was kannst denn Du hierzu sagen? Oder wartest Du noch ein bißchen?
Gruß,
Nassos
Hallo, Anastasis,Anastasis+ hat geschrieben: So finde ich es sehr hart, dass in der römischen Kirche, geschiedene Gläubige auf immer und ewig von der Kommunion ausgeschlossen sind.
Rene hat geschrieben:Hallöchen,
ein Freund von mir ist römisch katholisch und darf seit seiner Scheidung nicht mehr zur Kommunion. So lange seine geschiedene Frau noch lebt, darf er nicht zur Kommunion! So hat das sein Pfarrer erklärt, ist so.
HIER wurde schon einiges zum Thema Ehe/Scheidung (die es so ja nicht gibt) geschrieben, lohnt sich da nachzublättern....
L.G. Rene
und1650 In vielen Ländern gibt es heute zahlreiche Katholiken, die sich nach den zivilen Gesetzen scheiden lassen und eine neue, zivile Ehe schließen. Die Kirche fühlt sich dem Wort Jesu Christi verpflichtet: „Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen heiratet" (Mk 10,11-12). Die Kirche hält deshalb daran fest, daß sie, falls die Ehe gültig war, eine neue Verbindung nicht als gültig anerkennen kann. Falls Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetze Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen. Aus dem gleichen Grund können sie gewisse kirchliche Aufgaben nicht ausüben. Die Aussöhnung durch das Bußsakrament kann nur solchen gewährt werden, die es bereuen, das Zeichen des Bundes und der Treue zu Christus verletzt zu haben, und sich verpflichten, in vollständiger Enthaltsamkeit zu leben.
1665 Geschiedene, die zu Lebzeiten des rechtmäßigen Gatten wieder heiraten, verstoßen gegen den Plan und das Gesetz Gottes, wie Christus es gelehrt hat. Sie sind zwar nicht von der Kirche getrennt, dürfen aber die heilige Kommunion nicht empfangen. Sie können ihr Leben dennoch christlich führen, vor allem dadurch, daß sie ihre Kinder im Glauben erziehen.
Kommt Oikonomia immer durch Bischöfe und Priester zum Einsatz oder kann es auch vom einzelnen Laien angewendet werden?Ich denke, der Einsatz von Oikonomia durch unsere Orthodoxe Kirche bzw. den Bischof oder Priester darf nicht als Aufweichen oder als Widerspruch zu den Kanones gesehen werden.
Da teile ich eher die orthodoxe Auffassung, wenn auch mehr auf evangelische Art. Gott ist gekommen, um die Menschen zu erlösen, von ihren Fesseln zu befreien und in Seiner Liebe zur neuen Herrlichkeit zu führen. Das alles kann den Menschen nicht zukommen, wenn sie durch neue Gesetzlichkeiten geknechtet werden, ohne Aussicht haben, die errettende Liebe Gottes irgendwie zu erfahren.bei der römisch-katholischen Kirche handelt man eher wie ein Jurist
bei der orthodoxen Kirche handelt man eher wie ein Arzt.
Hallo Metanoia, ähm, kannst Du beides mal explizit gegenüber stellen? Ansonsten ist das für mich fast ein Oxymoron.Da teile ich eher die orthodoxe Auffassung, wenn auch mehr auf evangelische Art.
Lieber René,Rene hat geschrieben:Liebe Maria,
ich verstehe nicht ganz...![]()
du bestätigst doch mit den Zitaten nur was ich geschrieben habe...![]()
Ausnahme, man lebt zölibatär. Wenn ich aber eine neue Partnerin oder einen neuen Partner (als Frau) gefunden habe und mit diesem leben möchte, darf ichg es nicht, darf auch nicht zur Kommunion...
L.G. Rene
Was ist, wenn du als einzelner orthodoxer Laie in ein nichtchristliches Land kommst und vor der Frage stehst, wie du dich da verhalten kannst? Was machst du, wenn du gerade mal keinen Bischof oder Priester als Ansprechpartner hast, sondern selbst entscheiden musst, wo die Grenzen sind? Betrifft Oikonomia das allgemeine Verhalten des Christen in der Welt oder allein die Handhabung der Liturgie?Oikonomia kann nicht vom Laien kommen, da würden wir sehr schnell im Chaos enden. Ob es jetzt von einem einzelnen Bischof, ... kommen kann, weiß ich leider nicht...
Was ich mehr als "evangelisch" empfinde, ist die unmittelbar heilende Wirkung Gottes. Gott ist nicht der Ankläger, sondern Satan ist es. Der der Verführer ist, ist immer der Ankläger. Die Macht Jesu Christi kann ihn austreiben und Frieden in die Seele bringen. Gott hat kein Interesse an Schuld oder Unschuld, sondern am Menschen. Gott will uns fähig machen, gerecht zu leben. Er kennt die seelischen Verletzungen und Krankheiten in uns und kann uns heilen (siehe Jesaja 53).kannst Du beides mal explizit gegenüber stellen? Ansonsten ist das für mich fast ein Oxymoron.
und ich auch kein Telefon und/oder Internet habe. Tja, da bleibt mir nichts anderes übrig, als (kat Oikonomia, haha, weil Extremsituation) das zu machen, was ich machen kann als Einzelner. Beten, wenn möglich Fasten. Wenn ich länger dort bin, werde ich auf einiges verzichten müssen, aber eben nicht auf freiwilliger Basis.Was ist, wenn du als einzelner orthodoxer Laie in ein nichtchristliches Land kommst und vor der Frage stehst, wie du dich da verhalten kannst? Was machst du, wenn du gerade mal keinen Bischof oder Priester als Ansprechpartner hast, sondern selbst entscheiden musst, wo die Grenzen sind? Betrifft Oikonomia das allgemeine Verhalten des Christen in der Welt oder allein die Handhabung der Liturgie?
Das Gemeinsame ist, dass wir das Bedürfnis der Mensche nach Heilung sehen, und dass es Aufgabe der christlichen Religion ist, dies zu schaffen.Bitte hebe noch einmal das Gemeinsame in dieser Ansicht hervor.