Eucharistische Anbetung
Eucharistische Anbetung
Elias.
Re: Eucharistische Anbetung
Von der Einsetzung durch Christus, über die Praxis der Apostel und ersten Gemeinden bis in die Alte Kirche hinein, war das die Praxis. Wenn man die Heiligen Gaben außerhalb der Feier der Liturgie aufbewahrt hat, dann immer zum Zweck des Empfangens - z.B. bei für Kommunion der Kranken, oder - was es zuweilen auch gegeben hat - für den Empfang zu Hause während der Woche. (Diese Praxis wurde allerdings wegen der Gefahr des Mißbrauches der Heiligen Gaben aufgegeben).
Bei der bloßen Anbetung der Heiligen Gaben (eigentlich ja nur des Brotes, was wieder eine eigene Problematik mit sich bringt) geht es aber um ein Interesse der Gegenwart Christi in den Gaben, das vom Empfang losgelöst ist. Die Heiligen Gaben sind aber Mittel zur Gemeinschaft mit Gott, Nahrung für das ewige Leben und Arznei der Unsterblichkeit.
Ausführlicher darüber lesen kann man z.B. in Vater Alexander Schmemanns Büchlein über die Große Fastenzeit, im Kapitel über die Liturgie der Vorgeweihten Gaben.
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holzi
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Re: Eucharistische Anbetung
Re: Eucharistische Anbetung
Wenn ich mich richtig erinnere, steht der Ursprung der Eucharistischen Anbetung in Zusammenhang mit dem immer selteneren Kommunionempfang, an dessen Stelle die "geistige" Kommunion getreten ist. Der Moment der Elevation der Hostie bei der Wandlung ist dann quasi verlängert und nach außerhalb der Messe verlegt worden.
Wenn durch die Anbetung die Gegenwart Gottes in der Welt bewusst gemacht wird, mag das ein positiver Aspekt sein. In der katholischen Kirche wird diese Gegenwart, bzw. die Möglichkeit Seine Gegenwart zu erfahren aber oft auf die Eucharistie beschränkt, was mir ein wesentlicher Grund für den Zustand der Westkirche zu sein scheint.
Elias.
Re: Eucharistische Anbetung
Wiir sollen auch z u m wirklichen GOTT beten !