stefan1800 hat geschrieben:@ElvisVrinic:
Meines Wissens hat es zur Zeit der Zaren keinen Patriarchen gegeben, sehr wohl aber zur Zeit der Kommunisten. Patriarch Tichon wurde Ende 1917 zum ersten Patriarchen seit Peter dem Großen gewählt. Peter hatte das Patriarchenamt abgeschafft, so daß es dann so etwas wie die "Heilige Synode" gab. Die Patriarchen sind nach der bolschewistischen Machtergreifung auch nicht ins Ausland geflohen, sondern in Moskau geblieben. Andere Teile der russischen Kirche gingen ins Exil. Jahre später wurde Tichon abgesetzt und durch den dem Kommunismus treu ergebenen Patriarchen Sergej ersetzt. Daher hatte die Auslandskirche (ROKA) die Verurteilung des Sergejanismus 2007 als eine der Vorbedingungen für die Wiedererlangung der Einheit mit der ROK des Moskauer Patriarchats genannt.
upps da habe ich wohl ein bisschen was falsch verstanden.
Naja aber ich weiss nicht, ein Patriarch der den Kommunismus "treu" ist - dann hätte man ja auch die absulute jurisdiktion des papstes anerkennen können. Naja ob man so jemanden noch einen Christ nennen kann wage ich zu bezweifeln - wäre ja genauso wie der Nationalsozialismus mit der orthodoxie - schwarz und weiss vertragen sich einfach nicht.
Naja das die "Zaren" was gegen die kirche haben ist mir bewusst. Ich glaube einer von denen habe eine Bartsteuer erlassen - man wollte die rechtgläubigen Christen unterjochen - es könnte mir soviel zu diesen "königen" einfallen, aber ich denke hierbei, das es nur unnötig wäre.
Filip hat geschrieben:mhh wieso sollte man mit nen "lateinischen" rosenkranz beten als orthodoxer christ?
synkretismus?
tja mein Wiener-Brüder aus dem alten Serbien.

Wieso sollen dan die lateiner das Jesusgebet beten?
(Ist nichts persönliches bitte um verständnis)
Der Rosankranz ist ja in seiner "Ur"-Form nicht lateinisch. Er wurde bereits im frühen mönchtum "entwickelt". Wir im "Osten" haben es leider vergessen - deswegen auch "wiederbeleben".
Im Russland wurde oder wird oft noch der Rosenkranz gebetet - ich glaube man nennt es die "lestovka" zur Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria. Es gibt ja auch die "lestovka" - eine gebetsregel die die Jesusgebete beinhaltet, machen vorwiegend Altgläubige und Kirchliche die nach dem "Alten" Ritus Beten.
Der selige Starze Seraphim vom Sarov hat den Rosenkranz gebetet - halt in Orthodoxer version, d.h. 150 Ave-Marias plus die seligpreisungen und das GEBET DES HERRN.
Ich habe auch mitbekommen (ich leiste jetzt keine gewähr dafür), dass der Rosenkranz unter den jungern vom hl. Basilos dem Grossen verbreiten haben soll. Die Marienverehrung ist schon sehr "alt"
Ich habe hierfür auch zwei links reingestellt auf englisch, da wird jenes nochmal erläuter. Der Rosenkranz war denke ich im Russischen Reich stark verbreiten, zumal auch da die Gottesgebärerin und immerjungfrau Maria gesehn wurde, kursk ist ein beispiel.
Soviel zum hintergrund ob es rechtgläubig ist oder nicht.
Naja was ich damit bezwecken will ist ja auch das wir uns vielleicht ein bisschen mehr unserer Gottesmutter zuwenden im sinne von verherrlichen - natürlich im Orthodoxen sinne. Sicher in unseren "Standartgebeten" ist immer eine bitte um fürbitte mitbei, aber so viel ist es ja auch nicht.
Ich habe glaube auch geschrieben, das man wenn mein keinen Brojanica benutzen will - einfach den Akathistos hymnus zur Allheiligen Gottesgebärerin beten kann und DER ist Orthodox.
Ich weiss es echt nicht weshalb sich diese Gebetsregel, in unseren köpfen als "lateinisch" eingenisstet hat, ist mir ein bisschen zu "Stammtisch" - falls verstehst was ich meine.
Hoffe ihr versteht mich.
Der bekennende Nassener, obwohl ich keine so grosse nase habe
Elvis
nen gesegneten Tag