Re: Assisi
Verfasst: 13.03.2012, 20:06
Hmmm - ein Vorschlag zur Güte, aus einem ganz anderen Blickwinkel:
Es gibt doch dieses Sprichwort: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt... beim Lesen der vorangegangenen Postings sah ich eine Menge "Nachbarn" vor meinem geistigen Auge...
Und bevor man jemandem, den man aus welchem Grunde auch immer nicht mag, anfängt, den Kopf einzuschlagen, denn "nur ich" habe Recht, ist es ja immer sinnvoller, mit dem anderen erst mal zu reden, worum's eigentlich geht - vielleicht entpuppt sich manches als Sachverhalt anders als von mir vorher gedacht und die bisherigen Re- und Aktionen unangemessen...
Will sagen, im "Alltag" in vielen Ländern der Welt stehen sich viele religlöse FanatikerInnen gegenüber, die alle jeweils selbst "das Heil gepachtet" haben und dem/der Nächsten/Andersdenkenden am liebsten Garaus machen würden - und das möglichst auch tun... wir haben aber schon genug Kriege auf dieser Erde gehabt, für gewöhnlich geführt um eigentlich Nichtigkeiten wie "ordinäres" Machtstreben, Besitz... Die Liebe kam nie vor dabei.
Um aber auf dieser Erde weiterleben zu können, haben wir auch eine Verantwortung dafür übertragen bekommen - nicht nur wir persönlich, die hier lesen, sondern alle Menschen... Wir Christen haben auch die Nächstenliebe aufgetragen bekommen. Um jemanden zu lieben, muss ich ihn zuerst aber einmal achten!!
Wer, wenn nicht die "oberen", die "Führenden" soll sich zusammenfinden und zeigen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist, einander achtend, selbst wenn wir inhaltlich nicht unbedingt mit dem anderen konform gehen? Denn nur, wenn's die "unteren" sehen, dass das sogar "oben" möglich ist, sich zu treffen ohne Gewaltanwendung, können sie aufhören, zuerst Gewalt anzuwenden, weil sie meinen, es gehe nicht anders. Wenn ich meinen Nächsten wirklich achten kann, kann ich auch im weiteren Verlauf mit ihm ins Gespräch kommen und die inhaltlichen Differenzen vielleicht nach und nach bereinigen... Dafür braucht man natürlich einen langen Atem!
Insofern war dieses Treffen, ausgerichtet als Gebet für den Frieden, vielleicht durchaus sinnvoll und auf einer anderen Ebene, als der hier von den meisten gesehenen, nützlich...
Nachdenkliche Grüße
Thuja
Es gibt doch dieses Sprichwort: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt... beim Lesen der vorangegangenen Postings sah ich eine Menge "Nachbarn" vor meinem geistigen Auge...
Und bevor man jemandem, den man aus welchem Grunde auch immer nicht mag, anfängt, den Kopf einzuschlagen, denn "nur ich" habe Recht, ist es ja immer sinnvoller, mit dem anderen erst mal zu reden, worum's eigentlich geht - vielleicht entpuppt sich manches als Sachverhalt anders als von mir vorher gedacht und die bisherigen Re- und Aktionen unangemessen...
Will sagen, im "Alltag" in vielen Ländern der Welt stehen sich viele religlöse FanatikerInnen gegenüber, die alle jeweils selbst "das Heil gepachtet" haben und dem/der Nächsten/Andersdenkenden am liebsten Garaus machen würden - und das möglichst auch tun... wir haben aber schon genug Kriege auf dieser Erde gehabt, für gewöhnlich geführt um eigentlich Nichtigkeiten wie "ordinäres" Machtstreben, Besitz... Die Liebe kam nie vor dabei.
Um aber auf dieser Erde weiterleben zu können, haben wir auch eine Verantwortung dafür übertragen bekommen - nicht nur wir persönlich, die hier lesen, sondern alle Menschen... Wir Christen haben auch die Nächstenliebe aufgetragen bekommen. Um jemanden zu lieben, muss ich ihn zuerst aber einmal achten!!
Wer, wenn nicht die "oberen", die "Führenden" soll sich zusammenfinden und zeigen, dass ein friedliches Miteinander möglich ist, einander achtend, selbst wenn wir inhaltlich nicht unbedingt mit dem anderen konform gehen? Denn nur, wenn's die "unteren" sehen, dass das sogar "oben" möglich ist, sich zu treffen ohne Gewaltanwendung, können sie aufhören, zuerst Gewalt anzuwenden, weil sie meinen, es gehe nicht anders. Wenn ich meinen Nächsten wirklich achten kann, kann ich auch im weiteren Verlauf mit ihm ins Gespräch kommen und die inhaltlichen Differenzen vielleicht nach und nach bereinigen... Dafür braucht man natürlich einen langen Atem!
Insofern war dieses Treffen, ausgerichtet als Gebet für den Frieden, vielleicht durchaus sinnvoll und auf einer anderen Ebene, als der hier von den meisten gesehenen, nützlich...
Nachdenkliche Grüße
Thuja