SELEUKOS_NIKATOR hat geschrieben:wer nicht weisst, es gibt einen abkommen zw. orthodox und katholischen kirche die eng zusammen arbeiten ermöglichen soll. dieses abkommen wurde vom papst und der patriach zu kostantinopel unterschrieben. der papst selber hat bei seinen besuch in istanbul beim patriarchat an einem gemeinsammen gottesdienst für heiligen andreas teilgenomen und der gebet fand im patriarchat aya jorgi kirche statt.
es gibt enge zusammen arbeit zw. orthodox und katholische kirche in der türkei überhaupt!
es gibt auch bemühungen beide konfessionen zusammen zu führen, weil ja theologisch gesehen kaum unterschiede gibt!
der papst müsste auf sein amt stellverteter gottes auf erden verzichten und er wäre nur ein patriarch der kirche was auch richtig wäre meiner meinung nach..
ich habe gute hoffnungen, dass das eines tages geschieht.
wollte eigentlich nicht jesus, dass wir eine kirche sind? ist teilung der kirche nicht ein wiederspruch zu jesus wunsch und lehre? wo bleibt der christ sein?
es ist klar, dass orthodoxen den kirchenteilung nicht verursacht haben aber wir könnten daran arbeiten wieder zusammen zu kommen zumindest versuchen jesus seine wünsche auf erden zu realisieren.
ich als orthodox würde dies unterstützen...
ich wollte mit dieser schreiben niemanden kränken oder beleidigen.
gott beschütze euch..AMEN+
Lieber Bruder, wir diskutieren hier ja nur.
da kann jeder seine Meinung sagen, ich möchte ja auch keinen verletzen, auch dich nicht.. und werde ja auch als Zelotin (mit der schlechten Ausführung) dargestellt, also sozusagen gesteinigt Anastasis, das stört mich aber nicht, weil ich einfach versuche, Gott zu folgen und nur Gott, und keinen Menschen, die im 21en Jahrhundert plötzlich glauben, den Glauben anpassen zu können.
Wir sind ja Orthodoxe, und den patriarchen sehen wir nicht als Papst und stellvertreter Gottes auf Erden, sondern einen Bischof, der wegen seines Sitzes eine besondere Bedeutung hat. es ist in der Vergangenheit schon vorgekommen, dass Patriarchen in Haeresien verfielen und dass sie dann abgesetzt wurden.
Du sprichst von der Türkei. Der Oikumenische Patriarch ist es doch selbst, der die canones ausser Acht lässt, und selbst schon mit Buddhisten etc zusammengebetet hat. da ist es kien Wunder, was so in der Türkei geschieht. Die Klöster des Heiligen Berges in Griechenland und eine Menge Bischöfe, Priester und Gläubige, des neuen wie auch des alten kalenders haben schon berge von protestbriefen geschrieben, gegen die enge Zusammenarbeit mit dem Papst, gegen die gemeinsamen Gebete etc.. Die gut informierten wissen, dass selbst der einfache papstbesuch auf Cypern von kurzer Zeit ein skandal war und es Proteste hagelte.
wenn man für jemanden betet, muss man ja nicht mit ihm zusammen beten. Ich bete auch für andere Menschen, egal welcher religion, das ist etwas anderes. Aber wenn man mit jemanden zusammen betet, ist das, als wenn man zugibt, dass es keine Unterschiede gibt, so sehe ich das und ich meine, deswegen entstanden diese canones erst. das heisst, damit man sich seines Glaubens bewusst ist und versucht, ihn den anderen näher zu bringen.
Lieber Florianklaus, ich würde zwar nicht mit dir zusammen beten, aber das bedeutet nicht, dass ich dich betrüben möchte. Wir sollen aber doch Gott gefallen und nicht den Menschen.
Es war sehr betrübend für meine Mutter, als ich und mein mann drei Tage vor der Hochzeit fasteten, während sie Feiern veranstalteten, und auch, dass ich in einem Kloster heiratete, in einer Zeremonie, die über eine Stunde dauerte. auch wenn sie mich in meinen langen röcken in die Kirche gehen sieht, und niemals in die Disko, gefällt ihr das nicht. das meiste, das man tun muss, ist den anderen Menschen eh nicht weltlich genug. Man soll ja nett sein, gesellschaftlich anerkannt, und allen Freude bereiten. Aber die Frage ist doch - wer lacht nach dem Tode dann noch?
Wenn ich Dich in den arm nehmen würde, wäre das auch ein Gebet, das man jedoch mit allen Menschen sprechen kann.
Es ist sicher schwierig, sich in der Situation zu befinden, mit einen Menschen einer anderen Konfession verheiratet zu sein und sein Leben und seinen Glauben teilen zu mössen, darüber kann ich wirklich nicht urteilen, wo da die Grenzen liegen.
Das einzige Argument ist ja immer die Liebe. Als wenn wir wissen zu lieben und die Heiligen nicht, die gegen diese Dinge gekämpft haben....
Was wir weltliche Menschen als Liebe empfinden ist oft meilenweit weg von der wahren Liebe. Ist es Liebe, wenn man dem anderen nicht den wahren Weg zeigt, sondern ihn noch dazu ermuntert, dort zu bleiben, wo er ist?
das ist wirklich eine endlosdiskussion.
Lieber Seleukos, ich würde Dir nur raten, dich über die Unterschiede Orthodoxie röm- Katholische zu informieren, denn so einfach ist das nicht. sonst wären wir ja vereint. es gibt viele Unterschiede, und es gibt sicher im Forum sehr viel material dazu. das wäre erstmal wichtig!
en Christo
Alexia