Warum machen wir es uns so schwer?
Verfasst: 24.04.2010, 21:23
An manchen Tagen bin ich überfordert. Diese ganze Reizüberflutung treibt mich dann in den Wahnsinn.
Was mich interessiert ist, ob es etwa gesund ist, Lebensqualität an vergänglichem zu messen? Habe ich etwa nur echt gelebt, wenn ich den anderen Menschen gerecht geworden bin, das heißt, ihren Ansprüchen? Manche kennen es vielleicht aus ihrem Elternhaus, haben Eltern oder einen Elternteil, der Träume hatten, die sie nie verwirklichen konnten und aus einem Kulturkreis stammen, in dem man auf jeden Fall sein Gesicht vor der Gesellschaft waren muss. Es ist schlimm, wenn ein Kind im Glauben aufwächst, "Papa/Mama hat mich nur lieb, wenn ich so/so/so bin". Das ganze geht dann in der Schule weiter, kein Mensch ist gerne allein, oder etwa doch? Und wir Menschen bürden uns Maßstäbe außerhalb jeglicher Messbarkeit auf.
Was ist ein schönes Leben? Woran messen wir Erfolg? Das sind wesentliche Fragen, und wie beantworten wir Christen sie?
Ich erinnere mich an einen, ach was einen, das Thema kam immer wieder... es ist Streit und da wird mir gesagt: "Du wirst eines Tages bereuen, das du keine Materialistin bist". Ich lache darüber nur, denn ich weiß, was mir wirklich fehlt. Ich habe viel nachgedacht, immer schon war ich recht nachdenklich und habe gemerkt, das mein Umgang mit schwierigen Situationen, speziell was zwischenmenschliche Beziehungen betrifft, darauf beruht, das ich mir selbst nicht vergeben kann, häufig. Ich schreie dann nach Vergebung. Was ist wichtiger, als das meine Fehler mir vergeben werden? Und wer ist aber mein Richter? Nicht die Menschen, einer ist mein Richter, unser aller Richter. Aber dennoch, vor euch allen bin ich schuldig und habe einen Balken in meinem Auge.
Viel zu wenig Liebe geben wir Menschen einander, dabei schulden wir einer dem anderen eben genau diese in erster Linie! Viele Aktionen, die Menschen starten, sind doch nur Schreie nach Aufmerksamkeit. Die wollen wir Menschen, weil wir uns nach Liebe sehnen, oder sehe ich das falsch?
Zum verrücktwerden das alles.
Was mich interessiert ist, ob es etwa gesund ist, Lebensqualität an vergänglichem zu messen? Habe ich etwa nur echt gelebt, wenn ich den anderen Menschen gerecht geworden bin, das heißt, ihren Ansprüchen? Manche kennen es vielleicht aus ihrem Elternhaus, haben Eltern oder einen Elternteil, der Träume hatten, die sie nie verwirklichen konnten und aus einem Kulturkreis stammen, in dem man auf jeden Fall sein Gesicht vor der Gesellschaft waren muss. Es ist schlimm, wenn ein Kind im Glauben aufwächst, "Papa/Mama hat mich nur lieb, wenn ich so/so/so bin". Das ganze geht dann in der Schule weiter, kein Mensch ist gerne allein, oder etwa doch? Und wir Menschen bürden uns Maßstäbe außerhalb jeglicher Messbarkeit auf.
Was ist ein schönes Leben? Woran messen wir Erfolg? Das sind wesentliche Fragen, und wie beantworten wir Christen sie?
Ich erinnere mich an einen, ach was einen, das Thema kam immer wieder... es ist Streit und da wird mir gesagt: "Du wirst eines Tages bereuen, das du keine Materialistin bist". Ich lache darüber nur, denn ich weiß, was mir wirklich fehlt. Ich habe viel nachgedacht, immer schon war ich recht nachdenklich und habe gemerkt, das mein Umgang mit schwierigen Situationen, speziell was zwischenmenschliche Beziehungen betrifft, darauf beruht, das ich mir selbst nicht vergeben kann, häufig. Ich schreie dann nach Vergebung. Was ist wichtiger, als das meine Fehler mir vergeben werden? Und wer ist aber mein Richter? Nicht die Menschen, einer ist mein Richter, unser aller Richter. Aber dennoch, vor euch allen bin ich schuldig und habe einen Balken in meinem Auge.
Viel zu wenig Liebe geben wir Menschen einander, dabei schulden wir einer dem anderen eben genau diese in erster Linie! Viele Aktionen, die Menschen starten, sind doch nur Schreie nach Aufmerksamkeit. Die wollen wir Menschen, weil wir uns nach Liebe sehnen, oder sehe ich das falsch?
Zum verrücktwerden das alles.