Ich bin inzwischen bei Folge 13 inklusive gelandet. Da ich aber nur die altslavischen Kirchenszenen verstehe, habe ich ab etwa der 11.-12. Folge dann doch den Faden verloren, da mir ab diesen Punkt die historischen Details nicht mehr geläufig sind.
Nunja die Gewalteinlagen sind für westeurpäische Gemüter gewöhnungsbedürftig aber, wenn ich diese Serie mit Tarkovskijs großem Werk ANDREIJ RUBLJOV vergleiche, geht es noch auszuhalten.
Was das sprachliche Niveau betrifft, bin ich sehr froh auch mal klassisches Russisch zu höhren, da mir auf der Arbeit manchmal die Ohren schmerzen, weil ich zu viel sovjetisches Wulgärslavisch höhren muß.
Ich glaube auch, daß die vornikonianische russische Orthodoxie ganz gut dargestellt ist, auch in Details. Was mich daher sehr wundert ist daß der Zar bei seiner Hochzeit nach dem "gemeinsamen Becher" diesen zerschlagen hat, was eigentlich ein jüdischer Brauch ist. Ich werde dieses Detail aber weiterverfolgen.
Für Historische Details zum Nachlesen kann ich (schon wieder

) auf folgenes Buch hinweisen:
Kraft, Ekkehard:
Moskaus griechischs Jahrhundert
Stuttgart 1995
ISBN : 3 515 06656 X
Die Autobiographie des Protopopen Avvakum gibt es angeblich auch in deutscher Übersetztung. Ich weiß aber nicht ob sie gerade auch erhältlich ist.
Auf jeden Fall ist die Serie sehr interessant und Untertitel (dt., engl. oder ital.) wären sehr hilfreich.
Lazzaro