Ich bin auch orthodox! Verhaften Sie mich!
Verfasst: 13.06.2010, 12:19
„Ich bin auch orthodox! Kommen Sie und mich verhaften Sie mich!“ Mit diesem Spruch sind Vertreter mehrerer Parteien der Opposition in Georgien am Montag auf die Straße gegangen, um gegen die Inhaftierung von Anhängern der öffentlichen orthodoxen Bewegung zu demonstrieren.
Diese waren am 7. Mai nach einer angeheizten Diskussionsrunde verhaftet worden. Diese hatte sich um ein Buch des Autoren Irakli Deisadse gedreht, in der dieser in einer sehr rüden Sprache über die christliche Kirche in Georgien schreibt und von der Universität präsentiert wurde. Bei der Runde hatte es harsche Auseinandersetzungen und Angriffe auf die Mitarbeiter des Senders gegeben. Von Seiten der Regierung Saakaschwili wurde die Festnahme der Teilnehmer als ein „Schutz“ der „Pressefreiheit“ bezeichnet.
Zudem forderten die Demonstranten am Montag die Abschaffung des Freiheitsinstituts.
Lado Sadghobelaschwili, Mitglied der Jugendgruppe der Partei Tawisupleba (Freiheit) sagte dazu: „Wir appellieren an den Patriarchen, in unser Problem eingreifen und uns bei der Freilassung der Jungen, die Gefangenen des Freiheitsinstituts, zu helfen“. Die Gefangenen werden wegen ihres orthodoxen Glaubens verfolgt, so die Demonstranten.
Die Demonstranten nannten das Institut „falsch geleitete Brüder“.
„Im Einklang mit der christlichen Moral hassen wir weder Irakli Deisadse noch die Mitglieder des Freiheitsinstituts. Wir glauben nicht, dass sie unsere Feinde sind. Wir denken, sie sind falsch geleitete Brüder. Sie sind unsere Landsleute, und wir entschuldigen uns für sie. Wir mögen die Sünde, Atheismus, den Hass gegen den orthodoxen Glauben und den Kampf gegen die Heimat nicht. So rufen wir Deisadse und andere Mitglieder des Freiheitsinstituts auf, dieses zu verlassen und diese anti-christliche Organisation aufzulösen, so die Erklärung der Demonstranten.
Interpressnews, 08.06.2010
http://www.georgien-nachrichten.de/inde ... h_id=17571
Diese waren am 7. Mai nach einer angeheizten Diskussionsrunde verhaftet worden. Diese hatte sich um ein Buch des Autoren Irakli Deisadse gedreht, in der dieser in einer sehr rüden Sprache über die christliche Kirche in Georgien schreibt und von der Universität präsentiert wurde. Bei der Runde hatte es harsche Auseinandersetzungen und Angriffe auf die Mitarbeiter des Senders gegeben. Von Seiten der Regierung Saakaschwili wurde die Festnahme der Teilnehmer als ein „Schutz“ der „Pressefreiheit“ bezeichnet.
Zudem forderten die Demonstranten am Montag die Abschaffung des Freiheitsinstituts.
Lado Sadghobelaschwili, Mitglied der Jugendgruppe der Partei Tawisupleba (Freiheit) sagte dazu: „Wir appellieren an den Patriarchen, in unser Problem eingreifen und uns bei der Freilassung der Jungen, die Gefangenen des Freiheitsinstituts, zu helfen“. Die Gefangenen werden wegen ihres orthodoxen Glaubens verfolgt, so die Demonstranten.
Die Demonstranten nannten das Institut „falsch geleitete Brüder“.
„Im Einklang mit der christlichen Moral hassen wir weder Irakli Deisadse noch die Mitglieder des Freiheitsinstituts. Wir glauben nicht, dass sie unsere Feinde sind. Wir denken, sie sind falsch geleitete Brüder. Sie sind unsere Landsleute, und wir entschuldigen uns für sie. Wir mögen die Sünde, Atheismus, den Hass gegen den orthodoxen Glauben und den Kampf gegen die Heimat nicht. So rufen wir Deisadse und andere Mitglieder des Freiheitsinstituts auf, dieses zu verlassen und diese anti-christliche Organisation aufzulösen, so die Erklärung der Demonstranten.
Interpressnews, 08.06.2010
http://www.georgien-nachrichten.de/inde ... h_id=17571