Re: Rationalität ?
Verfasst: 10.08.2026, 06:43
Grüß Gott,
zu eurer Schau auf den katholischen Glauben muss man sicher hinzufügen, dass da eine speziell deutsche Eigenart unter die Lupe genommen wurde.
Ich hab mal mit einem katholischen Afrikaner zusammen gearbeitet und mich natürlich mit ihm über den Glauben ausgetauscht. Kurz gesagt, der selbe Papst, die selben Dogmen, die Kirche und die anderen Gläubigen und christliche Tugenden durch die Gegenwart des Herrn Jesus Christus sind für diese Leute die Muttermilch, die sie werden und unter widrigsten Bedingungen und Anfeindungen leben und überleben lässt. Da wird auch nicht daran rumgedacht oder gedankenexperimentiert.
Für mich war das voll nachvollziehbar und obwohl ein Einzelfall, doch übertragbar auf Abermillionen Menschen ohne SV-Karte und unbefristeten Arbeitsvertrag. Noch mein Urgroßvater war besitzloser Knecht auf einem Hof in Schlesien und hatte 7 Kinder. Da gibt's gar nichts, was man am Glauben ändern müsse, sondern nur die Zuversicht und das Vertrauen, dass durch den Glauben zumindest alles so "gut" bleibt wie es ist.
Finde eigentlich, dass die diskutierte Rationalität des katholischen Glaubens kein Fehler ist, sondern nur das Bruchstück was da eben übrig geblieben ist. Nachdem die Feiertage nur noch dem Namen nach christlich begangen werden, die Glaubenspraxis zur leeren Zeremonie wurde, weil der Nachwuchs in der Familie gar nichts vom Glauben mitbekommt, weil im kath. Religionsunterricht zwar über Hindus und Moslems aufgeklärt wird, aber nicht eine Andacht zusammen gefeiert......
Die Rationalität im Glauben kann man nicht vorwerfen, weil es der letzte Stängel aus einem ehemals reiche Bouquet ist und aus meiner Sicht auch genau der, mit dem der Niedergang in der frühen Neuzeit begann, als die Theologieprofessoren angefangen haben am Glauben rumzubasteln.
These zur Diskussion:
Kirche in der säkularen globalisierten Welt ist entweder säkularisiert d.h. akademisch-unkenntlich und ökumenisch-unkenntlich oder sie ist eine Katakomben-Kirche d.h. sie grenzt sich strikt ab, sortiert ihre Mitglieder straff aus, beharrt auf ihrem Dogmen-Fundament der Liebe Gottes zu Seiner Schöpfung.
M
zu eurer Schau auf den katholischen Glauben muss man sicher hinzufügen, dass da eine speziell deutsche Eigenart unter die Lupe genommen wurde.
Ich hab mal mit einem katholischen Afrikaner zusammen gearbeitet und mich natürlich mit ihm über den Glauben ausgetauscht. Kurz gesagt, der selbe Papst, die selben Dogmen, die Kirche und die anderen Gläubigen und christliche Tugenden durch die Gegenwart des Herrn Jesus Christus sind für diese Leute die Muttermilch, die sie werden und unter widrigsten Bedingungen und Anfeindungen leben und überleben lässt. Da wird auch nicht daran rumgedacht oder gedankenexperimentiert.
Für mich war das voll nachvollziehbar und obwohl ein Einzelfall, doch übertragbar auf Abermillionen Menschen ohne SV-Karte und unbefristeten Arbeitsvertrag. Noch mein Urgroßvater war besitzloser Knecht auf einem Hof in Schlesien und hatte 7 Kinder. Da gibt's gar nichts, was man am Glauben ändern müsse, sondern nur die Zuversicht und das Vertrauen, dass durch den Glauben zumindest alles so "gut" bleibt wie es ist.
Finde eigentlich, dass die diskutierte Rationalität des katholischen Glaubens kein Fehler ist, sondern nur das Bruchstück was da eben übrig geblieben ist. Nachdem die Feiertage nur noch dem Namen nach christlich begangen werden, die Glaubenspraxis zur leeren Zeremonie wurde, weil der Nachwuchs in der Familie gar nichts vom Glauben mitbekommt, weil im kath. Religionsunterricht zwar über Hindus und Moslems aufgeklärt wird, aber nicht eine Andacht zusammen gefeiert......
Die Rationalität im Glauben kann man nicht vorwerfen, weil es der letzte Stängel aus einem ehemals reiche Bouquet ist und aus meiner Sicht auch genau der, mit dem der Niedergang in der frühen Neuzeit begann, als die Theologieprofessoren angefangen haben am Glauben rumzubasteln.
These zur Diskussion:
Kirche in der säkularen globalisierten Welt ist entweder säkularisiert d.h. akademisch-unkenntlich und ökumenisch-unkenntlich oder sie ist eine Katakomben-Kirche d.h. sie grenzt sich strikt ab, sortiert ihre Mitglieder straff aus, beharrt auf ihrem Dogmen-Fundament der Liebe Gottes zu Seiner Schöpfung.
M