Re: Orthodoxie im Licht der Bibel
Verfasst: 07.10.2013, 20:53
Hallo Nassos
An und für sich von oben nach unten alles. Ich kritisierte die orthodoxe Kirche und Ihre Lehre durch meine Unwissenheit und durch meinen Versuch selber die Bibel zu deuten mit der festen Überzeugung das der heilige Geist mich leitete und führte..siehe, ich fand zur heiligen Liturgie und erkannte das die orthodoxe Kirche der Leib unseres HERRN Jesus Christus ist.
Diese Erkenntnis kann ich nur teilen, den genau so hat es sich bei mir abgespielt, hier die wichtigen Passagen:
Wenn so jemand herausfindet, das die Heilige Schrift weitere 10 Bücher besitzt, dass sie NICHT „die Quelle des christlichen Glaubens" ist, sondern dass die Quelle des christlichen Glaubens durch die Jahrhunderte die Erfahrung der Kirche „im Heiligen Geist" ist (was „Heilige Tradition" genannt wird), und dass das Neue Testament von der orthodoxen Kirche im 4. Jahrhundert n.Chr. zusammengestellt worden ist, dann ist er erschüttert. Er versteht, dass irgendetwas „nicht in Ordnung" ist von dem, was ihm im Protestantismus als „wahr" und „undiskutierbar" beigebracht wurde. Die Basis seines Glaubens ist unrettbar zerstört. Er versteht, dass es unmöglich ist, die Orthodoxe Kirche, die ihm die Heilige Schrift vermacht hat, zurückzuweisen, um nur die Heilige Schrift anzuerkennen, die doch ein Produkt der Orthodoxen Kirche ist. Und wenn dieser Mensch logisch denkt und die Wahrheit liebt, dann möchte er die Dinge aus dem Blickwinkel der Orthodoxie sehen und verstehen, warum die „wahre Säule und Grundfeste der Wahrheit" (1.Tim.3:15) die Kirche und nicht die Heilige Schrift ist.
Die Orthodoxe Kirche ist also die Kirche, die eine KONTINUIERLICHE UND STABILE BASIS als Quelle ihres Glaubens hat, im Gegensatz zum Protestantismus. Die Kirche wird getragen vom Leben der Heiligen im Heiligen Geist und ist historisch bezeugt, vom Anfang bis heute.
Wenn ein Protestant das verstanden hat, wird er aufhören zu fragen: „Wo steht das in der Heiligen Schrift, was ihr da tut?" Denn er hat begriffen - ob die Heilige Schrift es sagt oder nicht -, dass es genügt, wenn es die Kirche im Heiligen Geist sagt, damit es gültig ist und angenommen wird als eine Weise der Gottesverehrung.
3. Historisches Zeugnis
So wird dieser Mensch sich mit der Nachforschung der HISTORISCHEN Kirche zu beschäftigen beginnen. Was auch immer jemand behaupten mag über die frühen Christen, was sie in ihrer Gottesverehrung angeblich taten oder glaubten, es gibt historische Dokumente, Texte der ersten Christen und archäologische Funde, die zeigen, dass die Christen bereits ganz zu Anfang Gott auf orthodoxe Art und Weise verehrten und nicht auf protestantische Weise. Es gab Synoden, einen eigenen Klerus, Ikonen, Kleidung, die Verehrung der Heiligen und ihrer Reliquien, klar definierte Dogmen, die Göttliche Liturgie, die Beichte, die Heilige Ölung, Salbung, Totenfeiern, das Kreuz, Fasten, Feste ... Alles war so seit Beginn, nur bei unbedeutenden Einzelheiten veränderte sich ihr Ritus. Wenn ein Protestant all dies in den alten historischen Quellen entdeckt, erkennt er, dass alles, was ihn seine Führer lehrten, ein willkürliches und falsches Bild über die erste christliche Kirche liefert. Und er erkennt, dass das, was er an der orthodoxen Verehrung als „außerbiblisch" hasst, genau das ist, was uns der Herr selbst übergeben hat!
Die historische Nachforschung wird jemanden, der gute Absichten hat, höchst wahrscheinlich von den protestantischen Erfindungen des 16. Jahrhunderts weg und hin zur orthodoxen Gottesverehrung führen.
4. Apostolische Nachfolge
Die folgende ebenso ernste Thematik, die jemanden verstehen läßt, warum es keine „Christlichkeit" außerhalb der orthodoxen Kirche geben kann, ist die Frage nach der apostolischen Nachfolge. Beim Studium der alten christlichen Quellen versteht man auf einmal Verse der Heiligen Schrift, die man füher ohne diese Kenntnis leicht mißverstanden hätte oder die einem gar unbekannt geblieben wären. Man erkennt, dass die Kirche mit dem gottgegebenen synodalen System funktioniert, und dass dieses System die Garantie für die Einheit, für den Zusammenhalt und für das Leben der Kirche im Heiligen Geist ist.
Dieses Studium wird einen zu der Gewißheit führen, dass seit Beginn in der Kirche Christi niemand willkürlich, ohne Autorität, handelt. Es gibt vielmehr eine gestufte Autorität, die von Gott Vater selbst ausgeht, und durch den Bischof einer jeder Stadt bis zum letzten Christen reicht. Man erwacht aus der protestantischen Lethargie und erkennt, dass die Autorität des Bischofs nicht eine „menschengemachte" Sache ist, sondern ein grundlegendes christliches Glaubensdogma. Und man beginnt, nach der Machtquelle seiner protestantischen Führer zu fragen (vielleicht auch nach seiner eigenen, falls man der Pastor dieser Versammlungen sein sollte). Wer hat ihnen das Recht gegeben, die anderen zu führen?
Man wird ebenso überrascht sein, herauszufinden, dass die Kirche nie gefallen ist (wie einige es einem gesagt haben), sondern in der Geschichte immer weitergeht, in Zusammenarbeit und Einheit mit dem Herrn Jesus Christus, im Heiligen Geist. Und man wird sogar erkennen, dass sich diese Apostolität NUR in der orthodoxen Kirche findet, wenn man nämlich die Gründe und die Art erfährt, wodurch das Schisma mit den Papisten geschaffen wurde. Danach wird einem die Straße zur Orthodoxie vollends zur wegweisenden Einbahnstraße.
5. Anworten, die Konsequenzen im Leben haben
Alles oben Dargelegte gibt einem konsequente Antworten auf das, was man einstmals an der orthodoxen Kirche kritisiert hat. Es werden einem nun die Gründe für die „Anarchie" bei vielen Laien und Klerikern der Orthodoxie einsichtig. Man begreift, dass in einem Synodalen System ohne pyramidenartige Hierarchie mit festgefügter, unverrückbarer Machtstruktur es nur natürlich ist, wenn verschiedene Meinungen und Zusammenstöße in nebensächlichen Fragen zwischen Bischöfen auftauchen. Er versteht, dass in einer Gottesverehrung der Freiheit so etwas im Volk Gottes immer vorkam und dass auf dem „Feld" Christi Unkraut wuchs, wächst und wachsen wird. Dass es also nur natürlich ist, wenn es eine Reihe von Klerikern und Laien gibt, die diese Freiheit - vor allem zu ihrem EIGENEN SCHADEN - ausnutzen. Und dass es nur natürlich ist, wenn in sich einem solchen Glauben der Freiheit auch Pseudochristen und Opportunisten befinden.
Man weiss jetzt, was, warum und wie man glaubt. So versteht man auch, dass man, anstatt die Haltung anderer zu kritisieren, sich besser auf sein eigenes Leben und Verhalten konzentriert, weil man sehr gut weiss, dass man vor Gott weder früher noch jetzt so ist, wie man sein sollte. Und anstatt von den anderen zu erwarten, dass sie den ersten Schritt tun, wäre es besser, dass man selber versucht, eine Runde gläubiger Brüder um sich zu sammeln, mit denen man einen christlichen Kreis bildet, wie man ihn sich wünscht. Denn man selbst ist schließlich nicht unbeteiligt an der Verantwortung gegenüber anderen.
An und für sich von oben nach unten alles. Ich kritisierte die orthodoxe Kirche und Ihre Lehre durch meine Unwissenheit und durch meinen Versuch selber die Bibel zu deuten mit der festen Überzeugung das der heilige Geist mich leitete und führte..siehe, ich fand zur heiligen Liturgie und erkannte das die orthodoxe Kirche der Leib unseres HERRN Jesus Christus ist.
Diese Erkenntnis kann ich nur teilen, den genau so hat es sich bei mir abgespielt, hier die wichtigen Passagen:
Wenn so jemand herausfindet, das die Heilige Schrift weitere 10 Bücher besitzt, dass sie NICHT „die Quelle des christlichen Glaubens" ist, sondern dass die Quelle des christlichen Glaubens durch die Jahrhunderte die Erfahrung der Kirche „im Heiligen Geist" ist (was „Heilige Tradition" genannt wird), und dass das Neue Testament von der orthodoxen Kirche im 4. Jahrhundert n.Chr. zusammengestellt worden ist, dann ist er erschüttert. Er versteht, dass irgendetwas „nicht in Ordnung" ist von dem, was ihm im Protestantismus als „wahr" und „undiskutierbar" beigebracht wurde. Die Basis seines Glaubens ist unrettbar zerstört. Er versteht, dass es unmöglich ist, die Orthodoxe Kirche, die ihm die Heilige Schrift vermacht hat, zurückzuweisen, um nur die Heilige Schrift anzuerkennen, die doch ein Produkt der Orthodoxen Kirche ist. Und wenn dieser Mensch logisch denkt und die Wahrheit liebt, dann möchte er die Dinge aus dem Blickwinkel der Orthodoxie sehen und verstehen, warum die „wahre Säule und Grundfeste der Wahrheit" (1.Tim.3:15) die Kirche und nicht die Heilige Schrift ist.
Die Orthodoxe Kirche ist also die Kirche, die eine KONTINUIERLICHE UND STABILE BASIS als Quelle ihres Glaubens hat, im Gegensatz zum Protestantismus. Die Kirche wird getragen vom Leben der Heiligen im Heiligen Geist und ist historisch bezeugt, vom Anfang bis heute.
Wenn ein Protestant das verstanden hat, wird er aufhören zu fragen: „Wo steht das in der Heiligen Schrift, was ihr da tut?" Denn er hat begriffen - ob die Heilige Schrift es sagt oder nicht -, dass es genügt, wenn es die Kirche im Heiligen Geist sagt, damit es gültig ist und angenommen wird als eine Weise der Gottesverehrung.
3. Historisches Zeugnis
So wird dieser Mensch sich mit der Nachforschung der HISTORISCHEN Kirche zu beschäftigen beginnen. Was auch immer jemand behaupten mag über die frühen Christen, was sie in ihrer Gottesverehrung angeblich taten oder glaubten, es gibt historische Dokumente, Texte der ersten Christen und archäologische Funde, die zeigen, dass die Christen bereits ganz zu Anfang Gott auf orthodoxe Art und Weise verehrten und nicht auf protestantische Weise. Es gab Synoden, einen eigenen Klerus, Ikonen, Kleidung, die Verehrung der Heiligen und ihrer Reliquien, klar definierte Dogmen, die Göttliche Liturgie, die Beichte, die Heilige Ölung, Salbung, Totenfeiern, das Kreuz, Fasten, Feste ... Alles war so seit Beginn, nur bei unbedeutenden Einzelheiten veränderte sich ihr Ritus. Wenn ein Protestant all dies in den alten historischen Quellen entdeckt, erkennt er, dass alles, was ihn seine Führer lehrten, ein willkürliches und falsches Bild über die erste christliche Kirche liefert. Und er erkennt, dass das, was er an der orthodoxen Verehrung als „außerbiblisch" hasst, genau das ist, was uns der Herr selbst übergeben hat!
Die historische Nachforschung wird jemanden, der gute Absichten hat, höchst wahrscheinlich von den protestantischen Erfindungen des 16. Jahrhunderts weg und hin zur orthodoxen Gottesverehrung führen.
4. Apostolische Nachfolge
Die folgende ebenso ernste Thematik, die jemanden verstehen läßt, warum es keine „Christlichkeit" außerhalb der orthodoxen Kirche geben kann, ist die Frage nach der apostolischen Nachfolge. Beim Studium der alten christlichen Quellen versteht man auf einmal Verse der Heiligen Schrift, die man füher ohne diese Kenntnis leicht mißverstanden hätte oder die einem gar unbekannt geblieben wären. Man erkennt, dass die Kirche mit dem gottgegebenen synodalen System funktioniert, und dass dieses System die Garantie für die Einheit, für den Zusammenhalt und für das Leben der Kirche im Heiligen Geist ist.
Dieses Studium wird einen zu der Gewißheit führen, dass seit Beginn in der Kirche Christi niemand willkürlich, ohne Autorität, handelt. Es gibt vielmehr eine gestufte Autorität, die von Gott Vater selbst ausgeht, und durch den Bischof einer jeder Stadt bis zum letzten Christen reicht. Man erwacht aus der protestantischen Lethargie und erkennt, dass die Autorität des Bischofs nicht eine „menschengemachte" Sache ist, sondern ein grundlegendes christliches Glaubensdogma. Und man beginnt, nach der Machtquelle seiner protestantischen Führer zu fragen (vielleicht auch nach seiner eigenen, falls man der Pastor dieser Versammlungen sein sollte). Wer hat ihnen das Recht gegeben, die anderen zu führen?
Man wird ebenso überrascht sein, herauszufinden, dass die Kirche nie gefallen ist (wie einige es einem gesagt haben), sondern in der Geschichte immer weitergeht, in Zusammenarbeit und Einheit mit dem Herrn Jesus Christus, im Heiligen Geist. Und man wird sogar erkennen, dass sich diese Apostolität NUR in der orthodoxen Kirche findet, wenn man nämlich die Gründe und die Art erfährt, wodurch das Schisma mit den Papisten geschaffen wurde. Danach wird einem die Straße zur Orthodoxie vollends zur wegweisenden Einbahnstraße.
5. Anworten, die Konsequenzen im Leben haben
Alles oben Dargelegte gibt einem konsequente Antworten auf das, was man einstmals an der orthodoxen Kirche kritisiert hat. Es werden einem nun die Gründe für die „Anarchie" bei vielen Laien und Klerikern der Orthodoxie einsichtig. Man begreift, dass in einem Synodalen System ohne pyramidenartige Hierarchie mit festgefügter, unverrückbarer Machtstruktur es nur natürlich ist, wenn verschiedene Meinungen und Zusammenstöße in nebensächlichen Fragen zwischen Bischöfen auftauchen. Er versteht, dass in einer Gottesverehrung der Freiheit so etwas im Volk Gottes immer vorkam und dass auf dem „Feld" Christi Unkraut wuchs, wächst und wachsen wird. Dass es also nur natürlich ist, wenn es eine Reihe von Klerikern und Laien gibt, die diese Freiheit - vor allem zu ihrem EIGENEN SCHADEN - ausnutzen. Und dass es nur natürlich ist, wenn in sich einem solchen Glauben der Freiheit auch Pseudochristen und Opportunisten befinden.
Man weiss jetzt, was, warum und wie man glaubt. So versteht man auch, dass man, anstatt die Haltung anderer zu kritisieren, sich besser auf sein eigenes Leben und Verhalten konzentriert, weil man sehr gut weiss, dass man vor Gott weder früher noch jetzt so ist, wie man sein sollte. Und anstatt von den anderen zu erwarten, dass sie den ersten Schritt tun, wäre es besser, dass man selber versucht, eine Runde gläubiger Brüder um sich zu sammeln, mit denen man einen christlichen Kreis bildet, wie man ihn sich wünscht. Denn man selbst ist schließlich nicht unbeteiligt an der Verantwortung gegenüber anderen.