Ein Großes Wunder des Hl. Apostel Andreas, Zypern im Jahre 1912:
Die Historie des Heiligen Klosters des Hl. Andreas in Karpasia auf Zypern, welches sich gegenwwärtig im okkupierten Teil Zyperns befindet, kann nicht ganz rekonstriert werden. Gemäß einer Überlieferung, war es genau an diesem Ort, wo der Hl. Apostel Andreas mit seinem Schiff anlegen musste und für 3 Tage verblieb. Es war hier, wo der Hl. Andreas einen Felsen spaltete und so eine Quelle hervortrat, welche aus der Kirche floß zum Meer. Dieses Heilige Wasser heilte den blinden Sohn des Kapitän des Schiffes, welcher gemäß der Überlieferung dort die erste Kirche erbaute, die dem Erstberufenen Apostel geweiht war.
Wie auch immer, der Grund warum dieses Kloster für jeden Zyprioten so kostbar ist, ist folgendes Wunder das sich zugetragen hat:
Während der Abtschaft des Christophorou Kykkotis, hat sich ein erstaunliches Wunder zugetragen, welches die Liebe im zypriotischen Volk zum Hl. Andreas erweckte.
Es war um 1896, als unbekannte Türken in Allagia, Kleinasien den einzigen Sohn einer armen griechischen Witwe namens Maria entführten. Alles tat sie, um ihn wieder zu finden - doch alle Versuche waren vergebens.
Der kleine Pentelis Hatzegeorgis wurde von seinen Kidnappern in eine Militärausbildung gebracht um die Islamischen Soldaten zu unterstützten und später in den Dienst des Sultans einzutreten.
Die Mutter setzte all ihre Hoffnung auf Gott, und täglich betete sie zu Gott, Er möge ihr doch helfen und ihren Sohn zurückbringen. Viele Jahre vergingen. Doch einmal während der Nacht im Jahre 1912 sah Maria einen Mann namens Andreas, der ihr verkündete, dass sie bald wieder ihren Sohen sehen würde. Maria glaubte, dass es der Apostel Andreas war - der erstberufene Jünger Christi. Unverzüglich begab sie sich auf ein österreichisches Dampfschiff, welches von Smyrna nach Larnaka schipperte, um den Hl. Apostel Andreas in seinem Kloster auf Zypern zu verehren.
Auf diesem Schiff befanden sich viele Zyprioten; Frauen und Männer, welche in Mersina und Adana arbeiteten für eine Deutsche Gesellschaft, die große Bahnprojekte im Osten ausführte. Auf dem Schiff befand sich auch eine kleine Gruppe on Derwischen, die auf Zypern Angelegenheiten zu regeln hatten. Einer unbekannten Frau nun erzählte Maria all ihr Leid und ihren Kummer und dass sie nun zum Hl. Apostel fahren würde - der ihr im Traum versprochen hatte, ihr ihren Sohn wieder zu bringen.
Einer der Derwische belauschte das Gespräch mit großem Interesse und beobachtete sie. Er trat auf sie zu und fragte Maria wie sie ihren Sohn wiedererkennen würde. Sie erzählte von Geburtsmalen auf Schultern und Brust. Als nun der Derwisch all dies hörte, packe er sein Gewand und zog sich aus und zur Verwunderung aller, TRUG ER DIESE MALE. Er fiel auf seine Knie und erkannte seiner Mutter wieder. Er konnte sich wieder an seine Kindheit und an seine Mutter erinnern.
Alle die sich auf dem Schiff befanden waren erstaunt. Er wechselte seine Kleider und bekannte daraufhin seinen Orthodoxen Glauben. Die Freude war sehr groß; sowohl von Mutter als auch Sohn, aber auch der anderen Zyprioten an Board. Alle priesen Gottes Barmherzigkeit und Güte und auch den Hl. Apostel Andreas.
Als das Schiff nun in Larnaka anlegte, begaben sich Mutter und Sohn sogleich zur Kirche des Hl. Lazarus, wo sie innig beteten und dem Hl. Apostel Andreas dankten. Der Priester der Kirche; Vater Ioanis Makoulis, nahm ihm sein Bekenntnis ab und er wurde mit dem Hl. Myrhon gesalbt und wieder offiziell in die Hl. Kirche aufgenommen.
Sie besuchten das Kloster des Hl. Andreas und dankten wiederum dem Hl. Apostel Andreas. Wer hätte gedacht, dass der einst gestohlene Sohn nach so vielen Jahren wieder zurückkehren würde. Doch Gott hilft, wenn er von uns auch oft Geduld erwartet - doch kein Gebet geht verloren.
Dieses Wunder verbreitete sich unter den Zyprioten rasch und das Kloster des Hl. Andreas wurde von Pilgern regelrecht überrannt.
Kloster des Hl. Apostels Andreas des Erstberufenen:
FOTO: Maria mit ihrem Sohn Pentelis:
Heiliger Apostel Andreas bete zu Gott für uns Sünder!