an den Mann bringen, vorausgesetzt, Du willst diskutieren. Wenn nicht, dann vergiß meine Bemühungen und ignoriere mich einfach.
Eines möchte ich noch generell loswerden: es tut mir sehr leid, dass dies unter diesem Thread (den ich nunmal als sehr persönlich empfinde) stattgefunden hat. Jemand anders scheint es nicht zu interessieren.
Schade.
Nassos