Zum Ökumenismus
Es gibt in Wahrheit kein Grund zu einer Einigung oder Dialog mit dem Papsttum. Die Christen sind vereint, die Kirche ist Eine. Wer die Wahrheit kennenlernen will, ist herzlich eingeladen. Es ist die Orthodoxe Kirche, die seit Christus kein Komma änderte.
Um trotzdem zu verstehen, warum der Dialog fortfährt und blasphemische Aussagen wie diese der gültigen Sakramente getätigt werden, muss man in der Wunde kratzen, und das tut einigen weh. Nun, es gibt die Häresie des Ökumenismus (dasselbe wie ökumene denn ökumene kann es nur unter Orthodoxen geben Philoxenia ist ein anderes Wort und heißt gastfreundschaft – wir können sie ja gern auf einen Kaffee einladen!). Unsere Kirche als Dogma als Kirchenleben und Erleben und Heiligung ist perfekt, die Menschen sind es oft nicht. Es ist bekannt und durch Dokumente bewiesen, dass einige der Hierarchen, darunter jener, der wie durch einen Putsch ohne Synode den neuen Kalender in Griechenland einführte , Ökumenisten und Freimaurer sind. Metaksakis war ein Freimaurer 33en Grades. Athinagoras, der die Anathemas als Einzelmensch einfach “abschaffte” war auch Freimaurer. Die Freimaurer streben die Eine Weltreligion an, wie auch die Eine Weltregierung (wir erleben es ja gerade). Viele Hierarchen der Kirche haben über dieses Problem der Freimaurer in der Kirche schon öffentlich gesprochen.
Quelle impantokratotos:
Es mag seltsam klingen, doch es ist eine Tatsache, daß der heutige Ökumenismus die ‘ökumenische Natur‘ unserer Kirche bedroht, da er immer mehr in kompromittierende und synkretistische Taktiken verfällt, die den grundlegenden Prinzipien unseres orthodoxen Glaubens widersprechen. Wir dürfen nicht vergessen, daß der richtige Glaube die erste und wichtigste Voraussetzung für die Rettung der Menschheit ist gemäß der göttlich inspirierten Erklärung:
„Wer gerettet werden möchte, ist an erster Stelle verpflichtet, den katholischen Glauben zu bewahren; wenn er diesen Glauben nicht sicher und unversehrt bewahrt, ohne zu schwanken, wird er auf ewig verlorengehen" (Glaubensbekenntnis des hl. Athanasios von Alexandria).
Diese Proklamation war in der Geschichte der Kirche ohne Beispiel, denn zum ersten Mal charakterisierte ein offizieller orthodoxer Text alle heterodoxen Gemeinschaften des Westens als „Kirchen", als „Teil des Hauswesens Christi und Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben (Eph 3,6).
Auf diese Weise wurde die orthodoxe Ekklesiologie gestürzt und verworfen. Um hier auf den Verweis auf frühere Epochen zu verzichten, genügt es zu erwähnen, daß erst wenige Jahre zuvor (1895)
dasselbe Patriachat in einer seiner Enzykliken den Römischen Katholizismus als außerhalb der Kirche bezeichnete, denn er habe häretische Lehren und Erneuerungen eingeführt. So rief er ferner die westlichen Christen dazu auf, zu der Einen Kirche zurückzukehren, das heißt, zur Orthodoxie.
Die Proklamation von 1920 jedoch, die als Prototyp den
internationalen ‘Staatenbund‘ hatte, schlug die Gründung eines Verbandes und einer Bruderschaft zwischen den Kirchen vor mit den primären Zielen:
a) einer erneuten Überprüfung der dogmatischen Unterschiede auf besänftigende Art und Weise; b) das Annehmen eines einheitlichen Kalenders (dessen partielle Verwirklichungen leider die interorthodoxe Kalenderspaltung mit sich brachte); und c) die Einberufung panchristlicher Konferenzen.
In bezug auf die ökumenischen Vorschläge des Zweiten Vatikanischen Konzils war die orthodoxe Antwort - mit dem ökumenischen Patriarchen Athenagoras als wichtigstem Wortführer - positiv. Der Patriarch traf Papst Paul VI. in Jerusalem (1964), führte mit ihm zusammen die gegenseitige Aufhebung der Anathemata von 1054 durch und rief auf zum „Dialog der Liebe" - und auf diese Weise unterstützte er die Ziele des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Ökumenistische Theologie:
In demselben Geist ist die Idee der
„Universellen sichtbaren Kirche" zu finden. Das bedeutet, eine Kirche, die ‘unsichtbar‘ existiert und aus allen Christen besteht, welche durch verschiedene wechselseitige Anstrengungen zur Vereinigung in ihrer sichtbaren Dimension erscheinen wird.
Diese Ansichten wurden geformt und beeinflußt durch die protestantische
„Theorie der Zweige" („branch theory"), nach der die Kirche ein „Baum" ist, wobei alle christlichen Konfessionen dessen „Zweige" bilden und jede von ihnen nur einen Teil der Wahrheit enthält.
Wir sollten noch die Theorie der
„zwei Lungenflügel" hinzufügen, die zwischen orthodoxen Ökumenisten und Papisten entwickelt wurde. Gemäß dieser Theorie sind die Orthodoxie und der römische Katholizismus zwei Lungenflügel, mit denen die Kirche atmet. Damit die Kirche wieder richtig zu atmen beginnt, müssen die beiden Lungenflügel ihre Atmung synchronisieren.
Schließlich gehört zu den Methoden, die der Ökumenismus für die Wiederannäherung der Christen verwendet, noch der
‘dogmatische Minimalismus‘. Das ist ein Versuch, die Dogmen hinunter auf das Allernötigste zu reduzieren, auf das pure Minimum, um über die Unterschiede zwischen den Konfessionen hinwegzuspringen. Das Resultat jedoch besteht darin, die Dogmen zu übersehen und ihre Bedeutung herabzuwürdigen und zu bagatellisieren. „Mögen sich die Christen vereinigen", sagen sie, „und die Theologen werden die Dogmen später diskutieren"! Mit der Methode des dogmatischen Minimalismus mag es in der Tat recht einfach sein, daß sich die Christen vereinigen. Doch können solche ‘Christen‘ orthodox sein, das heißt, wirklichen Christen?
Der orthodoxen Ekklesiologie gemäß sind Kirche und Orthodoxie identisch. Die Kirche ist zweifellos orthodox, und die Orthodoxie ist die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche, der Leib Christi. Da Christus Einer ist, ist auch die Kirche eine. Deshalb ist Spaltung in der Kirche nicht vorstellbar. Es kann nur eine Trennung von der Kirche geben. Das heißt, in bestimmten historischen Augenblicken schneiden sich die Häretiker und die Schismatiker von der Kirche ab und somit hören sie auf, Mitglieder der Kirche zu sein.
Dies erklärt, warum die Heiligen Väter bis aufs Blut kämpften, um den Glauben der Kirche zu schützen, genauso auch ihre Sorge um die Wortwahl - unter der Erleuchtung des Heiligen Geistes - der ‘Vertragsbedingungen‘ der Ökumenischen Konzile. Diese ‘Vertragsbedingungen‘ sind nichts anderes als die ‘Kontrollpunkte‘, die Grenzen der Wahrheit, so daß der Gläubige die Kirche - als Orthodoxie - zu unterscheiden vermag von der Häresie.
Die Heterodoxen trennten sich von der Kirche, indem sie die Fülle der Wahrheit verwarfen. Das ist der Grund, weswegen sie Häretiker sind.
Ihnen mangelt es daher an der heiligenden Gnade des Heiligen Geistes. Somit sind ihre ‘Mysterien‘ (Sakramente) nicht gültig. Folglich kann ihnen die Taufe, die sie vornehmen, nicht den Zutritt zur Kirche Christi gewähren.
Der 68. Kanon der Heiligen Apostel stellt fest: „Jene, die von Häretikern getauft oder geweiht wurden, können weder treue Christen noch Kleriker sein." Der hl. Nikodemos der Agiorit fügt hinzu:
„Die Taufe aller Häretiker ist nicht gottgemäß und blasphemisch und hat keinerlei Gemeinschaft mit jener der Orthodoxen."
Am Besten liest man den ganzen Artikel er hat sehr viele wichtige Informationen beinhaltet.
http://www.impantokratoros.gr/3C078CC6.de.aspx
Wir sollten besser versuchen, den Menschen die Orthodoxie vorzuleben, zu missionieren, Klöster einzurichten, Geistliche nach Deutschland zu bringen, anstatt einen Pakt mit dem teufel zu schließen... und den Menschen ihre Taufe vorzuenthalten.