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Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 26.03.2010, 14:31
von Michael
Hallo Aleks,
ich finde es auch komisch, dass man diejenigen hassen soll - was für uns Christen ein fremdwort sein sollte - die den Herrn hassen.
Warum sagt der Hl. Johannes Chrysostomos dann sowas??

Und danke für deine Erklärung.

Das Zitat ist gut. Merk ich mir.
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 26.03.2010, 14:55
von Elvis
Michael hat geschrieben:Hallo Aleks,
ich finde es auch komisch, dass man diejenigen hassen soll - was für uns Christen ein fremdwort sein sollte - die den Herrn hassen.
Warum sagt der Hl. Johannes Chrysostomos dann sowas??

Und danke für deine Erklärung.

Das Zitat ist gut. Merk ich mir.
Liebe Brüder und Schwestern,
naja unser hl. Vater Johannes Crysostomos hat, denke ich, hass nicht so gemeint wie wir, sondern mit solchen Leuten darf man nix zu tun haben.
Denn wie ist es hat Christus mit Baal einen "pakt". DENK ICH NICHT. Daher sollte man solche leute nicht achten, aber auch nicht töten. Exkommunikation ist die Schlimmste strafe in unserer Kirche. Der HERR ist der Richter.
der HERR schütze euch
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 26.03.2010, 23:55
von Nassos
Mir war nicht bewusst, dass ich letztendlich doch Nächstenliebe heuchle und zum Fastenbrechen verführe.
Man lernt halt nie aus. Aber danke für den Ratschlag. Ich mache mir ernsthaft Gedanken darüber (nach dem Motto: lieber einmal zu viel als einmal zu wenig).
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 10:20
von Loukia
Michael hat geschrieben:
Hasst Sie unseren allmächtigen Gott? Wenn ja dann darfst du Sie auch hassen!
Du bekommst Rückendeckung von einem Heiligen. Deswegen, wenn sie Gott hasst, dann darfst du Sie mit guten Gewissen auch hassen.
Ich weiß ja nicht, sie lästert ja nur unsere Kirche. Will Ihr auch nicht unterstellen, dass sie Gott hasst.
Aber du kannst Sie ja mal fragen ob Sie Gott hasst. Wenn ja dann darfst du Sie VOLLKOMMEN hassen.
Wir müssen unsere Feinde lieben, lieber Michael. Wenn man jemanden liebt, heißt das weder, das man ihm alles rechtmachen muss, noch, das man auf ihn zugeht, wenn er im Unrecht ist, aber das man ihm hilft, wenn er erkennt, das er im Unrecht ist! Zwischen jemanden HASSEN und jemanden MEIDEN liegen Welten!
Anfangs war ich auch sehr irritiert, was ist gemeint, wenn Heilige plötzlich sagen/schreiben, wir sollen unsere Feinde hassen? Es gibt Feinde und es gibt Feinde! Es gibt die Menschen, die verirrt sind und es gibt die unsichtbaren Feinde. Sehr deutlich wird mir das, wenn ich "Der unsichtbare Krieg" von dem Hl. Nikodemus dem Hagioriten lese. Die unsichtbaren Feinde sind jene, die wir hassen müssen, aber keinen Menschen sollen wir hassen, denn wie schlecht wir auch sind, so sind wir allesamt Gottes Kinder und Gott ist für uns alle auferstanden nach seinem Kreuzestod, besonders für die Allerschlechtesten unter uns! Weißt du denn, was mit dem Menschen noch alles geschehen wird, was in ihm vorgeht? Kannst du Mensch, wie unser Gott die Herzen und die Nieren deines Nächsten erforschen?
Nehmen wir als Beispiel den Apostel Paulus! Noch als Saulus, verfolgte er Christus, denn wer die Kirche verfolgt, der verfolgt Christus! Der Hl. Erzmärtyrer Stephanus betete für jene, die ihn steinigten und womöglich war auch Saulus bei dieser Steinigung anwesend, der später das Sprachrohr Christi werden sollte! Wie schlecht unser Nächster auch sein mag, wenn wir ihn dafür hassen, machen wir uns unendlich schlechter als wir selbst sowieso schon sind!
Liebe Grüße und den Segen unseres Herr Jesus Christus allen Lesern,
Loukia
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 10:58
von Michael
Danke für deine Erklärung liebe Loukia.
Ich finde das Zitat von dem Heiligen auch sehr verwirrend. Hätte es lieber nicht reinsetzen sollen.
Ich habe auch gelesen, man soll nie den Menschen an sich nicht hassen, sondern den Teufel der in Ihm wirkt.
Hast du ja auch schon erklärt.
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 11:43
von Loukia
So ist es ja. Hasse niemals den Sünder selbst, immer nur die Sünde, denn sie ist dein wahrer Feind!
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 19:07
von Elvis
Loukia hat geschrieben:Michael hat geschrieben:
Hasst Sie unseren allmächtigen Gott? Wenn ja dann darfst du Sie auch hassen!
Du bekommst Rückendeckung von einem Heiligen. Deswegen, wenn sie Gott hasst, dann darfst du Sie mit guten Gewissen auch hassen.
Ich weiß ja nicht, sie lästert ja nur unsere Kirche. Will Ihr auch nicht unterstellen, dass sie Gott hasst.
Aber du kannst Sie ja mal fragen ob Sie Gott hasst. Wenn ja dann darfst du Sie VOLLKOMMEN hassen.
Wir müssen unsere Feinde lieben, lieber Michael. Wenn man jemanden liebt, heißt das weder, das man ihm alles rechtmachen muss, noch, das man auf ihn zugeht, wenn er im Unrecht ist, aber das man ihm hilft, wenn er erkennt, das er im Unrecht ist! Zwischen jemanden HASSEN und jemanden MEIDEN liegen Welten!
Anfangs war ich auch sehr irritiert, was ist gemeint, wenn Heilige plötzlich sagen/schreiben, wir sollen unsere Feinde hassen? Es gibt Feinde und es gibt Feinde! Es gibt die Menschen, die verirrt sind und es gibt die unsichtbaren Feinde. Sehr deutlich wird mir das, wenn ich "Der unsichtbare Krieg" von dem Hl. Nikodemus dem Hagioriten lese. Die unsichtbaren Feinde sind jene, die wir hassen müssen, aber keinen Menschen sollen wir hassen, denn wie schlecht wir auch sind, so sind wir allesamt Gottes Kinder und Gott ist für uns alle auferstanden nach seinem Kreuzestod, besonders für die Allerschlechtesten unter uns! Weißt du denn, was mit dem Menschen noch alles geschehen wird, was in ihm vorgeht? Kannst du Mensch, wie unser Gott die Herzen und die Nieren deines Nächsten erforschen?
Nehmen wir als Beispiel den Apostel Paulus! Noch als Saulus, verfolgte er Christus, denn wer die Kirche verfolgt, der verfolgt Christus! Der Hl. Erzmärtyrer Stephanus betete für jene, die ihn steinigten und womöglich war auch Saulus bei dieser Steinigung anwesend, der später das Sprachrohr Christi werden sollte! Wie schlecht unser Nächster auch sein mag, wenn wir ihn dafür hassen, machen wir uns unendlich schlechter als wir selbst sowieso schon sind!
Liebe Grüße und den Segen unseres Herr Jesus Christus allen Lesern,
Loukia
Liebe Brüder und Schwestern im Glauben,
um es nochmal zu kommentieren, also für mich gibt sollte es keinen "hass", sondern es ist mehr verabscheuung. Ich weiss jetzt nicht was das wort "Hass" für euch ist, aber für mich ist es ein gefühl des Widersachers, dass NUR von dem ist.
Sicher auf solche leute sollte man überhaupt nicht hören, aber Sie sind einfach da und wenn sie zu uns kommen wollen, dürfen wir es nicht verwehren.
Ist halt meine Meinung dazu.
P.S. der hl. Paulus war bei der Steinigung dabei, leider damals mit "wohlwollen" :

, hatte sich aber bekehrt

.
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 19:52
von Loukia
Ja, also war meine Unsicherheit in puncto Saulus-Paulus umsonst und siehe, selbst der schlimme Feind oder vom Feind getriebe kann rechtgeleitet werde!
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 20:26
von Michael
Menschen können sich ändern.
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 27.03.2010, 21:32
von Loukia
Gott hat ihn verändert.
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 28.03.2010, 19:58
von Aleks
41. Ich habe gehört das man am Tag der Enthauptung des Heiligen Johannes den Täufer rundes, das an eine Form des Kopfes erinnert, d.h. Äpfel, Wassermelonen etc... nicht essen darf?
Das ist purer Aberglaube. Man darf nur nicht Fleisch, Milchprodukte, Eier etc. essen, sogar Fisch und Meeresfrüchte darf man nicht einnehmen, weil das ein strenger Fastentag ist.
42.Kann man aufs Grab oder aufs Grabkreuz ein Photo des Verstorbenen hinstellen? Sollte man das Grab pflegen? Darf man kleine Tische, Bänke daneben stellen und darf man beim Grab essen?
Und auch wenn das als Volksbrauch gilt, das Aufstellen eines Photos auf das Grabdenkmal ist von keinem geistlichen Nutzen. Fromme Gläubige stellen aufs Grab kleine Ikonen, zünden eine Öllampe und Kerzen an und beten herzlich für den Verstorbenen. Man sollte kein „Festessen“ beim Grab herrichten, weil das ein heidnischer Brauch ist. Vor allem ist es sündhaft Zigaretten am Grab (weil man damit dem Verstorbenen Raucher eine Freude erweisen will) anzuzünden, oder im gleichen Ziel, eine volle Schnapsflasche mit dem Flaschenhals in die Erde hineinstößt ( damit sich der Verstorbene „reichlich betrinken“ würde ). Zum Grab holt man sich eine besondere Süßspeise aus Körnern, Nüssen oder Honig, dass während der kirchlichen Seelenmesse und Gedenken, mit schwarzen Wein zum Gebetsgedenken und Ruhe der Seele des Verstorbenen übergossen wird.
43.Kann man aufs Grab ein Denkmal hinstellen auf dem ein Kreuz eingeritzt ist?
Es wäre besser am Grab, anstatt eines Denkmals, nur ein Kreuz aus Stein oder Holz hinzustellen.
44.Einige Priester erlauben die Beichte nach der „Salbung“, und Andere nur bis zur „Salbung“. Hat das eine Bedeutung?
Das heilige Mysterion der Beichte, sollte man vor der Salbung durchführen, d.h. vor Empfängnis des Sakraments der Ölung, weil im heiligen Sakrament der Ölung (Salbung) die vergessenen Sünden und Sünden aus Unwissenheit vergeben werden und weiters werden körperliche Unvermögen und Krankheiten geheilt.
45.Darf jeder das Sakrament der Ölung (Salbung) erhalten, und es möglich ist, wenn sich der Mensch in „Unreinheit“ befindet, d.h. an Tagen an denen die Frau die Monatsregel (Menstruation) hat oder an einem Tag an dem der Mann einen nächtliche Schändung im Schlaf (Samenerguß im Schlaf) hatte?
Die Kirche hat das heilige Sakrament der Ölung, schon seit Anbeginn der apostolischen Zeit eingeführt um Kranke zu heilen. Deswegen erhalten kranke und alte Menschen das heilige Sakrament der Ölung, weil mit dem Alter gewöhnlicherweise auch Krankheiten kommen. Es gibt auch den Brauch, über das der heilige Dimitrij von Rostov redet, dass man am Gründonnerstag in den Klöstern auch Gesunde salbt. Genauso wie man sich an „unreinen Tagen“ (wenn Erwachsene getauft werden) nicht taufen lassen sollte und nicht die heilige Kommunion einnehmen sollte, sollte man an diesen Tagen nicht das heilige Sakrament der Ölung nehmen, sondern nach dem Ratschlag des geistlichen Vaters, sollte man abwarten bis sich die Umstände zum Empfang des heiligen Sakraments ergeben. Auf der einen Seite sollte man einen wesentlichen Unterschied zwischen der Menstruation einer Frau, das ein Merkmal des weiblichen Geschlechts ist und in sich keine Sünde birgt, machen und auf der anderen Seite den Samenerguß im Schlaf beim Mann machen, das im allermeisten Fall das Ergebnis der Sünde ist und diese Sünde sollte man beim geistlichen Vater beichten gehen.
Die nächsten Fragen lauten:
46.Dürfen sich Ungetaufte während der Heiligen Liturgie oder während des Abendgottesdienstes in der Kirche aufhalten?
47.Wenn ein Fremder das Antidoron oder eine besondere Süßspeise aus Korn, Nüssen oder Honig in der Kirche anbietet, sollte man das annehmen oder ist es besser es abzulehnen?
48.Dürfen Christen, die in der Welt leben ein Komboskini tragen?
49.Was macht man, wenn das Heilige Wasser verfault ist? Sollte man es lieber trinken oder ist es besser es wegzuschütten?
50.Kann man ein Kaugummi vor der Heiligen Kommunion kauen?
Liebe Geschwister in Christo, ich wünsche Euch allen einen gesegneten Palmsonntag!
En Christo
Bruder Aleks
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 28.03.2010, 21:03
von Michael
49.Was macht man, wenn das Heilige Wasser verfault ist? Sollte man es lieber trinken oder ist es besser es wegzuschütten
Vielleicht eine dumme Antwort, aber das Heilige Wasser KANN nicht verfaulen.
Ich meine ich hätte das mal irgendwo gelesen. Mal sehen ob es stimmt.
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 28.03.2010, 21:53
von Elvis
Aleks hat geschrieben:
48.Dürfen Christen, die in der Welt leben ein Komboskini tragen?
ähm sollen wir nicht sogar damit Beten, sprich das Jesusgebet.
Bin gespannt was für eine Antwort kommt
Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 28.03.2010, 22:20
von Michael
Sag mal was ist das eigentlich?

Re: "Beraten Sie mich, Vater"
Verfasst: 28.03.2010, 22:23
von Elvis
Komboskini=Zählschnur, Gebetskette "Rosenkranz"
den link für das Foto habe ich doch gesendet.