T - wie Taufe
bei den Taufen sind alle Paten supernervös. Im Unterschied zu den Priester machen sie es ja auch nicht dauernd. Wir Priester sollten deshalb Geduld mit den Paten haben und ihnen in ihrer Nervosität beistehen. Es liegt ja auch nicht jedem, im Rampen- oder Videokameralicht zu stehen und öffentlich das Glaubensbekenntnis laut zu sagen.
Ich finde, jede Taufe ist wunderbar, die sollten wir nicht zur Routine verkommen lassen.
Naja, dei Taufe beginnt ja nicht direkt mit dem Wasserbad, sondern wenn der Priester dem Täufling entgegen tritt und ihn anbläst, soweit ich weiss, richten sie sich dann gegen verschiedene Himmelsrichtungen und schwören z.B. gegen den Westen gerichtet dem Teufel ab und spucken ihn an.Sinaitis hat geschrieben:Lieber Röde,
ich frage mich immer noch, welche Knoten bei der Taufe gelöst werden sollen und was das symbolisieren dann soll. Bei meinen Taufen sind die Kinder nackt und die Erwachsenen minimalbekleidet.
Ich bitte um Berücksichtung, dass ich sozusagen Ausländer bin, d.h. ich bekomme das nur konkret mit, wenn ich das richtige Buch zum Mitlesen gefunden habe.
Bei der normalen Liturgie weiss ich, was er gerade sagt (in etwa) weil es immer die gleiche Reihenfolge ist und ich ja auch weiss, wie sich die Worte anhören.
Aber bei solchen Sondergeschichten oder freier Rede bin ich logischerweise aufgeschmissen.
Ich bitte um die Zuerkennung mildernder Umstände, da ich mir ehrlich Mühe gebe, mehr zu verstehen.
es ist richtig, daß für den ersten Teil der Taufe (Exozismus und Katechumenat) in den liturgischen Texten vorgesehen ist, daß der Bewerber die Schuhe auszieht und den Gürtel löst. Im Volksmund ist das wohl zum Lösen der Knoten geworden, aber das sind ja auch tatsächlich die Stellen, wo Knoten vorkommen können.