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Aus dem Leben der Gottesmutter
Verfasst: 21.03.2009, 21:29
von christodoulos
[font=Georgia]
Gott Herrlichkeit Dir![/font]
Stationen aus dem Leben der Gottesmutter nach der Herrlichen Auferstehung:
Die Allheilige Gottesmutter war die erste Zeugin der Auferstehung - Christus erschien ihr vor allen anderen.
Die Auffahrt Ihres Sohnes:
Die Gottesmutter inmitten der Apostel, manchmal ist Sie auf einem erhöhten Platz dargestellt, direkt unter ihrem Sohn.
Die Kirche singt:
Freue dich, Gottesgebärerin Mutter Christi Gottes. Ihn den du empfingst hast du heute verherrlicht mit den Engeln als du ihn auffahren sahest von der Erde.
Die Herabkunft des Hl. Geistes:
Die Gottesmutter inmitten der Jünger.
Mit den anderen hat die Gottesmutter die Herabkunft des Hl. Geistes erwartet. Ihre besondere Stellung wird aus der Apostelgeschichte deutlich wenn es heißt; .....mit den Frauen UND Maria der Mutter Jesu...
Sie wird von den anderen hervorgehoben durch UND (kai) und gesondert erwähnt. Auch Sie empfing den Hl. Geist - nur in einem viel größeren Maß als alle anderen. Denn ein größeres Gefäß kann auch mehr fassen.
Die Gottesmutter erhält als Ihr Los Georgien:
Nach der Herabkunft des Hl. Geistes wurde jedem der Apostel ein Missionsbereich zugeteilt - durch das Los. Auch die Gottesmutter erhielt durch das Los ein Land - Georgien. Als sie sich jedoch aufmachen wollte nach Georgien erschien ihr der Hl. Erzengel Gabriel und verkündete ihr: Ich bringe dir eine Nachricht von deinem Sohn und Gott. Dein Land soll nicht Georgien sein und du sollst Jerusalem noch nicht verlassen. Dein Los soll die Halbinsel Athos sein. Denn in einiger Zeit wirst du dort das Wort Gottes verkünden und meine Gnade wird herrlich scheinen an diesem Ort. Das Land Iberien wird von einer anderen Frau erleuchtet werden.
Diese Worte wurden 3 Jahrhunderte später durch die Hl. Nina erfüllt - die Erleuchterin Georgiens.
Die Kirche singt:
O Allheilige Jungfrau Mutter, die Heilige Jungfrau Nina war deine gesegnete Nachfolgerin und Erleuchtete das Land welches dein Los war.
Die Hl. Apostelgleiche Nina - die Erleuchterin Georgiens:
Auch die
Hl. Apostelgleiche Maria Magdalena, die nicht von der Seite der Gottesmutter wich, empfing ihr Los. In ihr entbrannte der Wunsch nach Rom zu gehen und Kaiser Tiberius über die ungerechten Handlugen des Pilatus, Annas und Kaiphas zu unterrichten. Sie erhielt dafür den Segen der Gottesmutter.
Die Gottesmutter betete für die Befreiung des Apostels aus dem Gefängnis. Sie war auch anwesend bei der Steinigung des Erzmärtyrers Stephanus. Sie flehte inständig zu Christus für seine Stärkung.
Als Saulus begann die Kirche zu verfolgen betete Sie zu Christus mit warmen Tränen um seine Bekehrung. Der HL. Athanasius der Große schreibt, dass der Hl. Paulus seine Ansichten über die Jungfräulichkeit von der Heiligen Jungfrau erhielt.
Der Heilige Igantios der Gottesträger wünschte die Gottesmutter zu sehen - in einem Brief an den Hl. Johannes den Theologen schreibt er:
Viele unsere Frauen wünschen die Mutter Jesu zu sehen. Sie versuchen alles um zu dir zu kommen Johannes, um sie zu sehen die den Schöpfer trug und um von ihr Mysterien zu lernen. Sie wird hier bei uns als die Mutter Gottes verherrlicht und als Jungfrau voller Gnade. Es heißt in Maria der Mutter Jesu scheint die menschliche Natur mit denen der Engel vereint zu sein ob ihrer Reinheit......
Der Apostel und
Evangelist Lukas malte die Gottesmutter mit dem Gottkind. Er zeigte der Heiligen Jungfrau die Ikonen und sie sagte: Möge die Gnade meines Sohnes durch sie scheinen. Der Hl. Lukas malte verschiedene Ikonen der Gottesmutter.
Die Gottesmutter reiste auch nach Ephesus oder besser gesagt floh mit dem Hl. Johannes. In dieser Stadt wurde Jahrhunderte später der Titel Gottesgebärerin verkündet.
Das Haus der Gottesmutter existiert heute noch:
Die Heilige Tradition sagt, dass die
Heilige Jungfrau auch nach Antiochien reiste. Es gibt Briefe von ihr und dem Hl. Igantios dem Gottesträger.
Auch der
Hl. Lazarus der erste Bischof von Zypern wünschte unbedingt die Gottesmutter zu sehen und bat Sie nach Zypern zu kommen. Sie willigte ein und er sandte ein Schiff. Die Gottesmuter - zusammen mit dem Hl. Johannes und anderen - machte sich auf die Reise.
Es heißt die Gottesmutter hatte Lazarus ein Omophorion genäht und Epimanikia.
Es geschah aber nach einiger Zeit, dass ein Seesturm aufkam und sie vom Kurs abwichen. Durch die Vorsehung strandeten sie
am Hafen von Clementos - Athos.
Auf dieser Ikone sieht man wie die Gottesmutter in einem Schiff den Hl. Berg besucht.
Verfasst: 21.03.2009, 21:48
von Loukia
Sehr schön, vielen Dank!
Gerade die unterste Ikone ist sehr eindrucksvoll, finde ich.
In Christus
Verfasst: 22.03.2009, 14:00
von christodoulos
Der Heilige Berg Athos - der Garten der Gottesmutter:
Als die Heilige Jungfrau den Hl. Berg ereicht hatte war er bevölkert von Heiden - in Vorzeiten lebten dort Jungfrauen die der Diana geweiht waren. Aus allen Teilen Griechenlands sandte man Jungfrauen zum Athos. Es war Männern strikt verboten ihn zu betreten - ganz besonders Kerasia.
Agapios der Kreter schreibt, dass als die Allheilige Jungfrau den Athos betrat, die Statue Jupiters am Gipfel des Berges niederstürzte und in unzählige Teile zerbrach unter lautem Getöse. Plutarch und Anaximander hatten über diese Statue geschrieben; sie war aus Gold und als Augen hatte sie zwei rießige Steine die leuchteten.
Die Gottesmutter in der Nähe des heutigen Klosters Iveron angekommen, hielt Rast und betrachtete die Schönheit der Natur und sie bat Christus ihr dieses Land als ihr Los - wie prophezeit - zu schenken. Und eine Stimme sprach:
Dieses Land soll dein sein, ein Garten, ein Paradies und Hafen für die die gerettet werden möchten!
Ein Erdbeben erschütterte den Athos und alle heidnischen Tempel wurden zerstört
und die Bäume heißt es verbeugten sich vor der Gottesmutter - der neuen Herrin des Athos.
Als die Gottesmutter das Wort Gottes verkündete waren die Einwohner sehr darüber erstaunt, dass eine hebräische Frau ihre Sprache fließend beherrschte.
Seit dieser Zeit nennt man den Athos -
Hagion Oros - den Heiligen Berg.
Noch viele andere wundersame Dinge geschahen auf dem Hl. Berg. In der Vita des Hl. Petros des Athoniten (681) wird eine Vision erwähnt in welcher der Hl. Nikolaus mit der Gottesgebärerin über den Athos sprach und sie erklärte dass er ihr von Gott geschenkt sei.
Die Gottesmutter in Zypern:
Nachdem die Einwohner des Athos erleuchtet wurden, machten sie sich auf den Weg nach Zypern. In Zypern angekommen fanden sie den Hl. Lazarus voller Trauer und Sorge - er dachte es sei ihnen etwas zugestoßen. Die Freude war aber sehr groß und die Gottesmutter überreichte ihm das Omophorion und die Epimanikia. Sie verweilte für einige Zeit auf Zypern um die dortigen Christen zu unterstützen und segnete Zypern.
Das Grab des Hl. Lazarus auf Zypern:
Die Gottesmutter wieder in Jerusalem:
Wie ein Schaf unter Wölfen lebte die Allheilige in Jerusalem. Die Juden versuchten oft sie zu verleumden und sogar zu töten. Aber niemand konnte Ihr was anhaben da Ihr Sohn und Gott sie immerdar beschützte.
Aus Rom zurück gekehrt, war die Hl. Maria Magdalena stets an der Seite der Hl. Jungfrau - bis zu ihrer Entschlafung.
Hl. Dionysios wünscht die Gottesmutter zu sehen:
Der Hl. Dionysios mit seiner Frau Damaris wurde vom Hl. Apostel Paulus bekehrt. Paulus weihte ihn zum Bischof von Athen. Der Hl. Dionysios begleitete den Hl. Apostel Paulus auf Reisen. Drei Jahre nach seiner Bekehrung sehnte sich der Areopagit danch die Mutter des Großen Gottes-Christus mit eigenen Augen zu sehen. Mit dem Segen des Apostels besuchte er Jerusalem.
Als er die Gottesmutter mit seinen eigenen Augen sah war son von Freude und Segen erfüllt...er schrieb in einem Brief an den Apostel Paulus:
Ich habe mit meinen eigenen Augen die Allheilige Mutter unseres Herrn Jesus Christus gesehen- die in ihrer Heiligkeit die Engel übertrifft.
Durch die Gnade Gottes, dem Segen des Apostels und der Güte der Jungfrau wurde ich dieser Gnade für würdig befunden....
Gott ist mein Zeuge: Außer Gott selbst gibt es im ganzen Universum nichts, was solchermaßen von Gotteskraft und Gnade erfüllt wäre. Keiner kann mit seinem Verstand ermessen was ich gesehen habe. Ich bekenne vor Gott: Als Johannes, der in der Mitter der Apostel glänzt wie die Sonne am Himmel, mich zur Jungfrau führte, erlebte ich etwas Unaussprechliches. Göttlicher Glanz erstrahlte vor mir. Er erhellte meinen Geist. Ich fühlte unbeschreibliche Wonnen und war so begeistert, dass weder mein schwacher Leib noch mein Geist diese Zeichen und Visionen der ewigen Seligkeit und der himmlischen Herrlichkeit ertragen konnten. Vor ihrer Gnade erlahmte mein Herz und mein Geist. Wäre ich deiner Meinung nicht eingedenk gewesen, hätte ich sie für den wahren Gott gehalten. Es ist unöglich sich eine größere Herrlichkeit vorzustellen als die die ich wargenommen habe.
Der Hl. Dionysios der Areopagite:
Man sagt auch, dass der Hl. Dionysios bei der Entschlafung der Gottesmutter anwesen war.
Man sieht den Hl. Dionysios oft auf den Ikonen der Entschlafung dargestellt.
Verfasst: 22.03.2009, 14:58
von christodoulos
Der Hl. Epiphanios von Zypern schreibt:
Sie war von mittlerer Größe; ihre Gesichtsfarbe war die des Weizenkorns; sie hatte helles und fast goldenes Haar, klare Augen, die alles durchdrangen, Pupillen wie Oliven, ziemlich schwarze Augenbrauen, eine längliche Nase und einen rosafarbenen Mund, der stets sanft redete; ihr Gesicht war weder rund noch eckig, vielmehr ein wenig länglich; sie hatte lange Hände und Finger. Sie zeichnete sich durch Einfachheit und vollkommene Demut aus. Ihre Kleidung war frei von Luxus, sie war schlicht; ihr Gang erhaben und fest, ihr Blick ernst und angenehm, ihre Rede war kurz und kam unmittelbar aus einem sanften Herze; ihr Benehmen war natürlich und einfach ....Sie war demütig von Herzen, klug im Gespräch; sie eilte nicht mit ihren Worten, sie sprach wenig und nur das Notwendigste; sie las gerne, war immer fleißig, ehrerbietig gegenüber allen; kein Mensch sonder Gott allein war für sie der höchste Richter.
Der Hl. Gregor Palamas schreibt in seinen Homilien:
Da Gott ein Bild absoluter Schönheit schaffen und den Engeln und Menschen seine künstlerische Meisterschaft aufs klarste zeigen wollte, machte Er Maria in
Wahrheit zur All-Schönen bzw Ganz-Schönen.
In ihr vereinigte Er alles was er an Schönheit auf die übrigen Geschöpfe verteilt hatte und machte sie so zur Zierde aller sichtbaren und unsichtbaren Wesen; besser ausgedrückt:
Er machte aus ihr gleichsam eine Mischung aller Vollkommenheiten Gottes, der Engel und der Menschen, eine erhabene Schönheit, die die beiden Welten verschönert, sie erhebt sich von der Erde bis zum Himmel und überragt ihn sogar.
Und so wird sie auf ihren Ikonen dargestellt.
Ein unbeschreibliches Mysterium -
eine Menschenfrau die Gott als ihr Kind auf dem Arm hält!
Gott und Mensch in inniger Liebe vereint

Verfasst: 22.03.2009, 21:17
von peter
Danke, Christodoulos, für diese "herrlichen" Beiträge. Peter
Verfasst: 22.03.2009, 23:26
von christodoulos
Ambrosius von Mailand: Über die Jungfräulichkeit:
Kapitel 2:
6.
Das Bild der Jungfräulichkeit nun sei euch das Leben Marias, aus dem wie aus einem Spiegel die Schönheit der Keuschheit und die Norm der Tugend widerstrahlt. Von da mögt ihr euch die Beispiele des Lebens nehmen! Wie in einem Musterbilde sind hier die Grundsätze der Rechtschaffenheit ausgeprägt und zeigen, was ihr noch verbessern, was ihr ausformen, was ihr festhalten sollt.
Den ersten Lerneifer entfacht die Würde des Lehrers. Was überträfe an Würde die Gottesmutter? Was an Glanz jene, die der Abglanz [des Vaters] erwählte? Was an Keuschheit jene, die ohne leibliche Berührung einen Leib gebar? Was soll ich denn von ihren sonstigen Tugenden sprechen? Jungfrau war sie nicht bloß dem Leibe, sondern auch dem Geiste nach: kein verhohlenes Buhlen, mit dem sie die Reinheit der Gesinnung verletzte.
Von Herzen demütig, in Worten bedächtig, kluges Sinnes, im Gespräche mehr karg, um so eifriger in der Lesung. Nicht auf das Unzuverlässige des Reichtums, sondern auf das Gebet der Armen setzte sie ihre Hoffnung. Sie war bedacht auf die Arbeit, sittsam in der Rede, gewohnt, nicht einen Menschen, sondern Gott als Zeugen ihres geistigen Sinnens beizuziehen. Niemand beleidigte sie, meinte es allen gut, erhob sich vor älteren Personen, war gegen ihresgleichen nicht gehässig, mied eitles Prahlen, folgte der Vernunft, liebte die Tugend. Wann hätte sie auch nur mit einer Miene den Eltern wehe getan? Wann sich mit den Verwandten entzweit? Wann einen Bresthaften verlacht? Wann einen Dürftigen gemieden, gewohnt, nur solche Mannespersonen aufzusuchen, vor welchen die Barmherzigkeit nicht erröten, an welchen das Zartgefühl nicht vorübergehen brauchte? Nichts Scheeles lag in ihren Augen, nichts Freches in ihrem Benehmen.
Die Haltung war nicht zu weichlich, der Gang nicht zu ausgelassen, die Rede nicht zu leichtfertig, so daß schon die äußere Erscheinung ein Abbild ihres Geistes, ein Sinnbild ihrer Tugendhaftigkeit war. Ein gutes Haus muß doch schon im Vorraum als solches sich erkennen, zum voraus beim ersten Betreten schon ersehen lassen, daß im Inneren keine Finsternis sich berge: so soll auch unser Geist, ungehindert durch die hemmende Leibeshülle, wie ein Licht, das im Inneren auf den Leuchter gestellt ist2 , seinen Schein nach außen werfen.
Das ist das Bild der Jungfräulichkeit. Denn derart war Maria, daß ihr Leben allein die Norm für alle bildet. Wenn uns also die Meisterin nicht mißfällt, laßt uns auch ihr Werk billigen! Jede, die ihren Lohn sich wünscht, ahme ihr Beispiel nachl Wie vielfache Tugend strahlt in der einen Jungfrau wider! Eingezogene Sittsamkeit, das Banner des Glaubens, williger Frommsinn: Jungfrau innerhalb des Hauses, eilt sie als Gefährtin zur Dienstleistung [zu Elisabeth], als Mutter zum Tempel.
Verfasst: 24.03.2009, 20:56
von christodoulos
Allheilige Gottesgebärerin errette uns!
Wie wir aus den Briefen des Hl. Dionysius ersehen, war die Gottesmutter von göttlicher Gnade erfüllt - auch in ihrer äußeren Erscheinung. Alle die gewürdigt wurden ihr Angesicht zu sehen wurden von großer Freude erfüllt!
Der Hl. Gregor Palams schreibt; Musste nicht auch Sie, die den schönsten aller Menschensöhne geboren hat, ihm in allem gleich sein und von ihrem Sohn in strahlende Schönheit gekleidet werden. Sie war ihm in jedem Aspekt ähnlich.
Aus allen Gegenden der Erde kamen die Neu-erleuchteten nach Jerusalem um die Mutter des Herrn zu sehen. Und alle empfing Sie ohne einen Unterschied zu machen - sie betete für die Kranken, sie flehte für die Hilfesuchenden, sie stärkte die Schwachen, gab Almosen den Armen....sie segnete alle..
Die Mutter Gottes lebte viele Jahre unter den ersten Christen. Sie freute sich über die Verbreitung des Hl. Evangeliums und unterstütze die Apostel wo es ging. Überall wo Christus als Gott verherrlicht wurde - wurde auch seine Mutter selig gepriesen.
Sie wohnte im Haus des Hl. Johannes des Theologen und besuchte unablässig die Hl. Stätten. Sie pilgerte nach Bethlehem wo sie Christus geboren hatte, ganz besonders aber verherrlichte Sie ihren Sohn an den Stätten seiner Heiligen Passion; die Via Dolorosa, den Garten Gethsemani, das Heilige Grab usw....durch Gebete, Hymnen, Mentanien - mit Tränen warf Sie sich auf ihr Angesicht und gedachte all Seiner Taten und Sie sagte: Hier wurde mein Sohn verurteilt, hier wurde er gekreuzigt....
Golgotha:
Sie war die erste Pilgerin - von ihr kommt der Brauch die Heiligen Stätten zu besuchen.
Gethsemane:
Im Garten Gethsemani warf sie sich auch auf die Erde nieder und küsste den Boden wo Christus Blut geschwitzt hatte, sie ging auf den Ölberg und küsste den Fußabdruck ihres Sohnes.
Sie flehte zu Christus er möge Sie bald zu sich rufen, da sie es kaum ertragen konnte von ihm getrennt zu sein...
Fußabdruck Christi auf dem Ölberg:
Die Juden waren sehr verärgert über das Verhalten der Gottesmutter die von vielen Christen begleitet wurde und wollten sie zu töten. Man stellte Wachen auf und es wurde angeordnet, die Mutter Jesu zu töten wenn sie es wagen sollte dies nicht zu unterlassen. Aber Gott wirkte ein Wunder und ließ nicht zu, dass der Gottesmutter auch nur ein Haar gekrümmt würde. Sie ging zu den Hl. Stätten konnte aber von den Soldatenn nicht gesehen werden. Diese wunderteten sich sehr - da man die Tränen sah und den Weihrauch roch den sie zur Verehrung darbrachte aber niemand sehen konnte.
Erfüllt von Hass und Wut versuchte man Ihr später auf andere Weise zu schaden: man brachte viele Verleumdungen auf....aber diese Lügen waren ebenso erfolglos, denn alle liebten die Mutter des Herrn und wussten um ihre große Reinheit.
Der Brauch - Gott im Gespräch zu erwähnen; Grüß Gott, Gott sei Dank, A-dieu - Geh mit Gott usw - Gott bewahre, so Gott will....wurde von der Gottesmutter ins Leben gerufen - es wurde zu einem christlichen Brauch. Denn nie war sie ohne Gebet - nie vergaß sie Gott für alles zu danken, Sie war nicht einen Moment ohne Gottesgedenken... darum schreiben die Hl. Väter, dass die Gottesmutter die erste Hesychastin war.
So soll sie auch den Hl. Aposteln kleine Kreuze gemacht haben mit kleinen Reliquien ihres Sohnes.
Verfasst: 28.03.2009, 13:35
von christodoulos
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Allheilige Gottesgebärerin errette uns ![/font]
Die Gottesmutter fleht zu Gott sie aufzunehmen:
Wie erwähnt betete die Allheilige Gottesgebärerin oft im Garten Gethsemane zu Ihrem Sohn und Gott, er möge sie aufnehmen zu sich. Ihre Sehnsucht ihn zu sehen und bei ihrem geliebten Sohn zu sein wurde immer stärker und stärker - so dass Sie es kam ertragen konnte.
Sie flehte unter Tränen:
Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen ?Ps:41;2-3
Wann werde ich gewürdigt meinen geliebten Sohn und Gott zu sehen, ihn der thront zur Rechten des Vaters. Wann wird es erlaubt sein mich vor dem Thron der Herrlichkeit nieder zu werfen ?
Du wirst dich erheben, dich über Zion erbarmen; denn es ist Zeit ihr gnädig zu sein, die Stunde ist da. Ps:101,13
Die Gottesmutter hatte ein Alter von ungefähr 70 Jahren erreicht - wenn man davon ausgeht, dass Sie ca. 20 v.Chr. geboren wurde und der Hl. Dionysios 52 n. Chr. ihren Segen empfing.
Die Allheilige fürchtete sich nicht vor dem Tod - sie wünschte auch nicht ihm zu entkommen. Die Überlieferung der Kirche sagt nur, dass sie um eines bat:
dass sie die gräßlichen Gesichter der Dämonen nicht sehen werde..voller Grausamkeit und Schmutzigkeit....
In einem Bericht heißt es, dass die Gottesmutter einmal über ihren Tod mit Christus gesprochen hatte - vor seiner Passion. Sie bat ihn, ihr 3 Tage vor ihrem Tod Botschaft zu bringen, damit sie sich vorbereiten könne. Auch dass er ihr einen Engel sende und dass alle Apostel anwesen sein mögen.
Christus antwortete seiner geliebten Mutter:
O Palast und Tempel des lebendigen Gottes; meine allgesegnete Mutter, du Königin aller Heiligen; gesegnete über allen Frauen, bevor du mich im Schoß getragen hast, hatte ich dich immer beschützt und ich ließ dich im Tempel von den Engeln ernähren, die dir täglich himmlisches Brot brachten. Wie kan ich dich, die mich getragen und genährt hat und die all die Leiden mit mir getragen hat verlassen - Niemals. Meine Engel haben dich immer beschützt und werden dich immer beschützen und werden dich empfangen und geleiten in deinem Entschlafen. Der Erzengel Gabriel wird zu dir kommen mit einer Palme aus dem Paradies - als Zeichen des Sieges- und ich werde ebenso kommen mit allen Heiligen um dich in mein Königreich zu führen.
Der Hl. Erzengel Gabriel erscheint der Gottesmutter:
Als Sie wieder einmal im Garten Gethsemane flehte und Gebete darbrachte erschien Ihr der Heilige Erzengel Gabriel und brachte ihr Botschaft von Ihrem Sohn:
Die Zeit ist gekommen meine Mutter zu mir zu rufen.
Der Engel sprach:
Meine Herrin und Königin, des Schöpfers allunbefleckte Mutter dein Eingeborener Sohn wünscht dass du ihm nun in sein Königreich folgtst und zu seiner Rechten sitzt. Er erwartet dich. Alle Engel und Erzengel Cherubim und Seraphim, zusammen mit den Heiligen: dem Hl. Joseph deines Verobten, deiner Hl. Eltern usw...werden kommen und dich in das Königreich deines Sohnes geleiten - dort wirst du auf ewig leben und mit deinem Sohn herrschen als die Königin und Mutter Gottes.
Die Heilige Überlieferung sagt uns,
dass dies an einem Freitag geschah.
Der Erzengel übergab ihr einen strahlenden Palmenzweig aus dem Paradies als Symbol, dass der leibliche Tod keine Macht über Sie habe - genau wie der spirituelle Tod. Sie würde nur in einen kurzen Schlaf fallen und dann wie aus dem Schlaf erwachend - aufstehen und den Tod abschütteln wie den Schlaf von den Augen.
Der Erzengel sagte man solle den Palmzweig vor der Bahre mit dem Allheiligen und Allreinen Leib tragen.
Die Gottesmutter fiel auf ihr Angesicht und dankte Gott für alles, warf sich immer wieder nieder…es heißt als die Gottemutter viele Metanien machte und Gott dankte und verherrlichte, geschah ein besonderes Wunder: immer wenn die Gottesmutter auf Ihr Angesicht fiel, neigten sich auch die Olivenbäume, wenn sie aufstand, richteten sich auch die Olivenbäume auf. Wie vernunftbegabte Geschöpfe dankten sie Gott und leisteten der Herrin der Schöpfung Beistand.
Nach diesen Gebeten ging Sie in das Haus des Hl. Johannes zurück. Durch die unsichtbare Macht Gottes begann das Gesicht der Gottesmutter noch mehr zu scheinen als sonst. Wie Moses als er vom Sinai herabstieg und er von Gottes Herrlichkeit leuchtete – so auch die Mutter Gottes und noch mehr als Moses.
Die Gottesmutter bereitete sich auf ihren Tod vor – als erster wurde der Hl. Johannes darüber informiert. Aber auch die Hl. Frauen, die sie immer begleitet hatten; Hl. Maria Magdalena, Sephora, Abigail, und Jael….die sehr sehr traurig waren als sie hörten, dass die Allheilige diese Welt verlassen werde.
Die Allreine Jungfrau richtete ihr Schlafgemach her, sie brannte Öllampen, Weihrauch usw…sie wechselte ihre Kleider und verschenkte ihre anderen Kleider an zwei jüdische Frauen die ihr immer gedient hatten.
Auch der Hl. Apostel Jakobus der Herrenbruder wurde eingeweiht über das baldige Entschlafen der Gottesgebärerin. Er machte sich sofort auf lief zum Haus des Hl. Johannes – ihm folgten viele Christen – die auch schon wussten um das Weggehen ihrer Herrin und Mutter. Es heißt im Haus des Hl. Johannes war so ein Weinen und Klagen zu hören, dass ganz Jerusalem darüber erstaunt war.
Die Gottesmutter aber tröstete alle und sagte:
Meine treuen Kinder weint doch nicht sondren freut euch mit mir – ich ziehe aus zu meinem Sohn und Gott – ich werde immer mit euch sein und für euch Fürbitte halten bei meinem Sohn.
Hagia Maria Zion - (rk Kirche mit der Krypta der Entschlafung)

Verfasst: 03.04.2009, 20:16
von christodoulos
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Allheilige Gottesgebärerin errette uns![/font]
Die Gottesmutter sagte es sei der Wille Gottes, Ihren Leib in Gethsemane zu begraben wo auch die Leiber ihrer Eltern und ihres Verlobten zur Ruhe gebettet wurden.
Während die Gottesmutter noch alles vorbereitete konnte man ein lautes Geräusch - wie lautes donnern hören. Eine Wolke umhüllte das Haus des Hl. Johannes des Theologen und alle Apostel wurden von Engeln auf Wolken zum Haus des Hl. Johannes gebracht. Alle wurden nach Sion gebracht - nur der Apostel Thomas nicht. Einige sagen, dass auch der Apostel Johannes versetzt wurde obwohl er gar nicht weit vom Haus entfernt war.
Dies soll uns nicht verwundern, da solche Fälle auch in der Hl. Schrift erwähnt werden - Prophet Habbakuk, Apostel Phillip...
Der Hl. Cosmas schreibt:
Nach Sion gebracht wie auf einer leichten Wolken, die Versammlung der Apostel, von den Enden der Erde - um dir zu dienen O Jungfrau.
Der Hl. Johannes von Damaskus schreibt: Es war gebührend, dass die Augenzeugen und Diener des Logos bei der Entschlafung und Versetztung (metastasis) der Gottesgebärerin anwesend waren, um auch Zeugen dieses Mysteriums zu werden.
Die Hl. Apostel waren sehr erstaunt als sie sich alle gegenseitig sahen und wunderten sich über den Grund - der ihnen bis zu diesem Zeitpunkt verborgen wurde. Der Hl. Apostel Johannes erklärte ihnen den Grund ihrer Zusammenkunft - worauf sie alle in große Trauer fielen.
Sie traten in das Gemach der Jungfrau die auf ihrem Bett lag und grüßten sie mit vielen Ehrungen.
Freue dich Mutter unseres Herrn, Freue dich Mutter des lebendigen Gottes, Freue dich lebendiger Tempel des Logos, Freue dich du Bundeslade aus reinem ..
Petrus aus Rom, Markus aus Alexandrien....und auch Paulus war gekommen und fiel der Gottesmutter zu Füßen und rief:
Freue dich Mutter meines Lebens und meiner Verkündigung, wenn ich dich erblicke glaube ich deinen Sohn zu sehen.
Aber auch der Hl. Dionysios der Areopagite, der Hl. Hierotheos, der Apostel Timotheos alle waren gekommen auch die anderen 70 Apostel.
Jeder Apostel erhielt den Segen der Allheiligen und vieles sprach sie zu ihnen über die Hl. Kirche und die Verkündigung des Evangliums. Auch ein Gleichnis tat sie ihnen kund und immer wieder versprach sie die Christen nicht zu vergessen sondern unablässig Fürbitte darzubringen und Mittlerin bei ihrem Sohn zu sein.
Man sieht oft auf den Ikonen der Entschlafung wie die Hl. Apostel auf Wolken nach Jerusalem gebracht werden;
Es war an einem Freitag ( manche sagen Sonntag) um die 9. Stunde da streckte sie ihre Hände aus und dankte Gott:
Ich preise und verherrliche Dich mein Gott, ich bete dich an und danke dir meinem Herrn. Denn auf die Niedrigkeit deiner Magd hast du geschaut und hast großes an mir getan und darum werden mich seligpreisen alle Geschlechter. Alles was Odem hat preise den Herrn!
Nach diesem Gebet sagte sie man solle Weihreich brennen und Gebete darbringen - denn Christus sei nahe, auf dem Thron der Herrlichkeit sitzend umgeben von Cherubim und Seraphim.
Und man konnte wieder ein lautes Donnern und Rauschen hören, die Erde bebte, Engel und die Stimme eines Menschensohnes waren zu vernehmen.
Alle fielen auf ihr Angesicht und fürchteten sich sehr. Der kleine Raum wurde so von Licht und Herrlichkeit erfüllt. Viele konnten das Dach des Hausen offen sehen es war als ob sich der Himmel auf die Erde senken würden. Alle waren mit Christus gekommen, die Propheten die Gerechten...die Eltern der Hl. Jugnfrau - Joachim und Anna, die Hl. Elizabeth, der Hl. Johannes der Täufer usw.. mit unzähligen Engeln, Erzengeln, Cherubim und Seraphim..
Mit großer Freude über die Ankunft ihres Sohnes rief die Allheilige:
Meine Seele hochpreiset den Herrn und mein Geist jubelt über Gott meinem Retter!
Er sagte:
Maria meine Mutter, sie anwortete:
Hier bin ich mein Sohn; und sie versuchte ihren Sohn und Gott anzubeten und sich aufzurichten und zu verbeugen.
Christus sprach mit den Worten aus dem Hohelied:
Komm erheb dich meine Taube, meine Schöne. Erheb dich und folge mir in mein Königreich meine Mutter meine Auserwählte. Erhebe dich und habe Anteil an meiner Herrlichkeit und sei die Königin zu meiner Rechten meine süße Mutter.
Ikone der Entschlafung:

Verfasst: 03.04.2009, 22:20
von Anastasis+
Lieber Bruder Christodoule!
Vielen herzlichen Dank für die Zusammenstellung der Texte aus dem Leben der hochverehrten Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria!
Ich habe eine Frage hierzu:
Hast du all diese Texte selbst zsammengetragen oder kann man sie irgendwo gesammelt finden?
Kannst du uns bitte deine wertvollen und segensreichen Quellen mitteilen!
Mit Liebe Christi
Verfasst: 07.04.2009, 12:28
von christodoulos
Anastasis+ hat geschrieben:Lieber Bruder Christodoule!
Vielen herzlichen Dank für die Zusammenstellung der Texte aus dem Leben der hochverehrten Gottesgebärerin und Immerjungfrau Maria!
Ich habe eine Frage hierzu:
Hast du all diese Texte selbst zsammengetragen oder kann man sie irgendwo gesammelt finden?
Kannst du uns bitte deine wertvollen und segensreichen Quellen mitteilen!
Mit Liebe Christi
Lieber Anastasis,
diese Texte sind frei übersetzt aus dem Buch (mein Lieblingsbuch):
The life of the Virgin Mary - The Theotokos,
vom Holy Apostels Convent.
Bei Amazon:
http://www.amazon.com/Life-Virgin-Mary- ... 0944359035
Das beste Buch - das ich gelesen habe über die Gottesmutter in der Orthodoxen Kirche. Es werden Ikonen, Hymnen, Gebete, die Schriften der Kirchenväter - die ganze orthodoxe Überlieferung - herangezogen.
Ich werde versuchen noch mehr daraus "frei" zu übersetzen.
IN CHRISTUS
Verfasst: 09.04.2009, 11:15
von Anastasis+
Vielen Dank, lieber Bruder, Christodoule!
Verfasst: 09.04.2009, 11:42
von Aleks
Dieses Buch kann man viel billiger auf folgender Webseite erwerben, statt um 49$ wie bei Amazon um akzeptable 37,95$ bei archangelsbooks.
http://www.archangelsbooks.com/proddeta ... IFETHEO-01
http://www.archangelsbooks.com
En Christo
Aleks
Verfasst: 28.05.2009, 14:04
von Loukia
Ich denke ein ähnliches Buch kriege ich in Griechenland sicher auch... ist zwar extrem schwer aber ich lese mich schnell in sowas ein und lese es wieder und wieder, um es zu verstehen.
Das ist ganz besonders interessant, so ein Buch muss ich lesen, Englisch wäre sicher auch sehr gut!
Interessant fände ich auch die Briefe der Panagia...
In Christus
Verfasst: 28.05.2009, 14:18
von Nassos
Interessant fände ich auch die Briefe der Panagia...
??? Bitte mehr Infos hierzu, thnx!