Austausch über die Kopten, Altkalendarier, Altgläubige, usw.
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rafailia_3
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Rene
So lange es kein Gesamtorthodoxes Konzil gibt, wo von ALLEN beschlossen wird, nach einem anderen Kalender zu feiern als einst verfügt wurde, bleibt alles andere eine unzulässige Abweichung von den Traditionen!
Das kann ich auch nicht mit der Feststellung abtun bzw entschuldigen, dass der Staat in Griechenland (es gaht ja hier eigentlich um die Altkaledarier) seine Finger im Spiel hatte. Deswegen wird es nicht besser.
Schon der Apostel Paulus schrieb: "Nun wohl, Brüder, stehet fest und haltet euch an die Überlieferungen, die ihr mündlich oder brieflich von uns empfangen habt."
Auch:
Apostolischer Kanon VII - "Wenn irgendalten ein Bischof, Priester oder Diakon das Osterfest vor dem Frühlingsäquinoktium zusammen mit den Juden begeht, der sei seines Amtes enthoben."
"Es sollen die alten Gebräuche siegreich bleiben" - Kanon VI, Erstes Ökumenisches Konzil
"insofern der Brauch und die alte Tradition siegreich geblieben sind..."
Kanon VII, Erstes Ökumenisches Konzil
"...gemäß den Kanones der Heiligen Väter und dem alten Brauch..." - Kanon VIII, Drittes Ökumenisches Konzil
Natürlich sind dieses nur Ausschnitte, aber es geht eben jetzt auchum Tradition. Niemand beschimpft einen Mitbruder, weil er nach dem NK feiert. Ein Hinweis auf die Tradition sei wohl trotzdem gestattet.
Die so genannten Altkalendarier (haben sie sich selbst wohl so genannt?) werden hingegen schon beschimpft,obwohl sie - wie hier an Vater Theodor zu sehen ist - selbst garnicht über den Kalender reden...
Ich habe eine Gemeinde der AK mehrmals besucht und NIE auch nur 1 Wort darüber gehört. Sollte uns doch zu denken geben...
beste Grüße
Rene
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protopeter
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An und für sich geben Sie ja schon selbst die Antwort - Ökumenismus ist Glaubensverrat, da hier von einer vorgeblichen "Gleichwertigkeit" der Orthodoxen Kirche mit heterodoxen Bekenntnissen, die sich sämtlich von der Fülle der offenbarten Wahrheit entfernten, ausgegangen wird. Im Bewußtsein der Säulen orthodoxer Kirchlichkeit - Heiliger Schrift und Heiliger Überlieferung - gibt es keinerlei Zweifel, wie der Weg der Rechtgläubigkeit zu beschreiten ist. Ich darf Sie im Übrigen darauf hinweisen, daß ich Ähnliches immer wieder im Rahmen anderer Forumsdiskussionen verlauten ließ - dies wäre alles mühelos nachzulesen !
Eigentlich sollten Sie auch meine Stellung zur Kalenderfrage schon kennen; es ist eben davon auszugehen, daß die Existenz zweier Berechnungsweisen innerhalb der Orthodoxen Kirche als Faktum gilt - ob es nun angemessen ist oder nicht. Die Grundlage orthodoxer Ekklesiologie hängt allerdings auch nicht an kalendarischen Berechnungen - dies mag für alle Seiten gelten !
Im Übrigen verwendete ich bewußt den griechischen Begriff paradosis, der als Überlieferung (im Sinne der Darlegung seitens des Kirchenvaters Irenäus von Lyon) zu verstehen ist - begründet auf apostolische Autorität und Authentizität. Demgegenüber zeigt der Terminus Tradition eben die von Ihnen schon genannte begrenztere Konnotation; als "deformierter" Zustand ergibt sich daraus der Traditionalismus, der als Versuchung immer gegenwärtig ist und sich primär an äußeren Vollzügen und Gebräuchen orientiert.
Es grüßt
Erzpr. Peter
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rafailia_3
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da Sie selbst die Definition des Oekumenismus gegeben haben, koennen wir nun diskutieren.
Als man den Kalender hier in Griechenland geaendert hat, wurde dies von den sogenneanten AK als Annaeherung an die Katholiken und Verrat der Orthodoxie angesehen. Sie selbst haben einmal erwaehnt, das Freimauerei im Spiel gewesen ist, eine Bewegung die von Grund auf eine Bewegung der Globalisierung, und im christlichen Sinne wuerde man sagen, des Oekumenismus ist. Deswegen haben sich die Ak abgespalten, nicht wegen ein paar Tage!
Wie kann man das nicht in die Diskussion einfuehren?
Die Ak haben in die Zukunft gesehen und verstanden, dass der Kalender nur der Anfang war. Sie konnten nicht anders handeln, zB in der offiziellen griech Kirche bleiebn, weil es verboten war,gegen diese Veraenderungen zu sein und ueber die Freimaurer zu sprechen. Siehe den Episkop von Florina, ein charismatischer Mensch, der noch lebt. Er ist in der offiziellen Kirche des NK geblieben, aber wurde von einem Ort zum anderen geschickt, weil er ueber diese Dinge offen sprach. Ert lebt noch, ist ueber 100 Jahre alt glaube ich.
Und das Datum des Osterfestes wurde nicht veraendert, weil, wie Rene schreibt:
Apostolischer Kanon VII - "Wenn irgendalten ein Bischof, Priester oder Diakon das Osterfest vor dem Frühlingsäquinoktium zusammen mit den Juden begeht, der sei seines Amtes enthoben."
In Christus
Nur so am Rande, die Freimaurer sieht man wohl eher als einen sektiererischen Interessenzusammenschluß. Das es gewisse, ich möchte sagen, Infiltrationen seitens FM in die OK gab, ist unbestritten. Allerdings steht dieses Faktum in keinem Verhältnis zur gelebten Orthopraxie damaliger Zeit! Schwarze Schafe hin oder her, einen Bruch mit der Synode lässt sich damit nicht erklären.Sie selbst haben einmal erwaehnt, das Freimauerei im Spiel gewesen ist, eine Bewegung die von Grund auf eine Bewegung der Globalisierung, und im christlichen Sinne wuerde man sagen, des Oekumenismus ist.
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protopeter
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Ich danke für die Belehrung, habe mich allerdings bereits zu einer Zeit, die - wie ich mir zu vermuten gestatte - in Ihre Kindertage zurückreichen dürften, mit diversen diesem Thema anhängigen Fragen auseinandergesetzt und im Zuge dessen auch persönliche Kontakte geknüpft (unter anderem eben auch mit Bischof Augoustinos von Florina !); von da her sind mir die in Ihrer Antwort enthaltenen Fakten sehr wohl bewußt und bekannt. Auch kenne ich die ekklesiologischen Probleme und die mithin damit verbundene Frage nach "Gültigkeit" der Mysterienspendung, die immer wieder jeweils von beiden Seiten gegenüber den "Anderen" in Abrede gestellt wurde.
Ich bin darüberhinaus auch der festen Überzeugung - auf einen Aspekt verwies im Übrigen schon mein Mitbruder, Archimandrit Theodor - daß ein großes Problem nicht unbedingt in der Haltung der Hierarchien, sondern in der offenkundig fehlenden Bildung und der daraus resultierenden Manipulierbarkeit des Klerus und Kirchenvolkes (das - wie oben schon gesagt - nach orthodoxem Verständnis Träger der Überlieferung sein sollte) liegt. Die Gabe der Unterscheidung wäre für alle Involvierten in diesem Sinne wirklich von zentraler Bedeutung; daß diese eben eine Frucht sowohl der geistlichen als auch der intellektuellen Bildung sein sollte, wäre bei dem großen Kirchenvater Nektarios von Ägina nachzulesen. Mit dem rechten Gebrauch dieser Gabe des Heiligen Geistes hätte in der Vergangenheit wohl manches Unheil vermieden werden können !
Mit Segenswünschen grüßt
Erzpr. Peter
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rafailia_3
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Ich denke, das man in Deutschland nicht viel ueber dieses Thema spricht, aber hier in Griechenland ist man etwas besser informiert glaube ich.
Aber das Thema ist sind hier nicht die FM.
Ob der Bruch mit der Synode richtig gewesen war, das weiss ich nicht. Aber ich unterstuetze einfach diese Menschen, weil ich weiss, dass die meisten es fuer die Orthodoxie getan haben und dass sie dadurch nicht "unkanonisch" sind oder ihre Priesterschaft ungueltig ist usw.
Ich glaube, sie verdienen genausoviel Respekt und Liebe wie alle anderen Orthodoxen.
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Ieromonach
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Orthodoxe Kirche
Liebe Brüder und Schwestern,
Jetzt w i l ich mal ein Ökumenist sein. Zur Zeit muß ich mit meiner kleinen Kirche umziehen. Die nächste Göttl. Liturgie wird in ca. drei Wochen sein. Aber jetzt kommt es: Ich bin krank und kann an den Arbeiten mich nicht beteiligen, deshalb bitte ich die orthodoxe Ökumene um ein Gebet für meine kleine Gemeinde und für mich. Danke.
in Demut + P. Theodoros
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Rene
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Rene
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rafailia_3
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Evlogite P.Peter,
bei allem Respekt, das ist kein Diskussionsniveau und ihre Anspielungen auf mein Alter(ich bin 26 Jahre alt) haben nichts mit dem Thema zu tun. Es gab auch Heilige und Martyrer die juenger waren. Es gibt auch Haeretiker, die von klein auf die Bibel "studieren", na und?
Ein Wissen, das man lebt, nicht ein Wissen, das man lernt, das ist die Orthodoxie. (Gerontissa Gabriilia)
Und das hat nichts mit Alter, Geschlecht oder Priesteraemtern zu tun.
Und das ist keine Belehrung, sondern eine Erfahrung, damit ich nicht missverstanden werde!
Wie sprechen sie P.Theodor mit "ehrwuerdiger Bruder im Priesteramt" an, wenn sie der Meinung sind, dass seine Priesterschaft ungueltig ist? Welche ist im Enddeffekt Ihre Meinung? Erkennen Sie das AK als Orthodox und gueltig an oder nicht?
Ich moechte hiermit die Beteiligung an diesem Thema abschliessen. wenn sie etwas zu meiner Argumentation zu sagen haben, dann tun sie das bitte. Meine Meinung ist keine "Belehrung", es sei denn, sie finden, dass man Ihnen "Belehrungen" macht, wenn man eine andere Meinung als sie vertritt.
Evlogite
Wie sprechen sie P.Theodor mit "ehrwuerdiger Bruder im Priesteramt" an, wenn sie der Meinung sind, dass seine Priesterschaft ungueltig ist? Welche ist im Enddeffekt Ihre Meinung? Erkennen Sie das AK als Orthodox und gueltig an oder nicht?
Ich bitte doch mal um Definierung des Wortes "Gültigkeit" . Welche Gültig und für wen oder was? Bisher sind Sie die einzige, die hier gewissen Leuten unterstellt, sie würden irgendetwas in Abrede stellen. Es ist wohl allen klar und jder weis es, dass Vater Theodor eine Gemeinde zu leiten hat. Demnach hat er auch pastorale Aufgaben inne. Diese Tatsache hat allerdings rein gar nichts mit der Problematik der Altkalendarischen Bewegung zu tun. Sein Titel gibt Rückschluß auf den Dienst den er ausübt.
Vater Peter hat nicht mit einem Wort die sog. Gültigkeit AK Priesterweihen in Abrede gestellt. Wenn Sie noch einmal genauer lesen würden, würden Sie bemerken, dass er lediglich um die Problematik des gegenseitigen Absprechens der Mysterienspendung bescheid weiß.
Einen schönen Tag wünschend !Auch kenne ich die ekklesiologischen Probleme und die mithin damit verbundene Frage nach "Gültigkeit" der Mysterienspendung, die immer wieder jeweils von beiden Seiten gegenüber den "Anderen" in Abrede gestellt wurde
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rafailia_3
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ich habe mir noch einmal alles durchgelesen. Mehrmals wirs das Word Shisma verwendet. Shisma= Abspaltung. Abspaltung von der Einen Wahren Orthodoxen Kirche= Haeretische Bewegung= "Ungultigkeit" der Mysterien. Deswegen ist es selbstverstandlich, das man den AK Ungueltigkeit der Mysterien vorwirft. Was niemand offen ausspricht, wird aus dem Geschriebenen klar.
An anderen Stellen wird den Altkalendariern geraten auszuwandern und noch vieles mehr.
Gibt es nicht viel mehr interessantes ueber die Orthodoxie zu sagen?
zB was P.Theodor geschrieben hat:
Lieber Sebastian, liebe brüder und schwesern, mit erstaunen verfolge ich die letzten aussagen. diese art von dialog möchte ich nicht führen. wenn wir die kirche wirklich lieben müssen wir GOtt lieben, man sich sich von sich selbst lossagen, und die liebe GOttes lässt sich nur als liebe des herzens zu GOtt wahrnehmen. Dazu gehört aber auch die liebe bruder.wir
dürfen und müssen ärgernisse in der kirche ansprechen und offen daüber reden. wenn der andere aber sofort als schismatiker usw. angesprochen wird ist kein gespräch mehr möglich.die allererste form der liebe zu GOtt ist das gebeti. in unseren tagen haben wir christen viele kirchen, bücher, tv, internet usw.,wir sind gebildet und fast jeder macht sich zum interpreten der kanones, zum richter .aber nur das gebet macht aus dem menschen einen menschen des evangeliums, einen menschen Christ.
wenn wir die kraft des gebetes erkennen, werden wir neu geboren.ich bin nicht sehr gbildet, abe das gebet lehrt mich, wie ich denken, reden und handeln will. vielleicht ist dieses nicht richtig in einem forum so zu schreiben wenn ich jemanden durch meine beiträge verletzt habe bitte ich in demut um vergebung und ebet. in der liebe unseres Herrn, euch alle umarmend +p.theodor
Ich bitte auch um Vergebung, falls ich jem verletzt haben sollte.
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danadoina_3
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rafailia hat geschrieben:Ein sektenaehnlicher Interessenzusammenschluss, lieber Sebastian, der die Globalisierung anstrebt um ihre "Interessen" zu erfuellen.
Ich denke, das man in Deutschland nicht viel ueber dieses Thema spricht, aber hier in Griechenland ist man etwas besser informiert glaube ich.
Aber das Thema ist sind hier nicht die FM.
Ob der Bruch mit der Synode richtig gewesen war, das weiss ich nicht. Aber ich unterstuetze einfach diese Menschen, weil ich weiss, dass die meisten es fuer die Orthodoxie getan haben und dass sie dadurch nicht "unkanonisch" sind oder ihre Priesterschaft ungueltig ist usw.
Ich glaube, sie verdienen genausoviel Respekt und Liebe wie alle anderen Orthodoxen.
Liebe Schwester,
du schreibst dass du es nicht weißt ob der bruch mit der synode richtig war ... falls es nicht richtig war ... unterstützt du die menschen in der AK Kirche sind in eine falsche richtung , oder ?
gibt dir nicht zu denken dass z.B. altvater Filotheos, obwohl er den alten kalender bevorzugt hat nicht AK geworden ? genau wie der Bishof der du vorhin erwähnt hast und Vater Peter auch kennt ( B. Augoustinos von Florina ) ?
nochmals die frage : wieso sind die kirchen die den alten kalender verwenden nicht in kommunion mit dem AK ? sind wirklich alle vom rechten weg abgekommen und nur die AK sind wahrlich "orthodox" ?
und woher weißt du dass die Ak nicht unkanonisch sind oder die Priesterschaft gültig ist ? ich denke dass kann nur die KIRCHE als ganzes
"wissen", da nur die Kirche als Leib Christi unfehlbar ist ! das was du "weißt" ist das was du "glaubst zu wissen" ! Verzeih mir bitte:oops: ,
, mich wundert nur deine sicherheit