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Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 15.02.2010, 21:33
von Priester Alexej
Offener Brief aus der Schweiz: Zählt auch für Österreich und Deutschland!
Die vorliegende E-Mail wurde von einer jungen schweizerischen Lehrerin verfasst:

Liebe verantwortliche Landes- und Bezirksschulräte, liebe Politiker und liebe Journalisten der diversen schweizerischen Zeitschriften! Wenn wir in der Schweiz nicht mehr "Grüß Gott" sagen dürfen, gibt es nur eine Alternative: Wem dieses " Grüß Gott" nicht gefällt, der muss es ja nicht sagen, aber wenn es stört, dass Schweizer untereinander " Grüß Gott" sagen, der hat das Recht, die Schweiz zu verlassen und sich in einem anderen Land niederzulassen! Schön langsam sollten auch wir in der Schweiz wach werden!!! Zu Schulbeginn wurden in Schweizer Schulen die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte. Grüssen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich sein. Weiter wurde ihnen aber auch mitgeteilt, dass das bei uns in der Schweiz so vertraute " Grüß Gott" nicht mehr verwendet werden darf, da das die muslimischen Mitschüler beleidigen könnte. Dazu kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts mehr anfügen und nur mehr den Kopf schütteln. Ich kann's gar nicht glauben. Ist aber wahr, Ihr könnt Euch gerne in der Schweiz in den Volksschulen erkundigen. DIE EINWANDERER UND NICHT DIE SCHWEIZER SOLLEN SICH ANPASSEN!!! Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht darüber, ob wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen könnten. Die Mehrheit der Schweizer steht patriotisch zu unserem Land. Aber immer und überall hört man Stimmen angeblich 'politisch korrekter' Kreise, die befürchten, unser Patriotismus könnte andere beleidigen. Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung; die meisten Einwanderer kamen in die Schweiz, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften. Es gibt aber ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und offenbar auch hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten. Die Idee von Schweizern als multikultureller Gemeinschaft hat bisher nur eine ziemliche Verwässerung unserer Souveränität und unserer nationalen Identität geführt. Als Schweizer haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene Gesellschaftsordnung, unsere eigene Sprachen und unseren eigenen Lebensstil. Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten entwickelt aus Kämpfen, Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen, die Freiheit suchten. Wir sprechen hier Deutsch, nicht Türkisch, Albanisch, Jugoslawisch, Libanesisch, Arabisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, oder irgendeine andere Sprache. Wenn Sie also Teil unserer Gesellschaft werden wollen, dann lernen Sie gefälligst die deutsche Sprache! 'Im Namen Gottes' ist unser nationales Motto. Das ist nicht irgendein politischer Slogan der rechten Parteien. Wir haben dieses Motto angenommen, weil christliche Männer und Frauen diesen Staat nach christlichen Prinzipien gegründet und entwickelt haben. Wenn Sie sich durch Gott beleidigt fühlen, dann schlage ich vor, Sie wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren neuen Wohnsitz, denn Gott ist nun mal Teil unserer schweizerischen Kultur. Wenn Sie das Kreuz in der Schule empört, oder wenn Ihnen der christliche Glaube nicht gefällt oder wenn Sie nicht bereit sind, die in der Schweiz geltenden Gesetze einzuhalten, dann sollten Sie ernsthaft erwägen, in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen, er ist groß genug. Wir sind hier glücklich und zufrieden mit unserer Kultur und haben nicht den geringsten (!) Wunsch, uns groß zu verändern. Es ist uns auch völlig egal, wie die Dinge dort liefen, wo Sie herkamen. Dies sind UNSER STAAT, UNSER LAND, und UNSERE LEBENSART, und wir gönnen Ihnen gerne jede Möglichkeit, dies alles und unseren Wohlstand mit uns zu genießen. Aber wenn Sie nichts anderes tun als reklamieren, stöhnen und schimpfen über unsere Fahne, unser Gelöbnis, unser nationales Motto oder unseren Lebensstil dann möchte ich Sie ganz dringend ermutigen, von einer anderen, großartigen schweizerischen Freiheit Gebrauch zu machen, nämlich vom "RECHT, UNS ZU VERLASSEN, WENN ES IHNEN NICHT PASST!" Wenn Sie hier nicht glücklich sind, so wie es ist, dann hauen Sie ab! Wir haben Sie nicht gezwungen, herzukommen. Sie haben uns darum gebeten, hier bleiben zu dürfen. Also akzeptieren Sie gefälligst das Land, das SIE akzeptiert hat. Eigentlich ganz einfach, wenn Sie darüber nachdenken, oder? Wenn wir dieses Schreiben an unsere Freunde (und Gegner) weiterleiten, dann werden es früher oder später auch die Reklamierer in die Finger bekommen. Versuchen könnte man's wenigstens. Egal, wie oft Ihr es empfangt... sendet es einfach weiter an alle, die Ihr kennt!

Danke und Grüß Gott!

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 15.02.2010, 21:37
von Michael
Was soll man davon halten? Was hält der Alexej davon? :mrgreen:

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 15.02.2010, 23:03
von Nassos
Grüß Gott beisammen,

Ich kann nur das sagen, was schon Obelix sagte: Die spinnen, die Schweizer.

Gott zum Gruß,
Nassos

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 15.02.2010, 23:43
von Mirjanin
Der Brief ehrt die Schreiberin, wird aber nichts verändern. Man wird sie wahlweise als "Rechtsradikale" oder "fundamentalistische Spinnerin" (oder beides) abtun und das gar nicht groß zur Kenntnis nehmen. Leider sind die sozialpolitischen Gesellschaftsklempner völlig beratungsresistent und lassen sich vom gewöhnlichen Pöbel ohnehin nichts sagen. So leid es einem tut, aber ehe es nicht zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel in der Politik kommt, ist jeder dieser Briefe vergebene Liebesmüh... :(

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 16.02.2010, 23:14
von Priester Alexej
Naja, Politiker sind halt Kinder ihrer Zeit, und wenn sich die Zeit nicht ändert...

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 08:25
von Mirjanin
Da sagst du etwas sehr wahres Alexej... insbesondere die Demokratie dürfte mittlerweile ihre Anfälligkeit hinsichtlich Gesellschaftsklempnerei & co. hinlänglich unter Beweis gestellt haben :|

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 10:03
von Sinaitis
Grüß Gott,
die von Gott geliebten Schweizer haben Gott sei's geklagt leider keine Ahnung von den Muslimen. Es gibt kein Volk auf der Erde, was so viele Gottesflosklen Gott sei Dank in seine Sätze baut.
Konversation auf arabisch:
"Wie geht es Dir?" - "Gott sei Dank gut."
"Wann geht der nächste Bus?" - "in einer halben Stunde, so Gott will".

Die Muslime sind wahrscheinlich nur über die Streichung des Grußes irritiert und fühlen sich in ihrem Vorurteil bestätigt, daß die westlichen Christen im Grunde gottlos sind.
Möglicherweise sind die Muslime hier auch nur ein Vorwand, da den Schweizer Calvinisten und Zwinglianern nach der Verbannung der Kreuze kein besseres Argument eingefallen ist.

Καλή Σαρακοστή

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 10:48
von Elias
Sie sagen es lieber Vater Martinos, die Atheistischen kreise nehmen die Muslime als Vorwand für ihre Durchsetzungen. Muslimische Freunde und bekannte von mir finden das langsam alles total "beknackt"! Entschuldigt bitte diese Wortwahl...Denn Kommentar der Schweizerin fand ich klasse!!!

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 11:19
von Michael
Welche "Religion" haben die Schweizer eigentlich?
Welche kommt am meisten vor? Weiß das einer.. :|

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 13:02
von holzi
Michael hat geschrieben:Welche "Religion" haben die Schweizer eigentlich?
Welche kommt am meisten vor? Weiß das einer.. :|
Früher galt mal: ungefähr Halbe-Halbe katholisch zu reformiert.

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 13:53
von Michael
ich verstehe nicht... :lol:
Meinst du 50 Katholisch und 50 Sonstige?

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 15:04
von holzi
Michael hat geschrieben:ich verstehe nicht... :lol:
Meinst du 50 Katholisch und 50 Sonstige?
Nein, 50% Katholisch, 50% Reformiert. Ich hab nachgesehen, wie es derzeit aussieht: 40% Katholisch, 40% reformiert, 5% sonstige Protestanten und die restlichen 15% sind dann die sonstigen Christen, Moslems, Atheisten und alle anderen.

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 16:03
von Michael
Aha okay danke Holzi! :)

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 17.02.2010, 20:36
von Djamila71
Sinaitis hat geschrieben:Grüß Gott,
die von Gott geliebten Schweizer haben Gott sei's geklagt leider keine Ahnung von den Muslimen. Es gibt kein Volk auf der Erde, was so viele Gottesflosklen Gott sei Dank in seine Sätze baut.
Konversation auf arabisch:
"Wie geht es Dir?" - "Gott sei Dank gut."
"Wann geht der nächste Bus?" - "in einer halben Stunde, so Gott will".

Die Muslime sind wahrscheinlich nur über die Streichung des Grußes irritiert und fühlen sich in ihrem Vorurteil bestätigt, daß die westlichen Christen im Grunde gottlos sind.
Möglicherweise sind die Muslime hier auch nur ein Vorwand, da den Schweizer Calvinisten und Zwinglianern nach der Verbannung der Kreuze kein besseres Argument eingefallen ist.

Καλή Σαρακοστή
So Gott will, fährt auch die deutsche Bahn wieder mal pünktlich ... :mrgreen:

Re: Offener Brief aus der Schweiz - kein "Grüß Gott" mehr

Verfasst: 22.02.2010, 18:47
von Nassos
Djamila71 hat geschrieben:So Gott will, fährt auch die deutsche Bahn wieder mal pünktlich ... :mrgreen:
Brüll!