Liebe Freunde,
über den Tod von Johannes Paul den Zweiten sollte man Mitgefühl haben. Jedoch als Vorbild darf man manche seiner Handlungen
keinesfalls nehmen. Dazu ein Zitatauszug aus katholischen Nachrichten:
"Diese päpstlichen Handlungen haben wichtige theologische Unterscheidungen verschwimmen lassen und zudem den Eindruck erweckt, daß die Kirche jetzt plötzlich behauptet, was sie in der Enzyklika von Pius XI. noch verworfen hat ? nämlich die Idee, daß alle Religionen mehr oder weniger gut und lobenswert sind.
Ein Bild mit heidnischen Religionen in der Kirche anwesend "Interreligiöse Versammlung in Assisi 1986" unter dem angegeben Link einzusehen.
Ist das nicht der Eindruck, den die Versammlungen von Assisi im Oktober 1986 und im Januar 2002 bei vielen Menschen hinterließen?
Damals lud Johannes Paul II. nicht nur getrennte Christen und Vertreter anderer monotheistischer Religionen ein, sondern auch Repräsentanten heidnischer, pantheistischer und polytheistischer Religionen, die ihre kultischen Praktiken auf Kirchengrund ausübten.
Es stimmt nicht, daß der Papst diese Gruppen nur in einem allgemeinen Sinn aufforderte ?zu beten?, wie das in einer katholisch-konservativen Zeitung in den USA behauptet wurde.
Einen ähnlich unglücklichen Eindruck hinterließ Johannes Paul II. am 14. Mail 1999.
Als ihm einige moslemische Besucher aus dem Irak eine Ausgabe des Koran überreichten, gab er diesem öffentlich dieselbe Ehrenbezeugung, die während der Heiligen Messe dem Evangelium vorbehalten ist.
Ein Bild von "Päpstliche Ehrenbezeugung gegenüber dem Koran" unter angegebenem Link zu sehen
Der Papst neigte sein Haupt und küßt den Koran ? ein Buch, das all jene, die an die Dreifaltigkeit und Menschwerdung glauben, in die Hölle hinab verdammt, welches Frauen beleidigt und unterdrückt und mit seinen wiederholten Aufforderungen, die ?Ungläubigen? zu schlachten, während fast vierzehn Jahrhunderten den längsten und gefährlichsten Feind des Christentums inspiriert hat.
Weniger als ein Jahr später, am 21. März 2000, sprach Johannes Paul II. während seines Besuches in Syrien ein Gebet, welches das Anliegen enthielt, daß ?der heilige Johannes der Täufer den Islam beschützen möge.?
Diese Handlung geht weit über die Lehren des Zweiten Vatikanums hinaus, wie sie im Dokument ?Nostra Aetate? niedergelegt wurden. Nostra Aetate Nr.3 beschränkt sich darauf zu sagen, daß die Kirche ?mit Achtung auf die Moslems? blickt.
Es ist eine Sache, Achtung für nichtchristliche Menschen zu zeigen, die in ehrlicher Absicht in einem falschen Glauben verharren.
Es ist aber etwas ganz anderes, ihre Glaubensüberzeugungen zu respektieren und sogar für diese zu beten."
mehr darüber zu erfahren ist unter :
http://www.kreuz.net/article.2177.html
Liebe Grüße Aleksandra