Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
doch, die Zuordnung der drei Engel symbolischerweise auf die drei Hypostasen ist vom hl. Andrej gewollt. Er malte die Hauptikone für das Dreifaltigkeitskloster und nicht für ein Engelkloster. Und außerdem ist diese Ikone die traditionelle Ikone für Pfingsten. Und an Pfingsten feiern wir, daß Christus zum Vater heimgekehrt ist um uns den Parakleten zu senden. Das ist kein Engelfest, sondern das Dreifaltigkeitsfest, an dem alle Dreifaltigkeitskirchen ihr Fest feiern (besser als der scholastische Dreifaltigkeitsbegriff ist Göttliche "Dreiheit"). Die heutige Pfingstikone mit den Aposteln und der Gottesmutter, die auf den Hl. Geist in Feuerzungen warten, ist ein sehr spätes Sujet und kommt aus dem Westen, was freilich nichts Schlechtes oder Falsches ist.
Ich bin kein Verfechter meiner oben reingestellten Kritik, sondern ich habe hier einfach einen offenen Punkt, den ich gerne verstehen würde.
Ich habe das auf oodegr gelesen, immerhin eine Seite, die mit dem Segen orthodoxer Geistlicher läuft.
Mir erscheint das Argument "Du sollst kein Bildnis von mir erstellen" dahingehend ziemlich nachvollziehbar. Desweiteren heißt es, dass die Ikonographie auf die Menschwerdung Christi basiert. Dieser menschliche Aspekt (wenn ich das so nennen darf) ist es, der uns das erlaubt. Wieso taucht die (darstellbare) Erscheinung Gott Vaters in Engelsform darin auf (oder habe ich es nicht gesehen?)
Ich bitte wirklich um Entschuldigung: ich behaupte nichts. Ich frage einfach nach und danke Euch für Euer Verständnis und Eure Geduld mit mir.
ich denke hierbei, dass es nicht Gott-Vater selbst symbolisieren soll, sondern das Verhältnis zueinander oder so
Lediglich Gott-sohn darf dargestellt werden. Da er mensch wurde. Ich glaube hier gibt es auch noch einen Thread über die dreifaltigkeitsikone worin jenes nochmal genauer erläutert wird.
Gruß
Elvis
Am Anfang war das Wort und das Wort war bei GOTT und GOTT war das Wort. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ist durch es geworden, und ohne es ist nichts Geworden. Was geworden ist - in IHM war das Leben, und das Leben war das Licht des Menschen und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen (begriffen, erfasst). (EVANGELIUM nach Johannes)
Ehre Sei dem Vater und den Sohn und den Heiligen Geist.
Jetzt und immerdar und in alle ewigkeit. Amen