Dann schickte mir Gott ein paar harte Schicksalsschläge. Die mir - rückwirkend betrachtet - jedoch nicht geschadet haben.
Ich habe damals begonnen, wirklich ernsthaft zu beten. Und zwar täglich.
Zuerst aus der inneren Not heraus. Später festigte sich das dann. Es entwickelte sich eine Regelmäßigkeit und Ernsthaftigkeit beim Beten. Eines Tages war es gar nicht mehr so mühsam. Dann machte es mir richtig Freude.
Und heute bin ich endlich so weit, dass es für mich keine Belastung mehr ist, sondern eine Bereicherung.
Ich habe mich auch von dem starren Gebeten gelöst und übe eher die Betrachtung beim Gebet.
Jetzt fließt es dahin wie ein Bächlein und ich habe keinerlei Probleme mehr.
Bis ich soweit kam, dauerte es allerdings mehr als 10 Jahre.
Also ist Geduld das Wichtigste, wenn man ein "erfolgreicher" Beter werden will.
Zweitens braucht man Disziplin,
drittens Ernsthaftigkeit,
viertens einen starken Willen und
wenn man schwach wird sollte man
fünftens Gott bitten, damit er uns die Gnade der Beharrlichkeit schenkt.
Ich habe auch die Gottesmutter gebeten, dass sie mit mir betet. Ich habe mir dann immer vorgestellt, dass wir gemeinsam beten. Das hat mir sehr geholfen.