Re: Die wahre Kirche Christi
Verfasst: 25.03.2010, 00:04
JUHUUU DANKE!!!!! lieber apxwn
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
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Wieso?Michael hat geschrieben:JUHUUU DANKE!!!!! lieber apxwn![]()
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
Es gab doch im Lateinischen einen sehr schönen juristischen Begriff, der eine Sachlage bedeutete, bei der ein Prozess vorzeitig abgebrochen wurdesongul hat geschrieben:Wieso?Michael hat geschrieben:JUHUUU DANKE!!!!! lieber apxwn![]()
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
Gibt es einen besonderen Grund?
Nö aber ich bin froh, dass einer mal ein paar gute Gegenargumente bringt. Da bin ich völlig am falschen Platz, weil ich nicht die erforderlichen Kenntnisse habe.songul hat geschrieben:Wieso?Michael hat geschrieben:JUHUUU DANKE!!!!! lieber apxwn![]()
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
Gibt es einen besonderen Grund?
Grade gelesen, die drei "praescriptiones" von Tertullian gegen Häretiker. 1) Wenn wir glauben, dass Christus der Sohn Gottes auf der Welt war, dann ist die Lehre der Kirche wahr, 2) weil die Kirche älter ist, als die Häresien, hat sie die wahre Autorität, 3) nur die Kirche darf die Schrift nutzen, weil diese sich in ihr bildete, also haben wir eine Art Copyright auf die Schrift.Alexej hat geschrieben:Es gab doch im Lateinischen einen sehr schönen juristischen Begriff, der eine Sachlage bedeutete, bei der ein Prozess vorzeitig abgebrochen wurdesongul hat geschrieben:Wieso?Michael hat geschrieben:JUHUUU DANKE!!!!! lieber apxwn![]()
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
Gibt es einen besonderen Grund?Kennt den jemand?

Aus der ganzen Welt wird der eine Petrus erwählt, um allen Völkern, die berufen werden, allen Aposteln und sämtlichen Vätern der Kirche vorzustehen. Obwohl es in der Kirche viele Priester und Hirten gibt, leitet doch Petrus sie alle, deren Haupt und König Christus ist. Meine Lieben, Gott hat diesem Mann in seiner Gnade seine große und wunderbare Teilhabe an seiner Macht verliehen. Wenn Gott den übrigen Häuptern etwas gemeinsam mit Petrus verleihen wollte, versagte er es ihnen zwar nicht, gab es ihnen aber doch durch Petrus.
Alle Apostel fragt der Herr, was die Menschen von ihm dächten, und sie geben ihre Antwort gemeinsam, solange sie sich auf die menschliche Unwissenheit mit ihrem Schwanken bezieht.
Sobald nach dem gefragt wird, was die Jünger selbst denken, legt der zuerst Zeugnis ab für den Herrn, der in der apostolischen Würde der erste ist. Er sagt: "Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes." Jesus erwidert: "Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel." Das heißt: Darum bist du selig, weil dich mein Vater gelehrt hat, weil keine menschliche Meinung dich täuschen konnte, sondern Eingebung vom Himmel dich unterrichtete. Nicht Fleisch und Blut hat mich dir geoffenbart, sondern er, dessen eingeborener Sohn ich bin.
Dann spricht er: "Ich aber sage dir!" Das heißt: Wie mein Vater dir meine Gottheit geoffenbart hat, so verkünde ich dir deine Vorzugsstellung: "Du bist Petrus!" Das heißt: Ich bin der unzerstörbare Fels, der "Schlußstein", der beide (Juden und Heiden) vereint, das Fundament, außer dem kein anderes gelegt werden kann. Dennoch bist auch du Fels, weil du durch meine Kraft gestärkt wirst und mit mir durch Teilnahme gemeinsam haben darfst, was für mich eigene Vollmacht ist.
"Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen." Er will sagen: Auf diese Kraft werde ich meinen Tempel errichten, und auf der Festigkeit dieses Glaubens wird sich der erhabene Bau meiner Kirche erheben und bis in den Himmel hineinragen.
Auch an die andern Apostel ist das Recht dieser Vollmacht und an alle Häupter der Kirche ist die Verfügung dieses Gesetzes weitergegangen; aber nicht umsonst wird dem einen anvertraut, was alle erhalten. Denn dem Petrus wird es deswegen besonders verliehen, weil sein Vorbild allen Vorstehern in der Kirche vor Augen gestellt werden soll.

Danke für den Beitrag!Alexej hat geschrieben:Grade gelesen, die drei "praescriptiones" von Tertullian gegen Häretiker. 1) Wenn wir glauben, dass Christus der Sohn Gottes auf der Welt war, dann ist die Lehre der Kirche wahr, 2) weil die Kirche älter ist, als die Häresien, hat sie die wahre Autorität, 3) nur die Kirche darf die Schrift nutzen, weil diese sich in ihr bildete, also haben wir eine Art Copyright auf die Schrift.Alexej hat geschrieben:Es gab doch im Lateinischen einen sehr schönen juristischen Begriff, der eine Sachlage bedeutete, bei der ein Prozess vorzeitig abgebrochen wurdesongul hat geschrieben:Wieso?Michael hat geschrieben:JUHUUU DANKE!!!!! lieber apxwn![]()
Damit verabschiede ich mich von diesem Strang.
Gibt es einen besonderen Grund?Kennt den jemand?
Vielen Dank für dieses erstklassige Zitat!Abraham hat geschrieben:Aus einer Predigt des heiligen Papstes Leo des Großen († 461)
"Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen." Er will sagen: Auf diese Kraft werde ich meinen Tempel errichten, und auf der Festigkeit dieses Glaubens wird sich der erhabene Bau meiner Kirche erheben und bis in den Himmel hineinragen.
Auch auf die Gefahr des Vorhalts hin, sowieso alles durch meine orthodoxen Filter zu sehen:Abraham hat geschrieben:
Aus einer Predigt des heiligen Papstes Leo des Großen († 461)
Aus der ganzen Welt wird der eine Petrus erwählt, um allen Völkern, die berufen werden, allen Aposteln und sämtlichen Vätern der Kirche vorzustehen. Obwohl es in der Kirche viele Priester und Hirten gibt, leitet doch Petrus sie alle, deren Haupt und König Christus ist. Meine Lieben, Gott hat diesem Mann in seiner Gnade seine große und wunderbare Teilhabe an seiner Macht verliehen. Wenn Gott den übrigen Häuptern etwas gemeinsam mit Petrus verleihen wollte, versagte er es ihnen zwar nicht, gab es ihnen aber doch durch Petrus.
Alle Apostel fragt der Herr, was die Menschen von ihm dächten, und sie geben ihre Antwort gemeinsam, solange sie sich auf die menschliche Unwissenheit mit ihrem Schwanken bezieht.
Sobald nach dem gefragt wird, was die Jünger selbst denken, legt der zuerst Zeugnis ab für den Herrn, der in der apostolischen Würde der erste ist. Er sagt: "Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes." Jesus erwidert: "Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel." Das heißt: Darum bist du selig, weil dich mein Vater gelehrt hat, weil keine menschliche Meinung dich täuschen konnte, sondern Eingebung vom Himmel dich unterrichtete. Nicht Fleisch und Blut hat mich dir geoffenbart, sondern er, dessen eingeborener Sohn ich bin.
Dann spricht er: "Ich aber sage dir!" Das heißt: Wie mein Vater dir meine Gottheit geoffenbart hat, so verkünde ich dir deine Vorzugsstellung: "Du bist Petrus!" Das heißt: Ich bin der unzerstörbare Fels, der "Schlußstein", der beide (Juden und Heiden) vereint, das Fundament, außer dem kein anderes gelegt werden kann. Dennoch bist auch du Fels, weil du durch meine Kraft gestärkt wirst und mit mir durch Teilnahme gemeinsam haben darfst, was für mich eigene Vollmacht ist.
"Auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen." Er will sagen: Auf diese Kraft werde ich meinen Tempel errichten, und auf der Festigkeit dieses Glaubens wird sich der erhabene Bau meiner Kirche erheben und bis in den Himmel hineinragen.
Auch an die andern Apostel ist das Recht dieser Vollmacht und an alle Häupter der Kirche ist die Verfügung dieses Gesetzes weitergegangen; aber nicht umsonst wird dem einen anvertraut, was alle erhalten. Denn dem Petrus wird es deswegen besonders verliehen, weil sein Vorbild allen Vorstehern in der Kirche vor Augen gestellt werden soll.