Der Glaube = Frieden= Ziel der Seelsorge

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talitaNeu
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Registriert: 12.09.2006, 12:19
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Der Glaube = Frieden= Ziel der Seelsorge

Beitrag von talitaNeu »

Der Glaube ist eines der ersten Schritte für den Frieden eines Menschen. Sei es Sünden, die einen quälen, sei es die Ferne von Gott.
In der Seelsorge gehört auch Gott als der Arzt und Erlöser, der Er ist unbedingt dazu (für mich).

Das offene Gespräch über die Probleme ist die Hinwendung zu einem Menschen und das geschieht oft in der Seelsorge.

Also Sebastian, klar ist Glaube das Wichtigste. Ein Mensch jedoch wird durch die Last von alltäglichen Problemen auch davon weggeführt. Sich diesen Menschen anzunehmen, heißt beides also, hilfe für den Menschen und das Führen zu einer Beziehung zu Gott.Denn ein Mensch ist ohne eine Beziehung zu Gott dem Vater nicht heil. (denke ich)

Unsere Priester sind lieb in Hamburg. Ich habe mit Ihnen auch über alles sprechen können.
Ich kenne jedoch viele Frauen, die durstig sind nach Seelsorge und tiefere Gespräche. Ohne in Konkurrenz gleich zu den Priestern die Seelsorge stellen zu wollen, oft ist es einfacher den nicht Geistlichen etwas zu sagen und zu quatschen erst mal um das Vertrauen aufzubauen um dann die Freiheit zu haben über Tieferes zu sprechen.

Aber ich bin da noch nicht so weit um alles aus der Seelsorge zu kennen. Erzähle gerne mehr, wenn ich mehr gelernt haben sollte, so Gott es will.

Aleksandra
Mein Zuhause

Herr Gott mein Vater, (Psalm 61. V.5)
ich m?chte weilen in deinem Zelt in Ewigkeit, mich bergen im Schutz deiner Fl?gel.
Ehre sei Dir oh Herr

Re: Der Glaube = Frieden= Ziel der Seelsorge

Beitrag von Ehre sei Dir oh Herr »

talitaNeu hat geschrieben: In der Seelsorge gehört auch Gott als der Arzt und Erlöser, der Er ist unbedingt dazu (für mich).
Ja, liebe Alexandra, ich denke auch so. Es heißt ja auch nicht umsonst:
Nicht der Gesunde bedarf des Arztes sondern der Kranke.
Ich kenne jedoch viele Frauen, die durstig sind nach Seelsorge und tiefere Gespräche. Ohne in Konkurrenz gleich zu den Priestern die Seelsorge stellen zu wollen, oft ist es einfacher den nicht Geistlichen etwas zu sagen und zu quatschen erst mal um das Vertrauen aufzubauen um dann die Freiheit zu haben über Tieferes zu sprechen.
Der Begriff "Geistlicher Vater" hat für mich seit meiner Taufe eine ständig steigende Bedeutung gewonnen. Dies betrifft ja nicht "nur" die Beichte, sondern auch alle anderen zumeist geistlichen Probleme.
So gesehen hat man ja mit jeder Entscheidung die man trifft auch die Möglichkeit einer Problembewältigung im Alltag und einer Richtungsgebung für sein weiters Leben....
Bei meinem geistlichen Vater hatte ich nie den Eindruck, dass er eine Frau als eine Konkurenz empfindet. Ich denke, er - wie bestimmt auch die meisten Geistlichen - handelt und fühlt aus christlicher Nächstenliebe...

herzliche Grüße
René[/quote]
talitaNeu
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Ups

Beitrag von talitaNeu »

tut mir leid, dieses Thema sollte eigentlich als Weiterführung des Themas Das Caritative und das Seelsorgerische sein. Habe wohl einen falschen Knopf gedrückt sorry.
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Sebastian
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Beitrag von Sebastian »

Macht nix, Milo kann das ja ans andere Thema dranhängen :wink:
protopeter
Priester
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Umfassender Charakter der Seelsorge

Beitrag von protopeter »

Liebe Aleksandra !

Ein grundsätzlicher Aspekt einer jeglichen Form pastoralen Wirkens ist die Anwendung der Therapie des Hilfesuchenden - ausgehend vom Beispiel Christi, den die Kirchenväter als " göttlichen Arzt der Seelen und Leiber" bezeichnen. Die wesentlichste Botschaft, die es im seelsorgerlichen Wirken zu vermitteln gilt, ist die Allbarmherzigkeit und Menschenliebe Gottes: Im Sprachgebrauch der Orthodoxen Kirche - im Besonderen in den gottesdienstlichen Texten - werden diese Attribute in besonderer Weise herausgehoben.

Gemäß der Überzeugung der Heiligen Väter gilt als eine große Tugend des "pneumatikos " - des Geistlichen Vaters - die Gabe der "Unterscheidung der Geister" (in zeitgeistig geprägter Terminologie würde man dies wohl unter den Oberbegriff der "pastoralen Psychologie" einordnen); dieser übernimmt zu einem wesentlichen Teil die Verantwortung, dem Rat und Hilfe Suchenden beizustehen, ihm die Grundlagen christlicher Existenz in Erinnerung zu rufen und davon ausgehend Orientierungshilfe zu leisten. Es ist klar, daß diese Aufgabe oftmals mit nicht geringen Belastungen verbunden ist - hier gilt es dem Geistlichen auch, sich seiner Unzulänglichkeit bewußt zu werden und immer wieder die Instanz des eigenen Gewissens zu Rate zu ziehen.

Gerade in diesem Hinblick ist die Unterstützung und Mitarbeit von Laien in der Seelsorge durchaus zu bejahen; dies mag besondere Geltung im Hinblick auf das Einbringen der verschiedenen persönlichen Erfahrungsaspekte, die alle zusammengenommen ein umfassendes Zeugnis des Christseins abgeben, haben. Wenn ich im Rahmen dieses Forums zum wiederholten Mal darauf hingewiesen habe, daß nach orthodoxem Verständnis gerade auch die Laien (=Kirchenvolk) Träger der Tradition sind, so kommt ihnen in dieser Hinsicht eine besondere Rolle als Vermittler der - im wahren Wortsinne - "heilsamen" Botschaft des Glaubens zu.

Mit den besten Segenswünschen grüßt
Erzpr. Peter
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