Re: Orthodoxie in Deutschland in 20 Jahren?
Verfasst: 04.02.2011, 03:07
Aber zumindest wurde das so explizit mal festgezurrt!
Was Vater Martinos sagt ist richtig, und doch kommt langsam ein Wandel auf uns zu. Die Jugendlichen haben wohl nicht mehr das Bedüfnis, ein Stück Heimat zu besuchen (höchstens etwas, was ihnen in idealisierter Form von den Eltern beigebracht wurde, denn wirklcih kennen tun sie die Heimat nicht). Desweiteren wage ich zu behaupten, dass das Verhätlnis der Deutschkenntnisse zu den Kenntnissen der Heimatsprache sich immer mehr Richtung Deutsch verschiebt.
Zumindest ist das die Erfahrung, die ich aus Kulturvereinen so mitbekomme (und in den Vereinen ist das immer noch besser als bei Leuten, die nicht mal diese Verbindung pflegen).
Der Besucher hat wohl vom Athos eine andere Erwartung (es ist und bleibt ein Urlaubserlebnis) als von der Liturgie in der deutschen Heimat (wo es der Alltag ist). Da fehlt noch ein bißchen der orthodoxe Geist, aber ich glaube, man kann eigentlich auch so schon recht zufrieden sein.
Matwej, noch eines: die Smileys gefallen mir auch nicht, die sehen tatsächlich fies aus.... Bitte mit Vorsicht verwenden
Ich weiß nicht, wie die Orthodoxie in 20 Jahren sein wird in Deutschland. Ein mögliches Szenario, das ich mir vorstelle ist eher "eschatologisch" angehaucht. Die Kirche steht unter stärkster Verfolgung und in Anbetracht des Kampfes um die nackte Existenz könnte es tatsächlich zu einer orthodoxen Einheit zwischen West und Ost kommen. Offen gesagt, ist das für mich gerade der einzige - wenn auch doch recht unwahrscheinliche - denbare Fall, in dem das Schisma vor der Zweiten Parusie beendet werden könnte.
Wie gesagt, reine Vorstellung.
Was Vater Martinos sagt ist richtig, und doch kommt langsam ein Wandel auf uns zu. Die Jugendlichen haben wohl nicht mehr das Bedüfnis, ein Stück Heimat zu besuchen (höchstens etwas, was ihnen in idealisierter Form von den Eltern beigebracht wurde, denn wirklcih kennen tun sie die Heimat nicht). Desweiteren wage ich zu behaupten, dass das Verhätlnis der Deutschkenntnisse zu den Kenntnissen der Heimatsprache sich immer mehr Richtung Deutsch verschiebt.
Zumindest ist das die Erfahrung, die ich aus Kulturvereinen so mitbekomme (und in den Vereinen ist das immer noch besser als bei Leuten, die nicht mal diese Verbindung pflegen).
Der Besucher hat wohl vom Athos eine andere Erwartung (es ist und bleibt ein Urlaubserlebnis) als von der Liturgie in der deutschen Heimat (wo es der Alltag ist). Da fehlt noch ein bißchen der orthodoxe Geist, aber ich glaube, man kann eigentlich auch so schon recht zufrieden sein.
Matwej, noch eines: die Smileys gefallen mir auch nicht, die sehen tatsächlich fies aus.... Bitte mit Vorsicht verwenden
Ich weiß nicht, wie die Orthodoxie in 20 Jahren sein wird in Deutschland. Ein mögliches Szenario, das ich mir vorstelle ist eher "eschatologisch" angehaucht. Die Kirche steht unter stärkster Verfolgung und in Anbetracht des Kampfes um die nackte Existenz könnte es tatsächlich zu einer orthodoxen Einheit zwischen West und Ost kommen. Offen gesagt, ist das für mich gerade der einzige - wenn auch doch recht unwahrscheinliche - denbare Fall, in dem das Schisma vor der Zweiten Parusie beendet werden könnte.
Wie gesagt, reine Vorstellung.