Verfasst: 24.06.2007, 12:05
Lieber Halil !
Ich denke, daß ich schon zu früherer Gelegenheit auf folgende Analogie hinwies: Auf der Erde gibt es etwa 7 Milliarden menschliche Personen mit ihren diversen Ausprägungen und Eigenschaften - aber, es gibt nur einen Menschen, die eine menschliche Natur, bestehend aus Körper, Geist und Seele. Dementsprechend ist die christliche Vorstellung von Gott, daß es ein göttliches Wesen gibt, das sich in drei Personen offenbarte.
Gestatte mir noch eine kurze persönliche Anmerkung: Mir ist durchaus bewußt, daß für Dich dieses Thema in gewisser Weise delikat ist - aus diesem Grund bemühen wir uns alle, in entsprechender Weise einen klärenden Beitrag zu leisten. Nun ist es allerdings für beide Seiten nicht sehr hilfreich, wenn feststehende Tatsachen (ich beziehe mich hier konkret auf das nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis und dessen Aussagen), die für dieses Thema von großer Wichtigkeit sind, definitiv in Frage gestellt werden. Auch ist es nicht unbedingt entscheidend, wenn jemand eine (möglicherweise nicht einmal theologisch fundierte) Privatmeinung dazu vertritt - mag er nun Freund sein oder nicht.
Tatsächlich ist es so, daß den Glaubensmysterien eben nicht auf trocken-rationalistische Weise begegnet werden kann - der menschliche Geist ist zu begrenzt,um manche Dinge bis ins letzte Detail "verstehen" zu können. Die Offenbarung Gottes an die Menschen richtet sich durchaus an das Denken, doch in ebensolchem Maße auch an das Gefühl und die Intuition. Es handelt sich also nicht nur darum, diese Mysterien gemäß unserer Fähigkeit zu erläutern - es sollte schon auch Bereitschaft vorhanden sein, sich auf diese Erklärungen einzulassen.
Herzlich grüßt
Erzpr. Peter
Ich denke, daß ich schon zu früherer Gelegenheit auf folgende Analogie hinwies: Auf der Erde gibt es etwa 7 Milliarden menschliche Personen mit ihren diversen Ausprägungen und Eigenschaften - aber, es gibt nur einen Menschen, die eine menschliche Natur, bestehend aus Körper, Geist und Seele. Dementsprechend ist die christliche Vorstellung von Gott, daß es ein göttliches Wesen gibt, das sich in drei Personen offenbarte.
Gestatte mir noch eine kurze persönliche Anmerkung: Mir ist durchaus bewußt, daß für Dich dieses Thema in gewisser Weise delikat ist - aus diesem Grund bemühen wir uns alle, in entsprechender Weise einen klärenden Beitrag zu leisten. Nun ist es allerdings für beide Seiten nicht sehr hilfreich, wenn feststehende Tatsachen (ich beziehe mich hier konkret auf das nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis und dessen Aussagen), die für dieses Thema von großer Wichtigkeit sind, definitiv in Frage gestellt werden. Auch ist es nicht unbedingt entscheidend, wenn jemand eine (möglicherweise nicht einmal theologisch fundierte) Privatmeinung dazu vertritt - mag er nun Freund sein oder nicht.
Tatsächlich ist es so, daß den Glaubensmysterien eben nicht auf trocken-rationalistische Weise begegnet werden kann - der menschliche Geist ist zu begrenzt,um manche Dinge bis ins letzte Detail "verstehen" zu können. Die Offenbarung Gottes an die Menschen richtet sich durchaus an das Denken, doch in ebensolchem Maße auch an das Gefühl und die Intuition. Es handelt sich also nicht nur darum, diese Mysterien gemäß unserer Fähigkeit zu erläutern - es sollte schon auch Bereitschaft vorhanden sein, sich auf diese Erklärungen einzulassen.
Herzlich grüßt
Erzpr. Peter