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Deutschlandfunk-Beitrag: Orthodoxe Eskimos in Alaska

Verfasst: 10.03.2011, 22:53
von Igor
Hallo zusammen,

der Deutschlandfunk hat in seiner Religionssendung "Tag für Tag" einen Beitrag über orthodoxe Eskimos in Alaska gesendet.

Hier der Link zum MP3: "Alaska - Ein orthodoxer Priester kämpft für Eskimos und Indianer". :wman:

In Christo
Igor

Re: Deutschlandfunk-Beitrag: Orthodoxe Eskimos in Alaska

Verfasst: 23.04.2011, 20:11
von Filip
das zeigt wiedermal, dass die Orthodoxe Kirche keine "nationalität" vertritt und auch keine "kultur" expandiert..sondern einfach den glauben den menschen übermittelt...

Re: Deutschlandfunk-Beitrag: Orthodoxe Eskimos in Alaska

Verfasst: 23.04.2011, 20:11
von Filip
und soweit ich weiß ist das auch ein grund weswegen sehr viele afrikaner die Orthodoxie annehmen...

Re: Deutschlandfunk-Beitrag: Orthodoxe Eskimos in Alaska

Verfasst: 19.07.2011, 23:23
von christodoulos
Matushka Olga Michael von Alaska- Heilige der Eskimos

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03. Februar 1916 - 08. November 1979
noch nicht verherrlicht

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Als Frau eines orthodoxen Priesters und Mutter von vielen Kindern half sie immer und überall wo sie konnte. Es wird von Wundern, Erscheinungen berichtet.

Hier Links zu Akathistos, Leben usw..

http://oholy.net/stolga/olga_index.html

Re: Deutschlandfunk-Beitrag: Orthodoxe Eskimos in Alaska

Verfasst: 20.07.2011, 12:50
von peter
Hier ein kleiner historischer Rückblick auf die Alaska-Mission (aus: Armin Ritsi, An den entferntesten Grenzen, Orthodoxie in Alaska):

"Metropolit Gavriil von St. Petersburg erhielt 1784 ein Gesuch, einen Priester nach Alaska zu senden. Man berichtete ihm, dass Einheimische getauft wurden, eine Kapelle gebaut wurde, Kinder unterrichtet wurden und zur Ausbildung an einem Seminar in Russland in Betracht kamen, um dann zurückzukehren und den orthodoxen Glauben in ihrer eigenen Sprache auszubreiten. Der Metropolit reagierte begeistert und sandte nicht einen, sondern zehn Mönche, von denen vier Priester waren.

Den meisten dieser ersten Amerikamissionare war es bestimmt, zu sterben und an den Leiden Christi teilzuhaben, als sie das Evangelium in dieses neue und wilde Land brachten. Einige ertranken bei Schiffbruch, ein anderer, der hl. Juvenalij, wurde auf Weisung des Dorfschamanen mit Pfeilen erschossen, während er dem Dorf von seinem kleinen Boot aus predigte. Der hl. German war der Einzige dieser ersten Gruppe, der überlebte. Später würde der gut bekannte hl. Innokentij mit seiner Frau und ihrem jungen Kind kommen.

Trotz der enormen Schwierigkeiten wie dem Reisen mit Kajak und Schiff, mit Hundeschlitten und zu Fuß bei Temperaturen, die 60 Grad unter Null erreichten, verbreiteten diese frühen Missionare den orthodoxen Glauben unter den einheimischen Menschen in der besten orthodoxen Missionstradition. Sie erlernten die einheimischen Sprachen, entwickelten ein Alphabet und übersetzten die Bibel, Gottesdienste und Katechismen. Ein aus Einheimischen bestehender Klerus wurde ausgebildet und ordiniert, sodass die Orthodoxie innerhalb der einheimischen Kultur Wurzel fassen und sich von Dorf zu Dorf und Stamm zu Stamm ausbreiten konnte.

Tragischerweise - und den meisten unbekannt - wurden, als Alaska 1867 an die Vereinigten Staaten verkauft wurde, die orthodoxen Einheimischen unterdrückt und die Kirche litt unter der Assimilationspolitik der Regierung. Einheimische Kinder wurden bestraft, wenn sie ihre Muttersprache in der Schule sprachen. Bestimmte lokale orthodoxe Traditionen wie das Vierzig-Tage-Gedächtnis ("potlatch") wurden verboten. Es wurde der allgemeine Versuch unternommen, die einheimischen Amerikaner zu assimilieren, indem man ihre Sprache, Kultur, Traditionen und sogar ihr orthodox-christliches Fundament auslöschte. Durch diesen Druck schämten sich viele ihrer Identität: die Lebensweise und die kulturellen Überzeugungen, die ihr Leben ausmachten, wurden erodiert, und die Stärke der Orthodoxen Kirche wurde verringert. Glücklicherweise hat sich diese gegen die Einheimischen gerichtete und anti-orthodoxe Politik in Alaska gewendet, aber die Wunden dieser Periode der Geschichte waren tief."

Auch mein Namenspatron, der hl. Peter von den Aleuten, amerikanischer Erstmartyrer, stammt aus dieser Tradition.

peter

Re: Deutschlandfunk-Beitrag: Orthodoxe Eskimos in Alaska

Verfasst: 20.07.2011, 18:36
von christodoulos
Hier einen Ikone des Hl. Peters des Aleuten:

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Er wurde inhaftiert und man versuchte ihn durch Folterung vom orthodoxen Glauben abzubringen. Er hielt allen Torturen stand; man schnitt ihm Finger ab, dann seine Hand etz.
Bis er als ruhmreicher Märtyrer seine Seele Gott übergab.

+++

Dein Heilger Märtyrer, O Herr,
Peter der Aleut
durch seine Leiden
eine unverwesliche Krone erhielt
von DIR unserem GOTT,
jubelnd in Deiner Stärke
machte er nieder seine Peiniger
und schlug zurück die Angriffe der Dämonen
auf seine Fürbitten rette unsere Seelen!

+++


Heilger Peter der Aleut bete zu Gott für uns Sünder