Angehende Ehe zwischen orthodoxen Mann und katholischer Frau
Verfasst: 24.02.2024, 16:48
Hallo zusammen,
ich (m, 26 j) werde demnächst mit meiner Verlobten heiraten.
Ich bin griechisch-orthodox getauft und meine Verlobte römisch-katholisch.
Wir führen seit 7 Jahren eine Beziehung und haben uns entschlossen zu heiraten. Die Trauung wird griechisch-orthodox erfolgen.
Die Einigung darauf, dass wir griechisch-orthodox heiraten verlief sehr schwierig und hat unsere Beziehung belastet.
Meine Eltern haben diese Entscheidung stark beeinflusst. Insbesondere meine Mutter wollte unbedingt, dass ich griechisch-orthodox heirate und hat dies auch meiner Verlobten unmissverständlich klar gemacht. Dies hat unseren Entscheidungsspielraum stark eingeengt. Rückblickend betrachtet war es meine Schuld, dass ich diese Situation nicht deeskaliert habe und mich von der Entscheidung meiner Mutter unabhängig gemacht habe. Diese Situation hat meine Verlobte nicht gut getan und auch die Beziehung zwischen Ihr und meiner Mutter nachhaltig negativ beeinflusst. Sie hat sich von mir in Stich gelassen gefühlt, was ich nachvollziehen kann. Zudem war ich nicht kompromissbereit für eine andere Art von Trauung. Ich stehe zu diesen Fehler und schäme mich heute dafür.
Nach langen hin und her haben wir uns dann für die griechisch-orthodoxe Trauung entschieden. Meine Verlobte sagt, dass Sie es nur mir zu Liebe macht. Sie hätte es eigentlich lieber, wenn wir nur standesamtlich oder in einer Art freien Trauung heiraten.
Die Hochzeitsplanung ist aktuell in vollen Gange. Es gibt jedoch manche Konfliktpunkte welche den Ablauf der kirchlichen Trauung beeinflussen.
Meine Verlobte möchte unbedingt, dass Ihr Vater Sie zum Altar begleitet. Dies entspricht nicht dem klassischen Ablauf einer griechisch-orthodoxen Trauung. Diesen Punkt kann ich aber nachvollziehen und wir haben gemeinsam mit dem Priester diese Alternative besprochen und führen diese Art durch. Ein weiterer Punkte der aber noch offen ist: Meine Verlobte möchte mit ihrem Blumenstrauß die Kirche betreten. Dies weicht auch vom klassischen Ablauf ab, soweit ich weiß. Dieser Punkt war wieder mal für meine Mutter wichtig und hier hat sie erneut meiner Verlobten deutlich gemacht, dass ich ihr am Altar die Blumen übergebe und wir es nicht nach dem klassischen Ritual machen. Meine Verlobte hat dies geschluckt. Ich war erneut nicht bereit meiner Mutter klar zu machen, dass Sie es nicht zu bestimmen hat. Meine Verlobte hat sich von mir erneut in Stich gelassen gefühlt.
Diese ganzen Punkte und viele mehr beeinflussen unsere Beziehung aktuell sehr. Ich habe Probleme meine Meinung offen zu sagen und habe scheinbar einen Mutter-Komplex. Ich frage mich, ob ich überhaupt mit diesen Voraussetzungen bereit bin eine Ehe einzugehen.
Bitte um Hilfe.
Viele Grüße
ich (m, 26 j) werde demnächst mit meiner Verlobten heiraten.
Ich bin griechisch-orthodox getauft und meine Verlobte römisch-katholisch.
Wir führen seit 7 Jahren eine Beziehung und haben uns entschlossen zu heiraten. Die Trauung wird griechisch-orthodox erfolgen.
Die Einigung darauf, dass wir griechisch-orthodox heiraten verlief sehr schwierig und hat unsere Beziehung belastet.
Meine Eltern haben diese Entscheidung stark beeinflusst. Insbesondere meine Mutter wollte unbedingt, dass ich griechisch-orthodox heirate und hat dies auch meiner Verlobten unmissverständlich klar gemacht. Dies hat unseren Entscheidungsspielraum stark eingeengt. Rückblickend betrachtet war es meine Schuld, dass ich diese Situation nicht deeskaliert habe und mich von der Entscheidung meiner Mutter unabhängig gemacht habe. Diese Situation hat meine Verlobte nicht gut getan und auch die Beziehung zwischen Ihr und meiner Mutter nachhaltig negativ beeinflusst. Sie hat sich von mir in Stich gelassen gefühlt, was ich nachvollziehen kann. Zudem war ich nicht kompromissbereit für eine andere Art von Trauung. Ich stehe zu diesen Fehler und schäme mich heute dafür.
Nach langen hin und her haben wir uns dann für die griechisch-orthodoxe Trauung entschieden. Meine Verlobte sagt, dass Sie es nur mir zu Liebe macht. Sie hätte es eigentlich lieber, wenn wir nur standesamtlich oder in einer Art freien Trauung heiraten.
Die Hochzeitsplanung ist aktuell in vollen Gange. Es gibt jedoch manche Konfliktpunkte welche den Ablauf der kirchlichen Trauung beeinflussen.
Meine Verlobte möchte unbedingt, dass Ihr Vater Sie zum Altar begleitet. Dies entspricht nicht dem klassischen Ablauf einer griechisch-orthodoxen Trauung. Diesen Punkt kann ich aber nachvollziehen und wir haben gemeinsam mit dem Priester diese Alternative besprochen und führen diese Art durch. Ein weiterer Punkte der aber noch offen ist: Meine Verlobte möchte mit ihrem Blumenstrauß die Kirche betreten. Dies weicht auch vom klassischen Ablauf ab, soweit ich weiß. Dieser Punkt war wieder mal für meine Mutter wichtig und hier hat sie erneut meiner Verlobten deutlich gemacht, dass ich ihr am Altar die Blumen übergebe und wir es nicht nach dem klassischen Ritual machen. Meine Verlobte hat dies geschluckt. Ich war erneut nicht bereit meiner Mutter klar zu machen, dass Sie es nicht zu bestimmen hat. Meine Verlobte hat sich von mir erneut in Stich gelassen gefühlt.
Diese ganzen Punkte und viele mehr beeinflussen unsere Beziehung aktuell sehr. Ich habe Probleme meine Meinung offen zu sagen und habe scheinbar einen Mutter-Komplex. Ich frage mich, ob ich überhaupt mit diesen Voraussetzungen bereit bin eine Ehe einzugehen.
Bitte um Hilfe.
Viele Grüße